Register

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Einleitung | Anmerkungen | Literatur

Register mit Erläuterungen und Mitteilungen über Veränderungen (z.B. verschwundene oder umbenannte Straßen)

 

J

Jägerstraße, Jägerpassage
EStH: Ben.[annt] 1857 unter Benutzung des Namens, den zwei auf Altonaer Gebiet an des Westseite des jetzigen Neuen Pferdemarkts belegene Wirtshäuser Zum alten und Zum neuen grünen Jäger führten.
Der Straßenname hat sich in der Bezeichnung "Jägerpassage" erhalten, den bis heute zwei Terrassenzeilen an der Ostseite der Wohlwillstraße tragen. Diese Terrassen entstanden in den 1860er Jahren als Frühformen des sozialen Wohnungsbaus in der Vorstadt St. Pauli. In den 1980er Jahren sollten sie abgebrochen werden, konnten aber durch den engagierten Widerstand einer Projektinitiative und von Anwohner/innen gegen diese städtischen Pläne weitgehend (bis auf die abgebrochene Nordterrasse) erhalten und teilweise in ein Wohnprojekt umgewandelt werden. Diese Initiative wurden – ähnlich wie später die Bemühungen zur Rettung der gründerzeitlichen Häuser an der St. Pauli-Hafenstraße – von der »Patriotischen Gesellschaft von 1765« unterstützt. Diese veröffentlichte 1984 eine zusammenfassende, illustrierte "Denkschrift zur Jägerpassage", aufgestellt von dem Architekten Volker Doose für den Arbeitskreis Bürgerprojekt. Sie konnte zurückgreifen auf das im Auftrag des Denkmalschutzamtes in der Hamburgischen Kulturbehörde bereits 1983 vom Architekturbüro »planerkollektiv« erstellte "Gutachten: Jägerpassage" (Red.: Kai Liedke).
Im Stadtteilrundgang durch "Das Terrassen-Quartier – Die vergessene Hälfte St. Paulis" wird die Jägerpassage folgendermaßen beschrieben:
"Als ältestes in Hamburg erhaltenes Zeugnis des sozialen Wohnungsbaus stand die Jägerpassage in den letzten Jahren mehrfach im Mittelpunkt der Diskussion. Der Backsteinrohbau mit ursprünglich drei Terrassenflügeln war die Antwort einiger führender Hamburger Bürger auf die im 19. Jahrhundert brennende 'Arbeiterfrage', die nicht zuletzt eine Arbeiterwohnungsfrage war – denn wo die Enge der Wohnung das Wirtshaus zum Salon machte, war moralischer und gesundheitlicher Verfall nicht weit. Hervorgegangen aus der Patriotischen Gesellschaft ließ die 'Baugesellschaft von 1866' im gleichen Jahr ihre Musterwohnanlage in der Jägerstraße erbauen. Breite Torbögen, geräumige Höfe, belichtete Treppenhäuser, moderne Zwei- und Dreizimmergrundrisse, Wasseranschluß in der Wohnung und eine eigene Wassertoilette für jede Wohnung waren die revolutionären Erneuerungen gegenüber den alten Arbeiterquartieren in der Kernstadt. Für breite Bevölkerungskreise blieben diese Musterwohnungen unerschwinglich.
Ein gutes Jahrhundert nach ihrer Erbauung wird dem Reformbau genau das vorgeworfen, wogegen er einst konzipiert worden war: die Höfe zu eng, die Wohnungen zu klein, die Belichtung und Belüftung zu gering. Nicht nur in ihrer Bauform hatten sich die Terrassen an die vorindustriellen Wohnhöfe angelehnt, ihnen drohte auch das gleiche Sanierungsschicksal. Dass die gesamte Wohnanlage nicht dem in den siebziger Jahren geplanten 'Bürgerforum' weichen mußte, ist den Aktionen der 'jäpa-ini' und einigen beherzten Menschen in den Behörden zu verdanken. Nach mehreren Besetzungen erfuhren Mittelterrasse und Vorderhaus eine umfassende Sanierung die Südterrasse sollte der Nordterrasse in die ewigen Jagdgründe der unzeitgemäßen Architekturform folgen. Nun, sie steht noch und wird derzeit von einer Nutzergruppe instandgesetzt."
(In: Kiek mol, 1993: S. 286/87 ff.).
Im "Architekturführer Hamburg" (1995) von R. LANGE findet man zur Jägerpassage die folgende Beschreibung: "Wohlwillstraße 20-28, St. Pauli; Architekten: Timmermann & Schrader, 1866; Erweiterung 1870; Teilabbruch 1982. – Ein weiteres Dokument für die Stadtentwicklung in den 1860er Jahren stellen die beiden Terrassen an der Ostseite der Wohlwillstraße dar, unter denen die Jägerpassage schon allein durch die rotgelbe Rohbauarchitektur auffällt. Bauherr war die Bau-Gesellschaft von 1866, die von renommierten Mitgliedern der Patriotischen Gesellschaft gegründet worden war und einen Beitrag zur Verbesserung der Wohnsituation der Unterschichten leisten wollte: Zweispänner mit Querlüftung, innerhalb der Wohnung liegende Wasserklosetts und direkt belichtete Treppenhäuser markieren hier denn auch einen Standard, den der Hamburger Massenwohnungsbau z.T. erst in der Weimarer Republik erreichte. Dabei sollte jedes der drei Zimmer vom Flur aus zugänglich sein, um auch Arbeiterhaushalten die von den bürgerlichen Bauherren gewünschte räumliche Trennung der Familienmitglieder nach Geschlecht und Generationszugehörigkeit zu ermöglichen. Die Nordzeile - bis zum Abbruch der ursprünglichen Nordzeile die mittlere der ehemals drei Zeilen - wurde 1870 dagegen wieder als Vierspänner mit nur zwei Zimmern pro Einheit errichtet, weil sich gezeigt hatte, daß die Wohnungen für Normalverdiener kaum erschwinglich waren." (siehe: Lange, 1995: S. 96, "C20")
H. HIPP hebt in seiner Beschreibung im "Kunst-Reiseführer Hamburg" einige sozialgeschichtliche und bauliche Besonderheiten hervor: "Südlich vom Paulinenplatz entstand 10 Jahre später [d.h. 10 Jahre nach dem Beginn der Parzellierung des ehem. Pesthof-Gebietes] ein Muster für die Reform des Wohnens kleiner Leute, die Jägerpassage an der Wohlwill- (früher: Jäger-)Straße 20-28. Aus den Diskussionen der Kleinwohnungsfrage in Hamburg innerhalb der Patriotischen Gesellschaft war die gemeinnützige »Bau-Gesellschaft von 1866« hervorgegangen; auf dem Gelände an der Jägerstraße errichtete sie 1866 ihre erste Wohnanlage: Hinter einer Etagenhausgruppe erstreckten sich in die Tiefe des Grundstücks drei Hofflügel (der nördliche wurde 1977 abgerissen). Daß es ein Reformprojekt ist, zeigt die für Wohnhäuser ungewöhnliche unverputzte Backsteinbauweise mit Lisenengliederungen und gemauerten Stichbogen, Blenden und materialgerechten Friesen (Christian Timmermann und Gustav Schrader); die Treppenhäuser liegen an der Außenseite (das gibt der Straßenfront ihren für Häuser dieser Zeit ungewohnten Rhythmus)." (Hipp, Hermann: Freie und Hansestadt Hamburg. DuMont Kunst-Reiseführer. Köln, 3. Aufl./1996: S. 252.)
Weitere aufschlussreiche Informationen zur Sanierungsgeschichte der Jägerpassage sind u.a. zu finden bei:
Silvia Kleinschmidt; Michael Roese (Red.): "Wohnprojekt Jägerpassage Hamburg." (Hamburg, 1985)
Hans Harms (Hrsg.): "Dokumentation der Diskussion zum Thema Modell oder Fall: Jägerpassage; vom 29. Januar 1986 im Technikum der Technischen Universität Hamburg-Harburg." (Hamburg, 1986)
Jörg Haspel: "Arbeiterquartier Wohlwillstraße. Dokumentation und Sanierungsgeschichte eines Hamburger Wohnreformensembles." (Hamburg, 1990)
Spezielle historische Aspekte werden in zwei Artikeln beleuchtet:
Hudtwalcker: "Sendschreiben an einen auswärtigen Freund über den in Hamburg bevorstehenden Abbruch der Jägerpassage." In: Arch+, Nr. 68, Mai 1983: S. 77-81.
Jörg Haspel; Ursula Schneider: "»Wie richte ich ihre Wohnungen ein?«: Überlegungen zu einem Arbeiterwohnmuseum in der Jägerpassage." In: Olaf Bockhorn; Helmut Eberhart; Wolfdieter Zupfer (Hrsg.): "Auf der Suche nach der verlorenen Kultur. Arbeiterkultur zwischen Museum und Realität." (Wien, 1989): S. 127-148.
Die bereits im Aufbau befindliche Museumswohnung in der Jägerpassage, die wichtige Schritte zu einem lebenswerten, auch für Arbeiterhaushalte bezahlbaren Angebot sog. "Kleinwohnungen" als Beitrag zur "Lösung der Arbeiterwohnungsfrage" dokumentieren wollte, fiel einer ideologisch motivierten Zerstörung durch Vandalismus aus dem Umfeld zum Opfer. Das Projekt wurden daraufhin bedauerlicherweise aufgegeben.

siehe auch: Wohlwillstraße

 

Jonas, bei dem (Beim Jonas)
In dem Werk von NEDDERMEYER, "Topographie der Freien und Hanse-Stadt Hamburg" (1832) heißt es in dem Kapitel "Die Gassen der Vorstadt Hamburgerberg." nur knapp:
" J o n a s , bei dem, siehe Biebers Platz.
No. 6 bis 11. A.D. [= Armen-Distrikt] 1."

Eine in London zur Zeit der napoleonischen Besetzung erschienene Karte zeigt den "Jonas" als südlichen Teil des Hornwerks, der Vorbastion am südwestlichen Ende des Wallrings. Das westliche Vorfeld wird als "Vor Jonas" bezeichnet (siehe: Hamburg [Maßstab: ca. 1:10.000]. C. Lorenz B. Mirbeck / Benjamin Baker [Sculp]s]. London: Mirbeck, 1813.)
Eine weitere Karte zeigt das Gebiet “Beim Jonas”, auf dem zur Versorgung der benachbarten Neustadt eine neue “Elbwasserkunst” errichtet wurde. Der Weg verläuft südlich der Straße Bei der Erholung, die zu diesem Zeitpunkt westlich des Betriebsgeländes einer großen Eißengießerei endet. Die Bezeichnung der Karte im Bestand der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg lautet:
“Grundriß der, der neuen Actien Gesellschaft der Elbwasserkunst laut Kämmerei Contract d. d. 5. Aug. 1807 etc. überlassenen Platze belegen in der Vorstadt St. Pauli beim Jonas an der Elbe ... : Hamburg, d. 19. Mai 1852; zum Contrakt zwischen der Stadt-Wasserkunst-Deputation und der Actien-Gesellschaft der Elbwasserkunst d. d. 24. Mai 1852 gehörig, gez. O. R. Schroeder, A.[ugust] Abendroth Dr. / gez.: A.[nton] A.[ugust] M.[artin] Nagel, Geometer.” (Lithographie, 17 x 18 cm, mit Erläuterungstext; Maßstab: ca. 1:700. Hamburg: [Charles] Fuchs, 1852)
Über die “Elb-Wasserkunst” ist im “Hamburgischen Adressbuch für 1852” zu erfahren:
"Elb-Wasserkunst am Jonashafen. Die eigentliche ältere Elb-Wasserkunst ward von unserm verdienten Mitbürger, dem verstorbenen Herrn Oberalten G. E. Bieber, schon vor der französischen Occupation errichtet und half einem sehr dringenden Bedürfnisse ab, indem sie die Neustadt mit schönem, gereinigten Elbwasser versorgte und zugleich zum Behufe der Lösch-Anstalten in diesem sonst wasserarmen Districte Bassins und Nothpfosten anlegte. – Während der Belagerung ward die ganze Anstalt zerstört und konnte erst nachher wieder errichtet werden. Seitdem breitete sie sich immer weiter aus und ging 1832 in eine Actien-Gesellschaft über. – Die Actien-Gesellschaft liess zwei komplette Dampfmaschinen von 12 und 14 Pferdekraft nebst Pumpenwerken erbauen, überall weitere und eiserne Röhren legen, die Bassins vergrößern und vermehren, und hat sich in neuester Zeit durch Erhöhung ihres Bassins in den Stand gesetzt, das Wasser selbst in die obersten Etagen der neuerbaueten Häuser zu bringen. – Außer der Versorgung von Privathäusern hat die Elbwasserkunst eine Menge von öffentlichen Brunnen in den von ärmeren Classen bewohnten Gegenden, aus welcher das Wasser derselben für den geringen Preis von ¼ ß [Schilling] für zwei Eimer überlassen wird. – Die Bedingungen, unter welchen Privaten Brunnen abgelassen werden, sind bei dem Kunstmeister auf dem Platze der Elbwasserkunst in der Vorstadt St. Pauli bei dem Jonas, so wie bei dem Cassirer, neustädter Neustrasse no 6, zu erfragen. -- …"
(siehe: »Hamburgisches Adress-Buch für 1852: Dritter Abschnitt. Alphabetisches Verzeichniss der wichtigsten hiesigen öffentlichen Anstalten, wohlthätigen Stiftungen und Vereine, wissenschaftlichen Institute und Sammlungen, sehenswerthen Gebäude u.s.w., zunächst für Fremde. Tl. III, Seite 528.)

 

Juliusstraße
BECKERSHAUS: (St. Pauli, Altona-Altstadt), 1860, nach dem Vorbesitzer Claus Julius Bieber (1804-1852).
HANKE: kein Eintrag.
Der "Architekturführer Hamburg" (1995) von R. LANGE beleuchtet die Wohngebäude, die Anfang der 1990er Jahre am ehemaligen Standort des alten Flora-Theaters entstanden. Es heißt dort:
"Geschoßwohnbauten, Juliusstraße 20-22, Altona-Nord. Architekten: Ohrt, von Seggern mit Roswitha Düsterhoff und Rudolf Rüschoff. 1990 W[ettbewerb]; 1990-92. – Der Abriß des Flora-Theaters von 1890 – ursprünglich als Vorleistung für den Bau eines Musical-Theaters gedacht, das wegen massiver Anwohnerproteste dann aber an anderer Stelle errichtet wurde (…), – schuf in dem dicht bebauten Viertel Raum für eine öffentliche Grünanlage (Gestaltung: EGL, Victoria de Haen). Die beiden signifikanten Geschoßwohnbauten an der Juliusstraße bilden hierzu ein stadträumlich wirksames Entree. Offen ist noch das Schicksal des erhaltenen Flora-Kopfbaus." (siehe: Lange, 1995: S. 94, "C13")
In der Juliusstraße hatte viele Jahre lang die Kneipe "Bieber" ihren Standort, die in den 1980er und -90er Jahren als Treffpunkt alternativer Politprominenz galt.
In der Juliusstraße hatte viele Jahre lang die Kneipe "Bieber" ihren Standort, die in den 1980er und -90er Jahren als Treffpunkt alternativer Politprominenz galt.
Nach Schaffung des neuen Stadtteils Sternschanze (im Bezirk Altona) liegt die Juliusstraße in diesem östlichen Anhängsel des Bezirks.

siehe auch: Flora-Park

 

Julius-Terrasse
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Von dieser umfangreichen Terrassenanlage nördlich der Marktstraße ist nur noch eine Häuserzeile erhalten (heute Marktstr. 111). Sie wurde im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts von dem Handwerksmeister und Bauunternehmer Zollischeck errichtet, der an der damaligen Eimsbütteler Straße (heute: Budapester Straße) wohnte und zahlreiche Grundstücke vom "Aerarium", d.h. der Finanzdeputation der Freien und Hansestadt erworben hatte, um sie möglichst rentierlich – also möglichst dicht – mit bürgerlichen Etagenhäusern und dahinter gelegenen Terrassenanlagen mit Kleinwohnungen zu bebauen. Zu diesem Zweck wurden, ebenso wie bei zahlreichen weiteren der lang gestreckten Gartengrundstücke an den groß geschnittenen Baublöcken entlang der Markt-, Karolinen-, Graben- und Sternstraße, meist tief in die Baublöcke reichende Hinterhäuser in Form von Terrassen bzw. Passagen errichtet. Dieser charakteristische Bautypus der gründerzeitlichen Terrassenquartiere unterschied sich deutlich von den hintereinander gestaffelten Hofanlagen mit Seitenflügeln und Querhäusern, wie sie z.B. in Berlin anzutreffen waren. Die Form eines Querhauses für ein Hinter-Wohngebäude ist vor allem dort anzutreffen, wo die Baublocks kleiner waren, z.B. zwischen dem nördlchen Abschnitt der Glashüttenstraße und der Grabenstraße oder zwischen der westlichen Marktstraße und der Mathildenstraße.
Die Sanierung und Modernisierung der um 1900 errichteten Terrassen-Wohnungen erfolgte 1995 bis 1997 mit öffentlichen Mitteln in Höhe von ca. 5 Mio. DM. Dabei wurden Zentralheizungen, Bäder und Küchen in die klassischen Terrassenwohnungen mit Kreuz-Grundriss eingebaut. Ursprünglich betrat man vom Treppenhaus aus direkt die Küche und konnte von dort aus die beiden angrenzenden Zimmer erreichen, die ihrerseits durch Türen mit dem vierten Raum der Wohnung verbunden waren, so dass man durch alle Räume "im Kreis herum laufen" konnte. Der Grund dafür war, dass es in vielen Wohnungen nur einen Küchenherd und einen Ofen gab, mit denen alle Räume beheizt werden mussten. Im Zuge der Sanierung wurden auch der Schall- und Brandschutz verbessert, die Fassaden mit einer Wärmeisolierung versehen, Balkone vor den Fassaden aufgestellt und neue, isolierverglaste Fenster eingebaut. Die alten, nach außen aufschlagenden Fenster waren von der SAGA als ehemaliger Verwalterin bereits bei früheren "Sanierungen" ersetzt werden (ähnlich wie in der Terrasse in der Marktstraße 5). Dies hatte jedoch eher zu einer Verschlechterung der Situation geführt, da nun die nach innen zu öffnenden Fenster bei Wind und Regen nicht mehr in den Rahmen gepresst wurden, sondern häufig bereits nach wenigen Jahren undicht wurden und Feuchtigkeit und Zugluft einließen.
Bei der aktuellen Sanierung wurden aus ökologischen Gründen und zur Senkung der Betriebskosten eine erdgasbetriebene Heizzentrale und eine Regenwassernutzungsanlage für bis zu 11 m³ Brauchwasser (WC-Spülungen) eingebaut (siehe ebenfalls die Terrasse Marktstr. 5). An beide Anlagen sind auch die Nachbarhäuser in der Marktstr. 107 bis 110 angeschlossen. (Nähere Einzelheiten dazu siehe: Heike HAARHOFF, "Altbau mit Öko-Elementen. In einem Jahr soll die Marktstraße 111 wieder bezugsfertig sein - komplett mit Regenwassernutzung und Blockheizkraftwerk." In: TAZ Hamburg, 27./28.07.96: 28, "Öko-Extra".)

siehe auch: Zollischek-Terrasse(n)

 

Jungiusstraße
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BECKERSHAUS: (Neustadt, St. Pauli), 1898, nach dem bedeutenden Naturforscher, Rektor und Professor am Akademischen Gymnasium Joachim Jungius (1587-1657). Die Straße durchschneidet den ehemaligen botanischen Garten, der von Ernst Merck gegründet worden war, und nach dem letzten Krieg dem Park "Planten un Blomen" einverleibt wurde. Von der Jungiusstraße bis zur Tiergartenstraße erstreckte sich früher auch der Zoologische Garten. Etwa 70 Jahre konnten sich die Hamburger dieses Tierparks erfreuen, danach mußte er dem Konkurrenzdruck von Hagenbeck weichen; erwähnenswert, daß der erste Direktor dieses Zoos der bekannte Zoologe Alfred Brehm ("Brehms Tierleben") gewesen ist.
EStH: Ben.[annt] 1898 zu Ehren des bedeutenden Naturforschers, Rektors des Johanneums, sowie Rektors und Professors am Akademischen Gymnasium Joachim Jungius (1587-1657).
HANKE: (1898) Joachim Jungius (1587-1657), Mathematiker, Arzt und Naturforscher, ab 1629 Rektor des Johanneums. 1997 wurde der westliche Teil der Jungiusstraße zwischen dem Messegelände und "Planten un Blomen" in St. Petersburger Straße umbenannt.

siehe auch: S(ank)t Petersburger Straße

 

Anmerkungen

[1] siehe: Horst Beckershaus, Die Hamburger Straßennamen. Woher sie kommen und was sie bedeuten. (Hamburg: Kabel-Verlag / Hamburger Abendblatt, 1997)

[2] siehe: Christian Hanke, Hamburgs Straßennamen erzählen Geschichte. (Hamburg: Medien-Verlag Schubert, 1997)

[3] siehe: [Joachim, E.:] Erklärung der Straßennamen der Stadt Hamburg. Sonderdruck aus dem 5. Sonderheft der Statistischen Mitteilungen über den hamburgischen Staat: Die Gemeinden und Straßen des hamburgischen Staatsgebietes nach dem Stande von Anfang Oktober 1925. Hamburg, 1925 (Druck von Lütcke & Wullff).
(Erstmalig: "Erklärung der Straßennamen der Stadt Hamburg." = Statistische Mitteilungen über den Hamburgischen Staat. Teil II, S. 51-84. Hamburg, 1925.)

[4] siehe: Reinhold Pabel, Alte Hamburger Straßennamen. (Bremen: Edition Temmen, 2001)

 

Weitere Literatur

Lutz Achilles; Niels Focken; Martin Heimann et al.: "Öffentlicher Nahverkehr im Stadtteil St. Pauli einst und jetzt." (Hamburg, 1995)

Georg Nikolaus Bärmann: "Hamburgische Denkwürdigkeiten. Ein topographisch-politisch-historisches Handbuch für Einheimische und Fremde." (Hamburg, 1. Aufl./1794; 2., völlig neu bearb. Aufl. in 2 Teilen, 1817/20)

Rita Bake: "Wer steckt dahinter? Nach Frauen benannte Straßen, Plätze und Brücken in Hamburg." Hrsg. von der Landeszentrale für politische Bildung (Hamburg, 3. Aufl./2003, 4. akt. u. erw. Aufl./2005)

Maria Dorothea Beck: "Vom Schulterblatt zum Pilatuspool. Zur Deutung und Bedeutung Hamburger Straßennamen." In: Neues Hamburg, VIII (1953), S. 72-74; 109-112.

Otto Behrend: "Einiges über Hamburgs alte Straßennamen." In: Niedersachsen, 7 (1901-02), S. 204-205.

Eduard Beurmann: "Skizzen aus den Hanse-Städten" (Hanau, 1836)

B. Beyland: "Hamburgische Straßennamen der Alt- und Neustadt." (Hamburg, 1925)

Klaus Bocklitz: "Die letzten Erweiterungen der hamburgischen Befestigungsanlage, 1679 und 1682." In: Volker Schmidtchen (Hrsg.): Sicherheit und Bedrohung – Schutz und Enge. Gesellschaftliche Entwicklung von Festungsstädten: Beispiel Stade. (Beiträge zum 6. Internationalen Kolloquium zur Festungsforschung, Stade, 9.-11.Oktober 1987. Schriftenreihe Festungsforschung, Band 6.) Wesel, 1987.

C. Borchling: "Zur Schreibweise der hamburgischen Straßennamen." In: Quickborn, 20 (1926-27), S. 45-46.

Albert Borcherdt: "Das lustige alte Hamburg. Scherze, Sitten und Gebräuche unserer Väter", 2 Bände. (Hamburg, 4. Aufl./1891).

C. Boysen: "Hamburgs Schlachthof- und Viehmarktanlagen." Hrsg. im Auftrage der Schlachthof-Deputation von C. Boysen, Direktor (Hamburg, 1897).

F. G. Buek: "Hamburg und seine Umgebungen im 19. Jahrhundert. Eine Reihenfolge naturgetreuer, in Stahl gestochener Ansichten der Stadt und ihrer Umgegend." Text von F. G. Buek (Hamburg, 1844).

H. Busch: "Aus der Geschichte der ehemaligen Vorstädte und Vororte." In: Ed. Feldtmann, "Geschichte Hamburgs und Altonas" (Hamburg, 1902).

J.F. Danneill: "Wörterbuch der altmärkisch-plattdeutschen Mundart." (Salzwedel, 1859)

Paul Dittmer: "Plattdeutsche Straßennamen in Hamburg." In: Quickborn, 23 (1930), S. 107.

A. W. Dührsen: "Nobisthor und Nobiskrug." In: Hamburger Nachrichten. Belletristisch-Literarische Beilage, Nr. 49 (1907).

Jürgen Ellermeyer (Hrsg.): "Stadt und Hafen. Hamburger Beiträge zur Geschichte von Handel und Schiffahrt." Arbeitshefte zur Denkmalpflege in Hamburg; 8 (Hamburg, 1988)

R. Ehrenberg: "Altona unter Schauenburgischer Herrschaft." (Altona, 1891-93)

E. Finder: "Volkstümliche Straßenbenennungen im alten Hamburg" In: Mitteilungen des Vereins für Hamburgische Geschichte, Bd. XIV: S. 115-160.

Peter Freimark; Ina Lorenz; Günter Marwedel: "Judentore, Kuggel, Steuerkonten. Untersuchungen zur Geschichten der deutschen Juden, vornehmlich im Hamburger Raum." Hamburger Beiträge zur Geschichte der deutschen Juden, Bd. 9. (Hamburg, 1983)

H. Funke: "Geschichte des Mietshauses in Hamburg." (Hamburg, 1974)

Cipriano Francisco Gaedechens: "Historische Topographie der Freien und Hansestadt Hamburg und ihrer nächsten Umgebungen von der Entstehung bis auf die Gegenwart." (Hamburg, 1880)

Christian Ludwig von Griesheim: "Verbesserte und vermehrte Auflage des Tractats: die Stadt Hamburg nach ihrem politischen, oeconomischen und sittlichen Zustande: nebst Nachtraegen zu diesem Tractate; und Beytraegen zu der Abhandlung, Anmerkungen und Zugaben über den Tractat die Stadt Hamburg, welche selbigen ebenfalls verbessern und gewisser machen." Hrsg. von Christian Ludwig von Griesheim, ehemaligen Fürstl. Gothaischen Ober-Amts-Hauptmann Hof- und Consistorial-Rath. (Hamburg, 1760; nach einer ersten Ausgabe, 1759)

K. Grobecker: "Denkwürdigkeiten und Merkwürdigkeiten im alten Hamburg." (Hamburg, 1991)

Elke Groenewold; Gunhild Ohl: "Von der Wohnung zur Werft: Arbeiterwohnquartier St. Pauli." (Reihe: Historische Stadtrundgänge. Hamburg, 1992)

(H. I. Gude): "Nachricht von der Stadt Hamburg." (Halle, ca. 1690)

Georg Haccius: "Weihefahrt nach dem Hamburger-Berge/ Als auf Obrigkeitlichen Befehl und Ge=heiß die auf demselben New=erbauete Kirche/ als ein Filial des Kirspels [sic!] S. Michaelis, feyerlich eingewei=het/ mit einem eigenen Pastoren versehen/ und mit dem Merck=Namen S. PAULUS benen=net wurde/ so geschehen Anno Christi 1682/ am Tage BARTHOLOMEI, war der 24 Augusti, Donnerstags nach dem 10. TRINITATIS, sambt bey=gefügtem Grundlegungs-Sermon/ Welcher 21. Wochen vorher daselbst gehalten wurde/ zum stets=wehrenden Gedächtnis/ und auf Begehren der Einge=pfarrten zum Abdruck übergeben Von GEORG. HACCIO, L. Past. bey St. Mich. in Hamburg." Gedruckt und zu kaufen bey Arnold Lichtenstein/ Buchdruckern in der Neustadt/voran aufm Millern-Steinwege. (Hamburg, [1682])

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"Hamburg – Von Altona bis Zollenspieker. Das HASPA-Handbuch für alle Stadtteile der Hansestadt." Herausgegeben anlässlich des 175jährigen Bestehens der Hamburger Sparkasse. (Hamburg, 2002)

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"Hamburgs Grün zwischen Tradition und Trends. Streifzüge durch Parks und Naturlandschaften." Hrsg. v.d. Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt der FHH, Amt für Natur & Stadtgrün (Hamburg, 2007).

"Hamburgs Straßenführer" – mit den neuen und alten Straßennamen, neuen Plänen, mit Verkehrsmitteln, Behörden, Postämtern, Polizei etc. (Hamburg, Januar 1939)

Jörg Haspel: "Hamburger Hinterhäuser: Terrassen - Passagen - Wohnhöfe." (Hamburg, 1987)

Jörg Haspel: "Arbeiterquartier Wohlwillstraße." (Hamburg, 1990)

J. Heckscher: "Das Panorama einer Reise von Hamburg nach Altona und zurück" von Peter Suhr in Hamburg, erklärt von J. Heckscher. (Berlin, 1909)

Dr. Heinsohn: "Neue Straßenverzeichnisse in Hamburg und Berlin: 1. Das neue Straßenverzeichnis der Hansestadt Hamburg." In: Hamburg in Zahlen. Hrsg. vom Statistischen Landesamt der Hansestadt Hamburg, Jahrg. 1948, Nr. 11 (23.09.1948): S. 3-5.

Jonas Ludwig von Heß: "Hamburg topographisch, historisch und politisch beschrieben", 3 Teile (1. Aufl.: Hamburg, 1787-92; 2. veränd. u. erg. Aufl.: Hamburg, 1810-11)

M. Petrus Hesselius: "Hertzfließende Betrachtungen / von dem Elbe-Strom / zur Dankbarkeit gegen Gott geschöpffet darneben allen Schiff-Leuten zu einer geistlichen Zeitvertreibung vermacht; auch Einem jeden Christen in diesem Angst-Meer zu Gute auffgesetzet von M. Petro Hesselio, Pastorn zum Pesthof." Erster Teil. Soli Deo Gloria. (Altona – gedruckt bey Victor de Lieu, in Verlegung des autoris, anno 1675.)

Hermann Hipp: Freie und Hansestadt Hamburg. DuMont Kunst-Reiseführer. (Köln, 3.Aufl./ 1996)

"Illustrirtes Hand- und Nachschlagebuch für Fremde. Mit Angabe empfehlenswerther Etablissements, Ansichten von Hamburg, Fahrplänen, Kalender, Fremdenführer und Sehenswürdigkeiten." (Hamburg, 1889)

E. Joachim: "Hamburgische Straßennamen." In: "Kulturgeschichtliche Studien und Skizzen. Festschrift zur 400-Jahrfeier der Gelehrtenschule des Johanneums." (Hamburg, 1929)

"Kiek mol." Stadtrundgänge, erarbeitet und aufgeschrieben von Hamburger Geschichtswerkstätten. Hrsg. v.d. Kulturbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg. Referat Stadtteilkultur; verantwortl.: Wolfgang Stiller. (Hamburg, 1993)

"Kiek mol – neue und bewährte Stadtteilrundgänge," erarbeitet und aufgeschrieben von Hamburger Geschichtswerkstätten. Hrsg. v.d. Kulturbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg. Red. / verantwortl.: Jens Michelsen. (Hamburg, 1998)

J. Klefeker (Hrsg.): "Sammlung Hamburgischer Gesetze und Verfassungen", 12 Bände u. Register-Band. (Hamburg, 1765-74)

Franklin Kopitzsch / Daniel Tilgner (Hrsg.): "Hamburg-Lexikon". (Hamburg, 1998)

K. Koppmann: "Millernthor." In: Mitteilungen des Vereins für Hamburgische Geschichte, Jg. 2 (1880): S. 151 ff.

P. Lambeck: "Origines Hamburgenses sive rerum Hamburgensium", 2 Bände. (Hamburg, 1652-61)

Ralf Lange: "Architekturführer Hamburg" (Stuttgart, 1995).

J. M. Lappenberg: "Programm zur 3. Secularfeier der bürgerschaftlichen Verfassung Hamburgs am 20.9.1828." (Hamburg, 1828)

J. Lieboldt: "Die St. Pauli-Kirche ehemals und jetzt." In: Zeitschrift für Hamburgische Geschichte (Hamburg, 1882)

W. L. Meeder: "Geschichte von Hamburg, vom Entstehen der Stadt bis auf die neueste Zeit." Theil 1, 2. (Hamburg, 1838-39)

Wilhelm Melhop: "Historische Topographie der Freien und Hansestadt Hamburg von 1880-1895", im Anschluß an die Historische Topographie von C.F. Gaedechens, unter Benutzung älterer Quellen. (Hamburg, 1895)

O. Mensing: "Schleswig-Holsteinisches Wörterbuch", 5 Bände. (Neumünster, 1927-35)

Heinrich Meyer: "Hamburg und Altona nebst Umgegend. Topographisch-statistisch-historisches Handbuch für Einheimische und Fremde." (Hamburg und Itzehoe, 1836)

Dirk Meyhöfer: "Hamburg. Der Architekturführer." (Berlin, 2007)

F.H. Neddermeyer: "Erklärung der Hamburger Straßennamen vor 1842." In: Neue Hamburger Blätter, Jg. V (1845)

F.H. Neddermeyer: "Topographie der Freien und Hanse Stadt Hamburg." (Hamburg, 1832)

F.H. Neddermeyer: "Zur Statistik und Topographie der Freien- und Hansestadt Hamburg." (Hamburg, 1847)

Margit Nehls: "Geschichtliches über Hamburgs Straßen bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts." (= Hamburgensien, Bd. 25; 1988)

"Neuer Fremdenführer durch Hamburg." Mit einem Plan. Hamburg, bei Deppermann & Ruschke, Rödingsmarkt, Ostseite Nr. 41. Druck von H. H. Röhrs. (Hamburg, 1843)

A. Olshausen: "Die Straßenordnung vom 10. Juli 1902 - nebst den übrigen den öffentlichen Verkehr in Hamburg regelnden Vorschriften." (Hamburg, 1903)

Reinhold Pabel: "Hamburger Kulturkarussell zwischen Barock und Aufklärung." (Hamburg, 1996)

"The Picture of Hamburg, or the Englishman's Guide; to that free, imperial city; containing every information, interesting to strangers. To which are added ... tables of the money, weights, measures and exchange tables." (Hamburg/ London; [c.] 1805)

Volker Plagemann: "»Vaterstadt, Vaterland, schütz Dich Gott mit starker Hand.« Denkmäler in Hamburg." Hrsg. v.d. Kulturbehörde / Denkmalschutzamt. (Hamburg, 1986)

Michael Richey: "Anmerckungen über die in Halle bey Rengern herausgekommene Nachricht von der Stadt Hamburg" (von H. L. Gude). (1746, handschriftliche Abschrift in der Commerz-Bibliothek Hamburg)

Michael Richey: "Idioticon Hamburgense." (2. Aufl.; Hamburg, 1755; Repr. 1975)

Albert Samson: "Hummel, der lustige Führer durch St. Pauli." Verfaßt und herausgegeben von Albert Samson, Neuerwall 37. Druck von Adolf Selig, Hamburg 3, Alt-Steinweg 61. [o.J.]

Matthaei Schlüters ... "Historisch- und Rechts-begründeter Tractat Von denen Erben in Hamburg/ Derer Achterfolgunge und Loeskündigunge der darinn versicherten Gelder: Worinn gehandelt wird von denen Erben/ oder Unbeweglichen Gütern/ dero Zubehör/ Servituten/ Freyheit/ und Gerechtigkeiten; Insonderheit von der Brauerey-Gerechtigkeit/ und dem gantzen Brau-Wesen in Hamburg ... ; Allen Eigenern/ Advocaten/ Procuratoren ... ans Liecht gegeben." (Hamburg: Gedruckt bey Conrad Neumann/ Eines Edlen/ und Hochweisen Rahts Buchdrucker/ Anno 1698.)

C.R. Schnitger: "Hamburgische Straßennamen." In: Hamburger Schulzeitung, Jg. 5-9 (1897-1901).

Helga Schmal / Tobias Selke: Bunker. Luftschutz und Luftschutzbauten in Hamburg. Unter Mitarb. von Henning Angerer. Kulturbehörde der FHH, Denkmalschutzamt; Themenreihe, Band 7. (Hamburg, 2001)

C.R. Schnitger: "Plattdeutsche Straßennamen in Hamburg." Geschichtlich und sprachlich erläutert von C.Rud. Schnitger (Hamburg, 1922).

Joseph Heinrich Scholz: "Hamburg und seine Umgebungen. Ein nützliches und nothwendiges Hülfs- und Handbuch für Einheimische und Fremde." Mit 3 Kupfern. (Hamburg, 1808)

Markus Schreiber / Hans Walden: "Hamburg-St. Pauli." Reihe: ZeitSprünge. (Erfurt, 2008)

J. H. Schütze: "Holsteinisches Idiotikon", 4 Bände. (Hamburg[-Altona], 1800-1806. Repr., 1976)

"Der Schulterblatt: Ein Viertel verändert sich." Hrsg. von der Projektgruppe Wohnen im Stadtteil. (Hamburg, 1982)

Herman Sieveking: "Der 'Pesthügel' im Zoologischen Garten in der Tiergartenstraße in Hamburg." In: Hamburgische Geschichts- und Heimatblätter, 9. Jg. (1935), H. 3 (Dez.), S. 257-263.

H. Sköllin (Hrsg.): "Die Gemeinden und Straßen des hamburgischen Staatsgebiets nach dem Stande von Anfang Oktober 1925." = Statistische Mitteilungen über den hamburgischen Staat. Sonderheft 5, Teil 1: S. 1-50. (Hamburg, 1925)

Statistik des Hamburgischen Staats. Zusammengestellt vom statistischen Bureau der Deputation für directe Steuern. Heft I: Ergebnisse der Volkszählung vom 3ten December 1866. Stand der Bevölkerung. (Hamburg, 1867)

Statistik des Hamburgischen Staats. Zusammengestellt vom statistischen Bureau der Deputation für directe Steuern. Heft II: Ergebnisse der Volkszählung vom 3ten December 1867. Bevölkerung- und Wohnverhältnisse. (Mit beigehefteter Karte: »Plan von Hamburg«.) Statistik der Unterrichtsanstalten von 1869. (Hamburg, 1869)

Statistisches Amt (Hrsg.): Straßen- und Ortsverzeichnis. Einteilung des hamburgischen Staatsgebietes für verschiedene Verwaltungszwecke. (Hamburg, 1914 ff.) )

Statistisches Bureau der Steuer-Deputation: Die Stadt Hamburg, die Vororte, Gemeinden, Ortschaften und selbständig benannten Gebietstheile des Hamburgischen Staats. Topographisch und historisch dargestellt vom Statistischen Bureau der Steuer-Deputation. (Hamburg, 1875)

Statistisches Handbuch des Hamburgischen Staates: (1) Statistisches Handbuch für den Hamburgischen Staat; 1. Ausgabe. Hamburg: Meissner, 1874. (2) Statistisches Handbuch für den Hamburgischen Staat; 2. Ausgabe. Hamburg: Meissner, 1880. (3) Statistisches Handbuch für den Hamburgischen Staat; 3. Ausgabe. Hamburg: Meissner, 1885. (4) Statistisches Handbuch für den Hamburgischen Staat; 4. Ausgabe. Hrsg. Von dem Statistischen Bureau der Steuer-Deputation. Hamburg: Meissner, 1891.

Statistisches Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein: "Straßen- und Gebietsverzeichnis der Freien und Hansestadt Hamburg 2008" (Stand: 23. Mai 2008). (Hamburg, 2008)

M.G. Steltzner, "Versuch einer zuverläßigen Nachricht von dem kirchlichen und politischen Zustand der Stadt Hamburg zu den älteren Zeiten, nehmlich von Carolo Magno biß auf die Zeit Friedrichs III."; 6 Bände. (Hamburg, 1731-39)

E. Tiling: "Versuch eines bremisch-niedersächsischen Wörterbuchs", 5 Bände. (Bremen, 1767-71; mit Nachtragsband, 1869)

"Verzeichnis der erkannten Denkmäler nach §7a Hamburgisches Denkmalschutzgesetz vom 3. Dezember 1973 (HmbGVBl. S. 466), zuletzt geändert am 4. April 2006 (HmbGVBl. S. 143)", Stand: 25. Juni 2007. (Hamburg, 2007)

"Verzeichnis der im Gesamtgebiet der Hansestadt Hamburg vorhanden Straßen nach dem Stande vom 1. Juli 1938." (Nur für den innerdienstlichen Gebrauch des Statistischen Amts.) Mit Verzeichnis der Stadtteile, Gemeinden und Gemeindeteile zur Zeit der Schaffung der Einheitsgemeinde (Hamburg, [ca.] 1938).

Voigt, J.[ohann] W.[ilhelm]: "Zum zweihundert-jährigen Jubileum der Hamburgischen Vorstadt St. Pauli." In: Hamburger Bürgerzeitung, Nr. 27 (26. März), Nr. 40 (2. April), Nr. 43 (9. April), 1882.

"Wegweiser durch Hamburg. Oder Nachweisung aller Gassen, Märkte, Plätze, Kirchen, Stadtgebäude etc. und anderer Merkwürdigkeiten in Hamburg, wie solche nach dem besonders dazu eingerichteten Grundrisse dieser Stadt bequem aufzusuchen sind. Ein Anhang zu den Hamburgischen Denkwürdigkeiten." (Hamburg, 3. berichtigte Aufl./1803)

E.[rnst] H.[einrich] Wichmann: "Der Hamburger Berg, historisch-topographisch dargestellt." (Hamburg, 1879)

Würzer, Heinrich: "Charakteristisch-topographische Fragmente über die Stadt Altona und deren Straßen und Pläzze von einem Reisenden." Mit einem Nachwort von Hans-Werner Engels. (Hamburg, 1996)

Würzer, Heinrich: "Ein Spazziergänger in Altona." Mit einem Nachwort; hrsg. von Hans-Werner Engels. (Hamburg, 1997)

Christian Ziegra: "Sammlung von Urkunden, theol. jurist. Decreten etc. als eine Grundlage zur Hamburger Kirchenhistorie neuerer Zeiten", 4 Bände. (Hamburg, 1764-70)

Christian Ziegra: "Beyträge zur politischen hamburgischen Historie." (Hamburg, 1766)