Register

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Einleitung | Anmerkungen | Literatur

Register mit Erläuterungen und Mitteilungen über Veränderungen (z.B. verschwundene oder umbenannte Straßen)

 

R

[Neue] Rampenstraße
Im alltäglichen Sprachgebrauch erhielt die 1891/92 angelegte neue Verbindungsstraße zwischen den St. Pauli-Landungsbrücken und der Davidstraße zeitweilig diese beschreibende Bezeichnung, weil sie eine rampenartige Auffahrt vom Elbufer zur Höhe des Geesthangs bildete. Sie wurde u.a. von den Pferdebussen und von den Lastenfuhrwerken genutzt, um ohne größere Umwege von den Landungsbrücken aus in Richtung Altona zu gelangen.
Eine ähnliche Rampenstraße war bereits Mitte des 19. Jahrhunderts zwischen dem alten Altonaer Bahnhof (am heutigen Standort des Altonaer Rathauses am Beginn der Elbchaussee) und dem Altonaer Hafen an der Großen Elbstraße angelegt worden. Sie führt heute den Namen Elbberg und verläuft neben der Trasse zum früheren Eisenbahntunnel ("Schellfischtunnel"), der zunächst den alten, später dann – um ca. 600 m verlängert – den neuen Altonaer Bahnhof mit den Fischauktionshallen und -fabriken am Altonaer Fischereihafen verband.

 

Reeperbahn
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BECKERSHAUS: (St. Pauli), im 18. Jahrhundert. Erstmalig wird in der Geschichte Hamburgs eine Reeperbahn 1373 erwähnt. Das Wort setzt sich aus zwei Teilen zusammen: "Reep" bedeutet Seil. Ein Reeper ist ein Seilmacher. Das Wort stammt aus dem Mittelniederdeutschen. Die Reeper benötigten zur Herstellung ihrer Taue lange Bahnen, auf denen die Seile gedreht werden konnten. Sie arbeiteten meist in überdachten Gassen, in denen sie ihre Schiffstakelagen und Taue drehten. Vermutlich hat es solche Seilerstraßen (Reeperbahnen) gegeben, solange es die Schiffahrt gibt. Angemerkt sei hier, daß auch die "Drehbahn" ein solcher Herstellungsplatz war. Kapitäne und Seeleute mußten nach kleiner oder großer Fahrt immer wieder Reeper aufsuchen, um Ausbesserungen an ihrer Takelage vorzunehmen. Da war es nur natürlich, daß sich in einer solchen Straße auch die Damen des ältesten Gewerbes der Welt ansiedelten, um sich der von See kommenden Seeleute anzunehmen. So entwickelte sich im Umfeld dieses seriösen Berufsstandes der Reeper eine zweite Branche, die in direktem Zusammenhang mit der Seefahrt stand. Im Laufe des 19./20. Jahrhunderts verschwanden die Reeper ganz, da die Schiffahrt nur noch wenige Taue benötigte und die Herstellung von Seilen und Trossen auf die Industrie übergegangen war. Die zweite Branche blieb jedoch und hat sich auf unterschiedlichem Niveau bis heute gehalten.
EStH: Reperbahn [sic]: Ben.{annt] im 18. Jahrhundert als Weg von den eigentlichen Reperbahnen, den Einrichtungen zur Herstellung von Tauen und Seilen, für die das anliegende Gelände dem Amte der Reepschläger von 1626 bis 1883 überlassen war; der Name ging auf die bebaute Straße über, die hie im zweiten oder dritten Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts entstand.
HANKE: (um 1830) Keine Hamburger Straße ist bekannter als die Reeperbahn, denn an kaum einem anderen Ort der Welt wird soviel Vergnügen verkauft. Der sündigen Meile haben solide Handwerker ihren Namen gegeben. 1626 richteten die Seiler oder Reeper hier Bahnen ein, auf denen sie ihre Taue und Seile anfertigten. Ihre alten Bahnen am Eichholz waren durch die Festungserweiterungen zu klein geworden. 1883 mußten sie aus St. Pauli weichen. Die Stadt wollte bauen. Die Nähe des Hafens ließ ein Vergnügungsviertel entstehen. Die Straße wurde bereits zwischen 1820 und 1830 angelegt und hieß zunächst "Altonaer Allee".
PABEL: "Reep" bedeutet Reif, Riemen (vergl. Fallreep). RICHEY (Idioticon Hamburgense; S. 209) definiert Reep als "Seil, Strick, Tau. Reep-Släger = Seiler, Reeper-Bahn = Drehe-Bahn der Seiler". Die hamburgischen Reepschläger drehten ihre schweren Schiffstaue, die später geteert wurden, im Rückwärtsgehen in langen Bahnen, die gewöhnlich zwischen zwei Baumreihen lagen und meist mit einem Schutzdach versehen waren. Diese Reeperbahnen (Seilerwerkstätten) befanden sich ursprünglich im Eichholz und wurden 1626 nach dem Hamburger Berg etwa an die Stelle der heutigen Reeperbahn verlegt, genauer gesagt, etwas nördlich davon. Die Bahnen als Werkstätten verschwanden erst 1883. Früher standen hier nur unbedeutende Buden (Spielbudenplatz). 1643 befanden sich hinter der Reeperbahn das Hanfhaus und ein Pulvermagazin. Die Bebauung erfolgte seit 1826 nach vorgeschriebenen Rissen mit Front nach Süden. Im Parterre befanden sich Läden.
Damit bezieht er sich offenbar auf NEDDERMEYER, der 1832 in dem Abschnitt "Hamburg im siebenzehnten Jahrhundert" seiner Topographie schreibt: "1643 wird des Hanfhauses gedacht, welches hinter der Reeperbahn lag, und des Pulverhauses." (Neddermeyer, "Topographie der Freien und Hanse-Stadt Hamburg." Hamburg: Hoffmann & Campe, 1832. Laut dortiger Anmerkung nach einer Mitteilung des Stadtarchivars, Dr. Lappenberg.)
Im Kapitel "Die Gassen der Vorstadt Hamburgerberg." (S. 341/42) heißt es bei NEDDERMEYER weiterhin:
"No. 509 bis 590. 80 Häuser, 44 Wohnungen. – A.D. [= Armen-Distrikt] 5.
Die Seilerwerkstätten kamen 1626 hierher. Die jetzige Häuserreihe entstand 1826. Vor der Demolirung stand hier eine Reihe hölzerner Buden. Im Jahre 1643 lag hinter der Reeperbahn das Hanfhaus und ein Pulvermagazin."

Erwähnung findet außerdem ein Weg
"R e e p e r b a h n, hinter der. Weg nach dem Klütjenstieg.
No. 498 bis 507. 10 Häuser, 2 Wohnungen."


Bei SCHNITGER ("Plattdeutsche Straßen-Namen in Hamburg." Geschichtlich und sprachlich erläutert von C. Rud. Schnitger. Im Quickborn-Verlag zu Hamburg, 1922.) heißt es unter dem Stichwort
»Reeperbahn (in St. Pauli): Das Grundwort "...bahn", mittelniederdeutsch "bane", bezeichnet hier wie auch noch jetzt im Hochdeutschen, einen freien Raum zum Gehen, auch Reiten und Fahren. Das Bestimmungswort "Reeper", mittelniederdeutsch "rêper", bezeichnet den Seiler; doch meint RÜDIGER (O. Rüdiger: Die ältesten hamburgischen Zunftrollen und Brüderschaftsstatuten [1874]: 355 [im Glossar]), daß Reeper oder Reepschläger und Seiler eigentlich nicht genau dasselbe bezeichnen.(a) "Reeper" habe es nur in den Seestädten gegeben; sie machten das große, geteerte Schiffstauwerk, während die binnenländischen "Seiler" nur kleineres, ungeteertes Tauwerk anfertigten. Doch ist mit dem Größerwerden der Flußschiffe auch für Sie stärkeres geteertes Tauwerk nötig geworden, das auch von den Seilern im Binnenlande hergestellt wurde, so daß der Unterschied zwischen den beiden Bezeichnungen allmählich verschwunden ist.
Die Reeperbahn, "rêperbane", ist der gewöhnlich zwischen zwei Reihen Bäumen belegene meist mit einem Schutzdach versehene Gang, auf welchem die Reeper und Seiler, rückwärts schreitend, die Taue aus Hanfhede drehen. (b)
Die ältesten Reeperbahnen unserer Stadt lagen im Eichholz, einem Wäldchen, daß sich ehemals wohl nicht nur in der Gegend der jetzigen Straße "Eichholz" befand, sondern sich auch auf die Höhe bis in die Gegend der jetzigen St. Michaeiliskirche hinaufzog, und auch nach Osten sich weiter erstreckte. In jener Gegend, zwischen der jetzigen Mühlenstraße und der Böhmkenstraße, wird 1373 ein Reeperberg erwähnt (C.F. Gaedechens, Historische Topographie von Hamburg [1880]: 56), wahrscheinlich nach ihrer hohen Lage benannte Reeperbahnen. Wir gehen wohl nicht fehl, wenn wir annehmen, daß das Reepergewerbe schon vor dem ebengenannten Jahre in Hamburg betrieben worden ist, ja vielleicht so alt ist wie der Seeverkehr unserer Stadt überhaupt. Die Reeper gehören mit zu den Handwerkern, die im Jahre 1375 vom Rate "Settinghe" (Diese "Settinghe" sind abgedruckt in Rüdigers "Zunftrollen": 200 ff.), d.h. Satzungen erhielten und als "Amt" anerkannt wurden. In diesen "Settinghen" wird auch der "reperberg" erwähnt. Noch im Jahre 1538 wurde mit den Reepern eine Vereinbarung getroffen, um die Anpflanzung junger Eichen zu fördern, und dadurch das Eichholz in gutem Stande zu erhalten (C.F. Gaedechens, Historische Topographie von Hamburg [1880]: 107).
Infolge der 1620-1626 erfolgten ausgedehnten Neubefestigung Hamburgs, durch welche ein großer Teil des westlich der Alster und nördlich der Elbe liegenden Geländes mit in die erweiterte Stadt einbezogen wurde, mußten die Reeperbahnen verlegt werden. Die Reeper erhielten im Jahre 1626 Plätze auf dem Hamburgerberge angewiesen, und zwar in einem Überrest des ehemaligen Eichholzes, das sich danach also auch viel weiter nach Norden erstreckt hat. Diese neuen Bahnen lagen an der Nordseite ziemlich zu Anfang der vom neuen Millerntore ausgehenden westlichen nach Ottensen und weiter an der Elbe entlang gehenden Landstraße. Noch jetzt trägt dieser erste Straßenteil nach den alten Reeperbahnen den Namen. Er reichte bis 1900 bis zur Heinestraße, und hieß dann bis zum Nobistor: Langereihe. Dieser Name ist seitdem verschwunden, und der Name "Reeperbahn" reicht jetzt bis zur Altonaer Grenze.
Im Jahre 1882 verschwanden die Reeperbahnen, die zuletzt wohl nur noch wenig benutzt wurden (c), auch hier. An ihre Stelle traten mehrere Straßen, von denen die Seilerstraße und die kleine Seilerstraße ebenfalls noch an die frühere Benutzung des Geländes erinnern (W. Melhop, Historische Topographie von Hamburg [1895]: 245).«
Hierzu noch einige Anmerkungen:
(a) Tatsächlich unterscheidet auch Michael Richey in seinem "Idioticon Hamburgense – sive Glossarium Vocum Saxonicarum quae Populari Nostra Dialecto Hamburgi Maxime Frequentatur" (Hamburg, 1743) mehrere Arten von Garnen, Leinen und Tauen (p. 33 – Eintrag "Segel-Garn" [Siegelschnur])", wobei allerdings "Reep" synonym für "Seil, Tau" gebraucht wird (p. 28 – Eintrag "Reep", "Reepsläger", "Reeper-Bahn").
(b) Zahlreiche historische Pläne und bildliche Darstellungen zeigen im Gebiet der heutigen Seilerstraße – zwischen Reeperbahn und Simon-von-Utrecht-Straße – lang gezogene, überdachte Bahnen zwischen Baumreihen.
(c) Der Vermutung, dass die Reeperbahnen nicht mehr gebraucht wurden, steht die Tatsache entgegen, dass das Seiler-Handwerk noch bis Ende der 1980er Jahre in der Berufsschule für See- und Hafenberufe in der Wohlwillstraße (St. Pauli) gelehrt wurde. Es ist vielmehr anzunehmen, dass auch in diesem Falle die Grundstücksspekulation obsiegt hatte, die nach immer neuen Bauplätzen in den innenstadtnahen Vorstädten und Stadterweiterungsgebieten verlangte, denn etwa zur gleichen Zeit wurde auch das Wiesenland südlich des Spielbudenplatz parzelliert und veräußert, um dort neue Wohnstraßen (z.B. die Kastanienallee) anzulegen.

Wenige Jahre nach Richey lobt GRIESHEIM die landschaftliche Schönheit der Wälle und ländlichen Alleen, die aus der Stadt herausführenund zu denen auch die "Reeper-Bahn" zählt wie folgt:
"An allen Thoren sind wunderschöne Alleen, mehrenteils von Linden und Ypern; ein Baum, der in Obersachsen nicht bekannt, aber einer der prächtigsten in Lust-Alleen ist, geschwind wächst, und eben keinen fetten Boden begehret. Die Reeper-Bahn zwischen Hamburg, und Altona, und noch andre, von gleicher und grösserer Pracht gehen weiter als eine halbe Stunde, ja wäre auch die Pesthofs-Anstalt an sich nicht schon sehenswürdig, so wäre es schon die Allee, so einen dahin führet, und eben auch, wie die am Jungfern-Stieg, zusammen gewachsen ist." (Griesheim, 1760: 147)

Hans WALDEN fasst unter dem Stichwort Reeperbahn (in: KOPITZSCH / TILGNER, 1998: 391/392) die historisch-topographische Entwicklung wie folgt zusammen:
"Reeperbahn heißt Hamburgs berühmteste Straße im Vergnügungs- und Rotlichtviertel St. Pauli. Auf ihrer Südseite liegt der Spielbudenplatz, eine offiziell eigenständige Straße, die aber im allgemeinen als Teil der Reeperbahn verstanden wird. Diese hat ihren Namen von den Bahnen der Reepschläger, die zwischen 1626 und 1883 ein baumbestandenes Areal beiderseits der heutigen Seilerstraße zur Herstellung von Schiffstauen ("Reep") aus Hanf nutzten. Im 18. Jahrhundert ging der Name »Reeperbahn« auf den südlich vor diesem Gelände gelegenen Teil des weges zwischen Hamburg und Altona über; 1899 wurde auch die sich westlich anschließende Straße »Lange Reihe« durch Umbenennung zu einem Teil der Reeperbahn. Deren Nordseite wurde um 1826 erstmals planmäßig mit Häusern bebaut.
Die Anfänge des Vergnügungsviertels reichen in die Zeit vor 1800 zurück, wobei dessen Mittelpunkt zunächst eine jahrmarktartige Ansammlung von Holzbuden, der Spielbudenplatz, bildete. Erstes Wahrzeichen der Reeperbahn war der »Trichter«, ein um 1805 gebauter hölzerner Pavillon mit Spitzdach für Erfrischungen (verschiedene Nachfolgebauten). Mit der Expansion des Hafens stieg die Zahl der Seeleute, die auf der Reeperbahn Amüsement suchten. Immer neue Attraktionen bewirkten einen ständigen Wandel im Vergnügungsangebot von Reeperbahn und Spielbudenplatz: Ab 1840 entstanden mehrere Volkstheater (u.a. das St. Pauli-Theater), nach 1850 große Bierhallen, Ballhäuser und Musikpaläste, seit der Jahrhundertwende Kinos (u.a.»Knopf's Lichtspielhaus«), nach 1920 neue Stimmungslokale (»Zillertal«), Varietés (»Alkazar«) und Tanzbars (»Café Heinze«). Nach den Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg kam der Amüsierbetrieb erst allmählich wieder in Schwung, Neue Akzente setzten ab 1953 das »Café Keese«, seit den 1960er Jahren Diskotheken (»Top Ten«), die Groß-Bordelle »Eros-Center« und »Palais d'Amour« (beide inzwischen geschlossen), Sex-Shops, Peep-Shows und Spielhallen. In letzter Zeit haben sich auf der Reeperbahn und in ihrem Umfeld neue Lokale und Kleinkunsttheater etabliert, die außer Touristen auch wieder das Hamburger Publikum anziehen."


Nach dem Grimmschen Wörterbuch ist eine Bahn ein »durch schwieriges Gelände geebneter oder geglätteter Weg oder Pfad". Dies bezieht sich wahrscheinlich darauf, dass bei der Neuanlage der Reeperbahnen im Vorland der Wallanlagen auf dem unebenen Gelände des "Hamburger Berges" zunächst einmal eine ebene, geglättete Fläche geschaffen werden musste.«
Das Gebiet vor dem Millerntor, auf dem die Reeperbahnen angelegt waren, unterlag – ebenso wie das Heiligengeistfeld und der nördliche Teil der Landherrenschaft bzw. Vorstadt Hamburger Berg – bis zur Franzosenzeit, 1806-1814, dem sog. Festungsreglement, d.h. es durften keine höheren Gebäude aus dauerhaftem Material errichtet werden. Es befand sich im Besitz der "wohl-löblichen Cämmerey", d.h. in städtischem Eigentum, und wurde seit den 1820er-Jahren allmählich veräußert und systematisch bebaut. Die Aufteilung der Bauplätze und die Vorgaben für die Bebauung erfolgten durch städtische Institutionen.
Bis zur Fertigstellung der neuen Wallanlagen und der Einbeziehung der Neustadt in den Wallring hatten die Reepschläger ihre Arbeitsstätten nahe der heutigen Straße Drehbahn.

Für die Reeperbahnen erfolgte diese Konversion, wie eine moderne Beschreibung wohl lauten würde, erst nach langjährigen Auseinandersetzungen mit den dort tätigen Handwerkern. Die Amtsmeister der Reepschlägerzunft beanspruchten bis 1883 die uneingeschränkte Nutzung ihrer riesigen Freiflächen innerhalb der rasant wachsenden und zunehmend dichter bebauten Vorstadt, obwohl mit dieser Anlage zahlreiche Probleme verbunden waren, u.a. Grenzstreitigkeiten mit den nördlichen Anrainern der Straße Reeperbahn und Konflikte um die Instandhaltung der Planke zwischen den dortigen Gärten und den Bahnen. Hinzu kamen Auseinandersetzungen um die Nutzung und Beleuchtung des (halblegalen) Fußweges, der sich zwischen dem Vergnügungsviertel und den weiter nördlich gelegenen Wohngebieten gebildet hatte. Erst in zähen Verhandlungen konnte die Höhe der Entschädigung festgelegt werden, die von der Finanzdeputation für die Auflösung der – flächenzehrenden und die Vorstadt zerschneidenden – Gewerbeanlage gezahlt werden musste, obwohl die Bahnen mit dem Vordringen der Stahltrossen und der beginnenden maschinellen Fertigung von Schiffstauen immer weniger genutzt wurden. Letztlich obsiegte jedoch hier der Wille, die flächenhafte gewerbliche Nutzung durch eine wesentlich profitablere Wohnbebauung zu ersetzen. Damit steht auch diese Umnutzung in einer langen Reihe der Konversionen gewerblicher Flächen, die in der Vorstadt Hamburgerberg bzw. im Stadtteil St. Pauli durch das Stadtwachstum induziert wurden und dabei (störendes) Gewerbe und Industriebetriebe allmählich verdrängten. Diese Entwicklung lässt sich von der Epoche der Industrialisierung bis zum jüngst erfolgten Abbruch der Bavaria-St. Pauli-Brauerei und dem Baubeginn für das neue "Bavaria"-Quartier südlich der Reeperbahn verfolgen.
Über die Erwähnungen in den gedruckten Verzeichnissen der Hamburger Straßennamen hinaus gibt es auch im Internet zahllose Einträge – teils mit Illustrationen – zur Reeperbahn, u.a. in der Datenbank historischer Photos Hamburgs unter http://fhh.hamburg.de/foto.../ oder in der Internet-Enzyklopädie Wikipedia (siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Reeperbahn_%28Hamburg%29). Dort wird u.a. darauf hingewiesen, dass der Straßenname auch ich anderen norddeutschen Städten – z.B. in Kiel, Buxtehude und Stade – vorkommt, wo ebenfalls eine Nachfrage nach hochwertigen, langen Tauen bestand. Diese konnte bis zur Verbreitung von Stahl- und später Kunstfaserseilen nur durch Taue aus reißfesten Naturfasern befriedigt werden.
Bekannteste Reminiszenz an das Vergnügungsviertel rund um die Reeperbahn ist wahrscheinlich das Lied "Auf der Reeperbahn nachts um halb eins", das durch den Film »Große Freiheit Nr. 7« mit dem Hauptdarsteller Hans Albers berühmt wurde. Nach ihm ist der im Süden von der Reeperbahn abzweigende Hans-Albers-Platz (ehemals: Wilhelmsplatz) benannt. Einen moderneren Bezug zur Musikszene bildet der Beatles-Platz auf der Nordseite der Reeperbahn an der Einmündung der Großen Freiheit.

siehe auch: Große Freiheit

 

~reihe
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Als Reihen werden die Wege auf dem Heiligengeistfeld bezeichnet, an denen zu "Dom"-Zeiten die zahlreichen Attraktionen, Fahrgeschäfte und Buden aufgestellt werden. Es gibt - von Nord nach Süd - die Norderreihe, die Sportplatz-Reihe (nach dem inzwischen verschwundenen Fußballfeld im Nordosten des Feldes), die Hummelreihe (nach der Bezeichnung "Hummelfest" für den Sommer-"Dom") und die Süderreihe sowie - von West nach Ost - die U-Bahn-Reihe, die Stadionreihe (nach dem Millerntortor-Stadion des FC St. Pauli) und die St.Pauli-Reihe.

 

Rendsburger Straße
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BECKERSHAUS: (St. Pauli), 1894, nach der holsteinischen Stadt Rendsburg, im Anschluß an den Namen der benachbarten Kieler Straße.
EStH: Ben.[annt] 1894 nach der holsteinischen Stadt im Anschluß an den Namen der benachbarten Kieler Straße.
HANKE: kein Eintrag.

 

Rentzelstraße (Südteil)
BECKERSHAUS: (St. Pauli, Rotherbaum), 1899, nach dem Senator (seit 1658) Peter Rentzel (1610-1662), der der Stadt die Baukosten für das 1666 errichtete Spinnhaus vermachte. Nachdem 1657 St. Nikolai einen Barockturm erhalten hatte, stiftete ein Jahr später Peter Rentzel für St. Katharinen ebenfalls einen solchen, sogar mit vergoldetem Helm.
EStH: Ben.[annt] 1899 zu Ehren des Senators (seit 1658) Lic. Peter Rentzel (1610-62), der der Stadt die Baukosten für das 1666 errichtete Spinnhaus vermachte; vorher seit 1858 Zweiter Durchschnitt.
HANKE: (1899) Peter Rentzel (1610-62), Hamburger Ratsherr, richtete für mittellose Hamburger "Rentzels Wohnungen" am Dammtorwall ein und begründete das Spinnhaus an der Binnenalster, in dem "Diebe und leichtfertige Weiber zur Arbeit angehalten" wurden. Bis 1899: Zweiter Durchschnitt.
Westlich der Straße wurde von der Bauanteilung der Oberpostdirektion Hamburg zwischen 1965 und '68 nach einem betont unspektakulären Entwurf der Architekten Fritz Trautwein und Rudolf Behn der Hamburger Fernsehturm, auch "Tele-Michel" genannt, errichtet. Das offiziell die Bezeichnung "Heinrich-Hertz-Turm" tragende Bauwerk ist 271,5 Meter hoch und mit einer drehbaren Aussichtskanzel in 127 Meter Höhe versehen. Hier befand sich mehrere Jahrzehnte lang ein populäres Ausflugslokal, das jedoch Ende der 1990er Jahre aus technischen und wirtschaftlichen Gründen geschlossen wurde. Der Ort wurde danach zeitweilig als Diskothek und für Einzelveranstaltungen genutzt, bevor er einige Zeit lang als "Sprungschanze" für Bungee-Jumping diente. Das offenkundige Fehlen eines Konzepts für den künftigen Betrieb und die zu erwartenden notwendigen Investitionen für eine neue Nutzung verhindern derzeit die Wiedereröffnung der Aussichtsplattform oder eines gastronomischen Betriebs. Im Zuge der Erweiterung der Hamburg-Messe wurden jedoch inzwischen "der unattraktive Eingangsbereich auf einem Waschbetonsockel [,der] zu den weniger geglückten Aspekten der Planung" (siehe: Lange, 1995: S. 92, "C2") zählte, mit den Parkgeschossen, die Sockelbebauung mit den technischen Einrichtungen der Telekom und die Brücke nach Planten un Blomen abgebrochen. An die Stelle dieser Bauteile soll ein attraktiver neuer Eingangsbereich treten, der mit dem benachbarten neuen Haupteingang der Hamburg-Messe korrespondiert.
Zu den Vorgängerbauten am heutigen Standort des "Heinrich-Hertz-Turms" zählen das ehem. "Hotel Central". Als "Zentralhotel" wird es in einem Bericht Martin Hallers über den ehemaligen Hamburger Baudirektor Franz Gustav Forsmann erwähnt, in dem es heißt:
"Nach seiner Pensionierung bezog er [Forsmann] Wohnung im Zentralhotel beim Sternschanzenbahnhof, wo er, umgeben vo seiner werthvollen Büchersammlung noch mehrere Jahre ein stilles beschauliches Leben verbrachte und wo ich ihn noch manchmal besucht habe." (Martin Haller, Lebenserinnerungen; 1911. In: Staatsarchiv Hamburg, Bestand 621-2)
Das Hotel bzw. einige Nebengebäude beherbergten später die Emilie-Wüstenfeld-Schule und – in den 1930er Jahren – Abteilungen des Wohlfahrtsamtes, d.h. der Sozialbehörde.

 

Reperbahn
siehe: Reeperbahn

siehe auch: Reeperbahn

 

Riverkasematten
Der geschichtsträchtige Name des heutigen Restaurants "Riverkasematten" unterhalb des Antoni-Parks (nördlich der St. Pauli Hafenstraße) wurde von den ursprünglichen Kasematten in der Hochwasserschutzanlage am St. Pauli und Altonaer Fischmarkt entlehnt. Die heute nicht mehr sichtbaren Kasematten direkt am Ufer hatten ursprünglich der Lagerung von Gerätschaften und gefangenem Fisch gedient, bevor dort in den 1960er Jahren ein Musikclub einzog.

 

Rosenhof(f)straße
BECKERSHAUS: (St. Pauli), 1889, zur Erinnerung an den in dieser Gegend seit dem 16. Jahrhundert gelegenen Rosenhof, einen Pachthof des Klosters St. Johannis.
EStH: Ben.[annt] 1889 zur Erinnerung an den in dieser Gegend seit dem 16. Jahrhundert belegenen Rosenhof, einen Pachthof des Klosters St. Johannis.
HANKE: (1889) Die Straße ist nach dem hier gelegenen Rosenhof benannt, einem Pachthof des St. Johannesklosters.
Zusammen mit einer Schäferei, der der Schäferkamp im südlichen Eimsbüttel seinen Namen verdankt, bildete das Gehöft des Rosenhofes für lange Zeit die einzige wesentliche Bebauung zwischen der Hamburger Stadtgrenze und dem Dorf Eimsbüttel an der Landstraße nach Pinneberg.
Die Rosenhofstraße war namensgebend für den 1931 erschienenen Roman des Arbeiterschriftstellers Willi BREDEL (2. Mai 1901 – 27. Oktober 1964) mit dem Titel: "Rosenhofstrasse. Roman einer Hamburger Arbeiterstrasse". Im Klappentext der Neuausgabe in der "Reihe Proletarisch-Revolutionärer Romane" im Oberbaumverlag – Verlag für Politik und Ökonomie (Berlin, 1974) – wird der Roman wie folgt präsentiert:
"Die Straßenzelle Rosenhofstraße der KPD im Hamburger Arbeiterviertel Eimsbüttel kämpft 1930 um den Zusammenaschluß der kommunistischen, sozialdemokratischen und parteilosen Arbeiter gegen die Offensive der Kapitalisten und ihrer Regierung und gegen die Gefahr des Faschismus. Die Straßenzelle organisiert den ersten erfolgreichen Mietstreik in Hamburg, sie unterstützt die Arbeiter der Pianofabrik des Viertels die selbständig – ... – gegen den Lohnabbau streiken."
Die Herausgeber wiederholen in dieser Einführung die weit verbreitete, jedoch irrige Zuordnung der Rosenhofstraße im Schanzenviertel zu Eimsbüttel statt zu St. Pauli-Nord. Seit der im Jahr 2008 durchgeführten Neugliederung der Stadtteile St. Pauli und Schanzenviertel im Zuge der Bezirksverwaltungsreform liegt die Rosenhofstraße im neu geschaffenen Stadtteil Schanzenviertel, einem östlichen Anhängsel des Bezirks Altona.

 

Rosenstraße
Eigentlich: Neue Rosenstraße.
PABEL: Diese Neue Rosenstraße, 1841 zum Unterschied von der (alten) Rosenstraße im St. Jacobi-Kirchspiel in der Altstadt so genannt, verlief vom Neuen Pferdemarkt in nördlicher Richtung. SCHNITGER schrieb darüber: "Vor 1841 ist die Straße als Weg zum Rosenteich schon früher vorhanden gewesen. Sie führt ihren Nsmen nach dem erwähnten Teiche, welcher in der Gegend des nordöstlichen Endes der jetzigen Straße lag. Dieser Rosenteich gehörte wohl zu der ehemaligen Besitzung des St. Johannis-Klosters, dem Rosenhof, welcher 1576 aber noch nicht als Klostereigentum genannt wird." (Schnitger, Hamburgische Straßennamen. In: Hamburger Schulzeitung, Jg. 6, S. 295.)
Das Gebiet östlich der Neuen Rosenstraße bildete eines der ersten planmäßig erschlossenen Stadterweiterungsgebiete im Norden der Vorstadt St. Pauli. Seine ursprünglich sehr regelmäßig zugeschnittenen Grundstücke folgten einem rechtwinkligen Straßennetz, zu dem auch die Kamp-, Ludwig- und Sternstraße gehörten und das mit Vorstadtwohnhäusern auf schmalen Gartenparzellen bebaut war. Diese Struktur ist heute jedoch nur noch schwer zu erkennen, da sie von späteren Bauschichten verdeckt wird. Der in diesem Gebiet bis weit ins 20. Jahrhundert kontinuierlich fortgesetzte Stadtumbau führte statt dessen zu einer außerordentlich heterogenen Mischung von Wohnen und Gewerbebetrieben, zu denen ursprünglich sogar Hagenbeck's Tierpark an der Ludwigstraße gehörte, in sehr verschiedenartigen Gebäuden.
Mehrere Jahrzehnte lang dominierten dabei die schlachthof-bezogenen Gewerbe, denn obwohl seit 1867 der "Zwang für die Schlachter der inneren Stadt, nur noch im öffentlichen Schlachthause zu schlachten" (Boysen, 1897: S. 4) bestand, wurde dieser häufig umgangen. Zu diesem Zweck wurden auf Hinterhöfen, in ehemaligen Werkstätten oder auch in Neubauten auf vielen Grundstücken im Schanzen- und Karolinenviertel kleine, private Schlachthäuser errichtet – und auch von der Baupolizei amtlich genehmigt, da der Platz auf dem Schlachthofgelände sehr knapp war. Diese Praxis hatte zahlreiche Anwohnerbeschwerden über "bestialische Gerüche" durch Gedärmeausbraten, das Abbrennen von Schweineborsten oder das Fett- bzw. Talgauskochen. Ein Amtsveterinär berichtet außerdem eindrucksvoll von einem Schlachthaus, durch des Abwässer "die Rinnsteine der Ludwig- und Rosenstraße vom Schmutz- und Blutwasser überschwemmt werden".
Eine andere Klage wurde bereits Mitte des 19. Jahrhunderts erhoben. In der fortschrittlichen Zeitung "Die Reform" heißt es 1848:
"In der nördlichen Gegend der Vorstadt St. Pauli nimmt die Bettelei von Morgens bis Abends kein Ende, man kann sich vor Vagabunden, die gelegentlich stehlen, und wenn sie nichts erreichen können, wenigstens die Haus- und andere Schlüssel abziehen, kaum bergen. Man muß hier also eigens einen Profoß an der Türe halten. Dazu schickt die gnädige Behörde uns die fremden Straßenmusikanten scharenweise über den Hals. In der neuen Rosenstraße blasen oft drei Partien zugleich zum wahren Katzenjammer, und alle sammeln." (Reform, Nr. 23, 1848)
Ursprünglich verlief auch ein Abschnitt der Grenze zwischen Hamburg und der dänischen Stadt Altona im südlichen Teil der Neuen Rosenstraße, wie die heute dort noch im Pflaster vorhandenen historischen Grenzsteine mit den Buchstaben [A|H] - für "A"ltona und "H"amburg - belegen. Die Grenze knickte in Höhe der heutigen Hausnummer 40 in Höhe der heutigen Hofeinfahrt nach Nordwesten ab, verlief dort einige Dutzend Meter weit am früheren Grenzflüßchen der Isebek entlang zum Schulterblatt und trennte auf diese Weise den sog. "Hamburger Hof" (heute vom Schulterblatt aus zugänglich) von Altona. - Der bis vor wenigen Jahren bestehende Durchgang von der Schanzenstraße durch eine Terrasse dorthin wurde zeitweilig von den AnwohnerInnen versperrt, da er sich zu einem allzu bekannten "Schleichpfad" entwickelt hatte.
Nachdem ein Teil der Straße bereits 1875 in Schanzenstraße umbenannt worden war, wurde auch der verbliebene Abschnitt laut Amtsblatt der Freien und Hansestadt Hamburg vom 1. Oktober 1899 zur Schanzenstraße hinzugezogen.

siehe auch: Schanzenstraße

 

Rosenstraße (Altona)
Ursprünglich bildete die Altonaer Rosenstraße - auch Große Ro(o)senstraße - die Fortsetzung der ehem. Kieler Straße (heute: Clemens-Schultz-Straße). Sie wurde in Paul-Roosen-Straße umbenannt.

siehe auch: Paul-Roosen-Straße

 

Anmerkungen

[1] siehe: Horst Beckershaus, Die Hamburger Straßennamen. Woher sie kommen und was sie bedeuten. (Hamburg: Kabel-Verlag / Hamburger Abendblatt, 1997)

[2] siehe: Christian Hanke, Hamburgs Straßennamen erzählen Geschichte. (Hamburg: Medien-Verlag Schubert, 1997)

[3] siehe: [Joachim, E.:] Erklärung der Straßennamen der Stadt Hamburg. Sonderdruck aus dem 5. Sonderheft der Statistischen Mitteilungen über den hamburgischen Staat: Die Gemeinden und Straßen des hamburgischen Staatsgebietes nach dem Stande von Anfang Oktober 1925. Hamburg, 1925 (Druck von Lütcke & Wullff).
(Erstmalig: "Erklärung der Straßennamen der Stadt Hamburg." = Statistische Mitteilungen über den Hamburgischen Staat. Teil II, S. 51-84. Hamburg, 1925.)

[4] siehe: Reinhold Pabel, Alte Hamburger Straßennamen. (Bremen: Edition Temmen, 2001)

 

Weitere Literatur

Lutz Achilles; Niels Focken; Martin Heimann et al.: "Öffentlicher Nahverkehr im Stadtteil St. Pauli einst und jetzt." (Hamburg, 1995)

Georg Nikolaus Bärmann: "Hamburgische Denkwürdigkeiten. Ein topographisch-politisch-historisches Handbuch für Einheimische und Fremde." (Hamburg, 1. Aufl./1794; 2., völlig neu bearb. Aufl. in 2 Teilen, 1817/20)

Rita Bake: "Wer steckt dahinter? Nach Frauen benannte Straßen, Plätze und Brücken in Hamburg." Hrsg. von der Landeszentrale für politische Bildung (Hamburg, 3. Aufl./2003, 4. akt. u. erw. Aufl./2005)

Maria Dorothea Beck: "Vom Schulterblatt zum Pilatuspool. Zur Deutung und Bedeutung Hamburger Straßennamen." In: Neues Hamburg, VIII (1953), S. 72-74; 109-112.

Otto Behrend: "Einiges über Hamburgs alte Straßennamen." In: Niedersachsen, 7 (1901-02), S. 204-205.

Eduard Beurmann: "Skizzen aus den Hanse-Städten" (Hanau, 1836)

B. Beyland: "Hamburgische Straßennamen der Alt- und Neustadt." (Hamburg, 1925)

Klaus Bocklitz: "Die letzten Erweiterungen der hamburgischen Befestigungsanlage, 1679 und 1682." In: Volker Schmidtchen (Hrsg.): Sicherheit und Bedrohung – Schutz und Enge. Gesellschaftliche Entwicklung von Festungsstädten: Beispiel Stade. (Beiträge zum 6. Internationalen Kolloquium zur Festungsforschung, Stade, 9.-11.Oktober 1987. Schriftenreihe Festungsforschung, Band 6.) Wesel, 1987.

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Christian Ludwig von Griesheim: "Verbesserte und vermehrte Auflage des Tractats: die Stadt Hamburg nach ihrem politischen, oeconomischen und sittlichen Zustande: nebst Nachtraegen zu diesem Tractate; und Beytraegen zu der Abhandlung, Anmerkungen und Zugaben über den Tractat die Stadt Hamburg, welche selbigen ebenfalls verbessern und gewisser machen." Hrsg. von Christian Ludwig von Griesheim, ehemaligen Fürstl. Gothaischen Ober-Amts-Hauptmann Hof- und Consistorial-Rath. (Hamburg, 1760; nach einer ersten Ausgabe, 1759)

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(H. I. Gude): "Nachricht von der Stadt Hamburg." (Halle, ca. 1690)

Georg Haccius: "Weihefahrt nach dem Hamburger-Berge/ Als auf Obrigkeitlichen Befehl und Ge=heiß die auf demselben New=erbauete Kirche/ als ein Filial des Kirspels [sic!] S. Michaelis, feyerlich eingewei=het/ mit einem eigenen Pastoren versehen/ und mit dem Merck=Namen S. PAULUS benen=net wurde/ so geschehen Anno Christi 1682/ am Tage BARTHOLOMEI, war der 24 Augusti, Donnerstags nach dem 10. TRINITATIS, sambt bey=gefügtem Grundlegungs-Sermon/ Welcher 21. Wochen vorher daselbst gehalten wurde/ zum stets=wehrenden Gedächtnis/ und auf Begehren der Einge=pfarrten zum Abdruck übergeben Von GEORG. HACCIO, L. Past. bey St. Mich. in Hamburg." Gedruckt und zu kaufen bey Arnold Lichtenstein/ Buchdruckern in der Neustadt/voran aufm Millern-Steinwege. (Hamburg, [1682])

A. Hachmann: "Hamburger Straßennamen." In: Hamburger Lehrer-Zeitung, Bd. 12: S. 55 ff.

"Hamburg – Von Altona bis Zollenspieker. Das HASPA-Handbuch für alle Stadtteile der Hansestadt." Herausgegeben anlässlich des 175jährigen Bestehens der Hamburger Sparkasse. (Hamburg, 2002)

"Hamburg: 20 thematische Spaziergänge." In Zusammenarbeit mit Stattreisen Hamburg. (Hamburg, 2009)

"Hamburgs Grün zwischen Tradition und Trends. Streifzüge durch Parks und Naturlandschaften." Hrsg. v.d. Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt der FHH, Amt für Natur & Stadtgrün (Hamburg, 2007).

"Hamburgs Straßenführer" – mit den neuen und alten Straßennamen, neuen Plänen, mit Verkehrsmitteln, Behörden, Postämtern, Polizei etc. (Hamburg, Januar 1939)

Jörg Haspel: "Hamburger Hinterhäuser: Terrassen - Passagen - Wohnhöfe." (Hamburg, 1987)

Jörg Haspel: "Arbeiterquartier Wohlwillstraße." (Hamburg, 1990)

J. Heckscher: "Das Panorama einer Reise von Hamburg nach Altona und zurück" von Peter Suhr in Hamburg, erklärt von J. Heckscher. (Berlin, 1909)

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Jonas Ludwig von Heß: "Hamburg topographisch, historisch und politisch beschrieben", 3 Teile (1. Aufl.: Hamburg, 1787-92; 2. veränd. u. erg. Aufl.: Hamburg, 1810-11)

M. Petrus Hesselius: "Hertzfließende Betrachtungen / von dem Elbe-Strom / zur Dankbarkeit gegen Gott geschöpffet darneben allen Schiff-Leuten zu einer geistlichen Zeitvertreibung vermacht; auch Einem jeden Christen in diesem Angst-Meer zu Gute auffgesetzet von M. Petro Hesselio, Pastorn zum Pesthof." Erster Teil. Soli Deo Gloria. (Altona – gedruckt bey Victor de Lieu, in Verlegung des autoris, anno 1675.)

Hermann Hipp: Freie und Hansestadt Hamburg. DuMont Kunst-Reiseführer. (Köln, 3.Aufl./ 1996)

"Illustrirtes Hand- und Nachschlagebuch für Fremde. Mit Angabe empfehlenswerther Etablissements, Ansichten von Hamburg, Fahrplänen, Kalender, Fremdenführer und Sehenswürdigkeiten." (Hamburg, 1889)

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"Kiek mol." Stadtrundgänge, erarbeitet und aufgeschrieben von Hamburger Geschichtswerkstätten. Hrsg. v.d. Kulturbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg. Referat Stadtteilkultur; verantwortl.: Wolfgang Stiller. (Hamburg, 1993)

"Kiek mol – neue und bewährte Stadtteilrundgänge," erarbeitet und aufgeschrieben von Hamburger Geschichtswerkstätten. Hrsg. v.d. Kulturbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg. Red. / verantwortl.: Jens Michelsen. (Hamburg, 1998)

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"The Picture of Hamburg, or the Englishman's Guide; to that free, imperial city; containing every information, interesting to strangers. To which are added ... tables of the money, weights, measures and exchange tables." (Hamburg/ London; [c.] 1805)

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Matthaei Schlüters ... "Historisch- und Rechts-begründeter Tractat Von denen Erben in Hamburg/ Derer Achterfolgunge und Loeskündigunge der darinn versicherten Gelder: Worinn gehandelt wird von denen Erben/ oder Unbeweglichen Gütern/ dero Zubehör/ Servituten/ Freyheit/ und Gerechtigkeiten; Insonderheit von der Brauerey-Gerechtigkeit/ und dem gantzen Brau-Wesen in Hamburg ... ; Allen Eigenern/ Advocaten/ Procuratoren ... ans Liecht gegeben." (Hamburg: Gedruckt bey Conrad Neumann/ Eines Edlen/ und Hochweisen Rahts Buchdrucker/ Anno 1698.)

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Markus Schreiber / Hans Walden: "Hamburg-St. Pauli." Reihe: ZeitSprünge. (Erfurt, 2008)

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"Der Schulterblatt: Ein Viertel verändert sich." Hrsg. von der Projektgruppe Wohnen im Stadtteil. (Hamburg, 1982)

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Statistik des Hamburgischen Staats. Zusammengestellt vom statistischen Bureau der Deputation für directe Steuern. Heft I: Ergebnisse der Volkszählung vom 3ten December 1866. Stand der Bevölkerung. (Hamburg, 1867)

Statistik des Hamburgischen Staats. Zusammengestellt vom statistischen Bureau der Deputation für directe Steuern. Heft II: Ergebnisse der Volkszählung vom 3ten December 1867. Bevölkerung- und Wohnverhältnisse. (Mit beigehefteter Karte: »Plan von Hamburg«.) Statistik der Unterrichtsanstalten von 1869. (Hamburg, 1869)

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Statistisches Bureau der Steuer-Deputation: Die Stadt Hamburg, die Vororte, Gemeinden, Ortschaften und selbständig benannten Gebietstheile des Hamburgischen Staats. Topographisch und historisch dargestellt vom Statistischen Bureau der Steuer-Deputation. (Hamburg, 1875)

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M.G. Steltzner, "Versuch einer zuverläßigen Nachricht von dem kirchlichen und politischen Zustand der Stadt Hamburg zu den älteren Zeiten, nehmlich von Carolo Magno biß auf die Zeit Friedrichs III."; 6 Bände. (Hamburg, 1731-39)

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"Wegweiser durch Hamburg. Oder Nachweisung aller Gassen, Märkte, Plätze, Kirchen, Stadtgebäude etc. und anderer Merkwürdigkeiten in Hamburg, wie solche nach dem besonders dazu eingerichteten Grundrisse dieser Stadt bequem aufzusuchen sind. Ein Anhang zu den Hamburgischen Denkwürdigkeiten." (Hamburg, 3. berichtigte Aufl./1803)

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Würzer, Heinrich: "Charakteristisch-topographische Fragmente über die Stadt Altona und deren Straßen und Pläzze von einem Reisenden." Mit einem Nachwort von Hans-Werner Engels. (Hamburg, 1996)

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