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Einleitung | Anmerkungen | Literatur

Register mit Erläuterungen und Mitteilungen über Veränderungen (z.B. verschwundene oder umbenannte Straßen)

 

T

Talstraße
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(historische Schreibweise: Thalstraße)
BECKERSHAUS: (St. Pauli), 1849, nach dem ehemals wasserreichen Tal der Pepermölenbek (inzwischen versiegt).
EStH: Ben.[annt] 1849 mit Bezug auf das wasserreiche Tal, das hier in alter Zeit durch Aufstauung des Grenzbachs zwischen Hamburg und Altona zu Befestigungszwecken entstanden war, und im Anschluß an den Namen Joachimst[h]al, den das Saal- und Gartenlokal von seinem Besitzer Joachim Friedrich Froichen führte, das an der Ausmündung der neuen Straße in die Lange Reihe belegen war.
HANKE: kein Eintrag.
Die o.g. "Lange Reihe" bildet seit Ende des 19. Jahrhunderts den westlichen Abschnitt der Reeperbahn. Über das Gartenlokal "Joachimsthal“ ist unter dem Stichwort "Vorstädte“ des "Hamburgischen Adress-Buchs für das Jahr 1820“ im Abschnitt "Behörden und andere Körperschaften, amtliche Information: Alphabetisches Verzeichniss einiger Hamburgischer Anstalten, öffentlicher Gebäude und anderer Merkwürdigkeiten, zunächst für Fremde" auf Seite 669 zu lesen:
" V o r s t ä d t e. … 2) Der Hamburger-Berg liegt außerhalb des Millern- (Altonaer) Thors. Die schönen Gebäude des Krankenhofes und die Baracken für Arme, welche sich hier befinden, sind in der Belagerung, mit der Vorstadt selbst, von den Franzosen abgebrannt. Gesehen zu werden verdient hier ein Belustigungsort des grösseren Publicums, das Wirthshaus des Herr Froichen, Joachimsthal genannt, das schnell und verschönert aus seinen Ruinen emporgestiegen in einem seiner Säle die sehr gut getroffenen Bildnisse der Befreyer des Vaterlandes enthält; ferner die Elb-Erholung und Elb-Halle. Auf dem Hamburgerberge findet man gewöhnlich eine große Menge Buden mit Wachsbildern, Seiltänzern, Marionetten, ausländischen Thieren u. dergl. Am Sonntage gewährt das laute Gewühl der Lustwandelnden, der Verkäufer u.s.w. einen erheiternden Anblick. - In dieser Vorstadt war ehemals eine Kirche, die bald wieder hergestellt seyn wird."
Das genannte Tanzlokal Joachimst[h]al wurde ab 1858 von Carl Schultze gepachtet, der dort ein Sommertheater gründete. Daraus ging später eines der bekanntesten Hamburger Operettenhäuser, das Carl-Schultze-Theater an der Reeperbahn, hervor.
Aus den historischen Akten im Staatsarchiv der Freien und Hansestadt Hamburg (Bestand 411-2, Aktenstück II A 6203) geht hervor, dass der Grundeigentümer Heinrich Köhlmoos 1846 beantragte, eine Straßenverbindung zwischen der damaligen Langen Reihe (Heute: Reeperbahn) über die sog. Admiralitätsweiden bis zum Beginn des Klütjenstiegs, dem heutigen nördlichen Abschnitt der Talstraße, herzustellen. Diese wurde zunächst von Süden her als Sackgasse angelegt und im Verlauf der 1850er Jahre wie vorgesehen nach Norden verlängert. Der Klütjenstieg verlor 1859 zugunsten der durchgehenden Talstraße seinen Namen. In den folgenden Jahrzehnten wurde die neue Straße an beiden Seiten mit ersten Etagenhäusern bebaut, die in der Gründerzeit durch eine neue höhere Bauschicht ersetzt wurden. Zu dieser zweiten Phase gehört u.a. das Ensemble in der Talstr. 11-15, in dem sich heute die Räume der "Heilsarmee" auf St. Pauli befinden. Es wurde 1889-90 nach Plänen der Architekten Stommann & Zinnow für den Verein "Herberge zur Fremde" errichtet. Auch die folgenden Häuser in der Talstr. 17/ 19/ 21, 25 und 29 wurden nach Plänen des Architekten Hermmann J. Jahnke in den Jahren 1910 bis 1912 in einem Zuge errichtet. Auftraggeber des Komplexes Talstr. 17, 19 und 21 waren P. Dalm und A. Bohnhoff; die beiden benachbarten Häuser wurden im Auftrag von W. Carlt und E. F. Fraatz errichtet.
An der Talstraße endete bis in die 1950er Jahre die, von Osten kommende, heutige Simon-Utrecht-Straße. Nach Westen in Richtung Große Freiheit und Altona schloss sich eine Passagen- bzw. Terrassenbebauung an. Diese wurde, ebenso wie die Häuserzeile an der Nordseite der benachbarten Schmuckstraße fast vollständig abgebrochen, um einen breiten Straßendurchbruch nach "Neu-Altona" zu schaffen. Diese Situation ist z.B. an den direkt an der Straße liegenden geschlossenen Giebelwänden an der Einmündung der Straße Kleine Freiheit in die Simon-von-Utrecht-Straße ablesbar. Auch der den Grenzgang zwischen Hamburg-St. Pauli und Altona-Altstadt umschließende historische Straßenblock zwischen Talstraße, Schmuckstraße, Große Freiheit und Paul-Roosen-Straße mit seiner Blockrandbebauung und den innenliegenden Gewerbenutzungen wurde teilweise aufgelöst. Neben dem Straßendurchbruch erlitt er in der vergangenen Jahrzehnten noch weitere Zerstörungen, die seine wünschenswerte Funktion als "Freilichtmuseum der vorstädtischen Stadtbaugeschichte" weiter beeinträchtigten.
Erst im Mai und Juni 2004 wurden die beiden letzten historischen Terrassenzeilen in der Talstraße 67 abgebrochen und von der städtischen Wohnungsbaugesellschaft SAGA durch einen architektonisch eher langweiligen Neubauriegel ersetzt. Dieser zeichnet sich nicht nur durch eine zum Blockinneren gewandte Rückseite mit der baulichen Anmutung eines Parkhauses aus, deren Missachtung gestalterischer Rücksichtnahme auf die Umgebung stark an die Hinterhaus-Ausblicke des späten 19. Jahrhunderts erinnert, sondern durch eine "aquarienartig" vollverglaste vordere Fassade an der verkehrsreichen Simon-von-Utrecht-Straße, die insbesondere die BewohnerInnen einiger unzeitgemäßer, nicht quer zu lüftender Kleinwohnungen der – als Dreispänner ausgebildeten – Normalgeschosse einigermaßen vor Verkehrsimmssionen schützen soll.
Über die abgebrochenen Terrassenzeilen, für deren Erhaltung sich zahlreiche BewohnerInnen und ein Team junger ArchitektInnen eingesetzt hatten, berichtete Elke GROENEWOLD noch 1998:
"Eine besondere 'Vorderhaus-Situation' stellt sich in der Talstraße 67, wo ein Terrassen-Flügel durch den Durchbruch der Simon-von-Utrecht-Straße zur Straße zur Straßenrandbebauung wurde, während sich anstelle des Vorderhauses jahrzehntelang eine Freifläche befand. Im März 1997 wurde der [städtischen Wohnungsgesellschaft] SAGA die Genehmigung erteilt, diese Lücke mit einem umstrittenen fünf- bis sechsgeschossigen Neubau zu schließen. Für die Zukunft muß wohl davon ausgegangen werden, daß der abgesackte linke [südliche] Hinterhausflügel einer geschlossenen Blockrandbebauung weichen muß."
(Elke Groenewold, "Rundgang 3: Das Terrassen-Quartier. Die vergessene Hälfte St. Paulis." In: Kiek mol, 1998: S.393 ff.).
Tatsächlich wurden beide Terrassenflügel abgebrochen, nachdem die BewohnerInnen der kleinen und einfachen, aber preiswerten Wohnungen, dem Druck, in Ersatzwohnungen umzuziehen, mehr oder weniger schnell nachgegeben hatten. Die letzten kapitulierten, nachdem der Abbruch leer stehender Abschnitte der Gebäude bereits begonnen hatte, während einige Wohnungen noch bewohnt waren!
Die durch den Neubau an der Simon-von-Utrecht-Straße als neuem Blockrand ausgebildete Eckbebauung blockiert zudem auch die Fortführung einer jahrelang geplanten grünen Fußwegeverbindung zwischen der Hein-Hoyer-Straße und dem ehemaligen Schulgelände der Pestalozzi-Grundschule zwischen Großer und Kleiner Freiheit und engt den Zugang zum erhaltenen Teil des historischen Grenzgangs von Süden her stark ein.
Es gab jedoch auch Bereicherungen in diesem Straßenblock, u.a. durch den Erhalt der sog. "Soldatenhäuser" östlich der Großen Freiheit oder zeitgemäß-schlichte Backstein-Neubauten einer Wohnungsbaugenossenschaft an der Ecke Talstraße / Paul-Roosen-Straße.
Bemerkenswert im südlichen Abschnitt der Talstraße (an der Ecke mit der Schmuckstraße) ist das Gebäude Talstraße 47, das Ende des Jahres 2009 unter Denkmalschutz gestellt wurde. Es wurde unmittelbar nach Aufhebung der Torsperre zur Vorstadt St. Pauli im Jahr 1862 im Auftrag des Erwerbers des Grundstücks, Georg Heinrich Jacob Schmuck, als "über die gesamte Grundstücksbreite reichendes, 46 Fuß tiefes Wohnhaus von vier Stockwerken mit Pfannendach" errichtet (siehe: Staatsarchiv der Freien und Hansestadt Hamburg, Bestand 411-2, Aktenstücke II F 167 und F 332). Ursprünglich scheint ein Vorgarten vorgesehen gewesen zu sein, weshalb das Gebäude mehrere Meter hinter die Straßenlinie zurückweicht. Neben dem Vorgarten sollte auch der recht aufwendige, für das Baujahr ungewöhnlich "moderne", historistische Bauschmuck an der Eingangsseite zur Schmuckstraße einen höheren Standard andeuten. Der einfache Brandgiebel zur Schmuckstraße beruht darauf, dass diese erst 1867/68 und somit nach dem vermeintlichen "Eckhaus" entstand.

siehe auch: Simon-von-Utrecht-Straße

 

Tatergang
PABEL: "Das kleine Gäßchen ist auf dem Hamburger Berg eines der ältesten; es kommt schon 1619 vor" (F.H. NEDDERMEYER, Topographie der Freien und Hansestadt Hamburg. Hamburg; S. 342). "Tater" bedeutet mittelniederdeutsch Zigeuner, eigentlich "Tatar". Der Name könnte also hinweisen auf einen öfter von Zigeunern begangenen Fußweg zu einem Lagerplatz vor den Toren. "Doch ließe sich auch ein schon im Mittelalter gewöhnliches und noch heute bekanntes Zeitwort [als namengebend denken], das sowohl von dem Schnattern der Gänse als auch von dem Getratsche der Menschen gebraucht wird" (Mitteilungen des Vereins für Hamburgische Geschichte; I, S. 101).
In dem Werk von NEDDERMEYER, "Topographie der Freien und Hanse-Stadt Hamburg" (1832) heißt es in dem Kapitel "Die Gassen der Vorstadt Hamburgerberg." zu dieser Straße:
"No. 281 bis 287. 4 Häuser. – A.D. (= Armen-District) 2.
Dies kleine Gäßchen ist auf dem Hamburgerberge eins der ältesten; es kommt schon 1619 vor (S. B. [= Stadt-Erbebuch])."

Westlich des Tatergangs findet sich auf einer Karte Altonas aus dem Jahre 1802 eine schmale Gasse mit der Bezeichnung "Engl.[ischer] Ga.[ng]".
Die von PABEL entsprechend der jahrhundertelang in Deutschland geläufigen Bezeichnung als "Zigeuner" bezeichnete Gruppe – meist deutsche Sinti – gehörte zu den verschiedenen, in der umwallten Hamburger Kernstadt nur zeitweilig geduldeten Minoritäten, die meist wegen ihres nicht-lutherischen Glaubensbekenntnisses stigmatisiert wurden. Dazu zählten z.B. Katholiken, aber auch Mennoniten und insbesondere Juden. Während die letztgenannten sich unter bestimmten Bedingungen in Hamburg niederlassen durften, jedoch kein Bürgerrecht erhielten, wurden die meisten anderen in der Stadt nur tagsüber geduldet und mussten die Stadt mit der Torsperre am Abend verlassen. Die benachbarte dänische Gemeinde (ab 1664 Stadt) Altona verfuhr wesentlich liberaler. Dort durften sich Angehörige verschiedenster religiöser Minderheiten ungehindert ansiedeln und auch ihre Religionen praktizieren. Auch dort wurde jedoch die nichtsesshafte Minderheit der Sinti oder "deutschen Zigeuner" bestenfalls geduldet, oft jedoch auch verfolgt und Strafmaßnahmen allein aufgrund ihrer (in manchen Fällen lediglich zugeschriebenen) ethnischen Zugehörigkeit ausgesetzt.

siehe auch: Englischer Gang

 

Taubenstraße
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BECKERSHAUS: (St. Pauli), 1866, Benennungsmotiv unbekannt.
EStH: Ben.[annt] 1866; Motiv unbekannt.
Auf dem "Plan von Hamburg", der der "Statistik des Hamburgischen Staats" (Heft II, 1869) beigeheftet ist, wird diese Straße als Traubenstraße bezeichnet – möglicherweise wegen der benachbarten Brauerei ...?

 

Thadenstraße
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BECKERSHAUS: (St. Pauli, Altona-Altstadt), 1948, nach Friedrich Gottlieb Eduard von Thaden (1809-1886); 1856 Erster Bürgermeister von Altona, 1870-1883 Oberbürgermeister von Altona.
HANKE: Friedrich von Thaden (1809-1886), 1856 bis 1883 Erster und dann Oberbürgermeister von Altona. Bis 1948: Große Gärtnerstraße.
Die Thadenstraße lag früher vollständig auf Altonaer Gebiet. Erst durch das Groß-Hamburg-Gesetz von 1937/38 gelangte der östliche Abschnitt der Straße zwischen Wohlwill- und Bernstorffstraße zum Bezirk Hamburg-Mitte.
Unmittelbar westlich der heutigen Bezirksgrenze zwischen Hamburg-Mitte und Altona befindet sich an der Ecke der Thaden- und der Bernstorffstraße das Reventlowstift, über das es im "Architekturführer Hamburg" (1995) von R. LANGE heißt:
"Reventlowstift, Bernstorffstraße 145 a-v / Thadenstraße 118, Altona-Altstadt. Architekten: Albert Winkler (Ursprungsbauten). Planungsgruppe me.di.um, Jentz, Popp, Störmer, Wiesner; Mitarbeiter: Barbara Sturmhöwel, Angelika Scholz, Mehrzad Mohazab, Barbara Jentz-Koska, W. Thomas, Martin Stroh (Erweiterung). 1982/83; Teilzerstörung 1943; Erweiterung 1979; 1983-86. – Die Anlage von 1883 im Osten des Geländes, ursprünglich ein Komplex aus fünf Wohngebäuden, sowie eine Stiftskapelle mit Pastorat, die sich um einen gemeinsamen Hof gruppierten, und eine spätere Erweiterung nach Westen sind seit den Kriegszerstörungen nur noch als Torso überliefert. Mit den Neubauten der 80er Jahre wurde der ursprüngliche Charakter der Anlage wiederhergestellt. Zweigeschossige kompakte Pavillons mit Pyramidendächern schließen die aufgebrochene Einfassung der Wohnhöfe, Sichtmauerwerk, rote Dachziegel und die filigranen Metallprofile der gläsernen Treppenhäuser korrespondieren kongenial mit der ebenfalls auf Materialökonomie bedachten historischen Backsteinarchitektur im Sinne der 'Hannoverschen Schule'. Eine wesentliche Ergänzung fand das Stift durch das Pflegeheim an der Thadenstraße, das mit seiner nervösen Vielgliedrigkeit leider die Zurückhaltung der Wohnpavillons missen lässt." (siehe: Lange, 1995: S. 95/96, "C18")

 

Thalstraße
EStH: siehe Talstraße.

siehe auch: Talstraße

 

Thiergartenstraße
EStH: siehe Tiergartenstraße.

siehe auch: Tiergartenstraße

 

Thranbrennereien, bei den
Die frühesten bildlichen Darstellungen der Thranbrennereien finden sich auf einer Tafel mit Kupferstichen zu Pag. 46 in Hesselius' "Hertzfließende[n] Betrachtungen / von dem Elbe-Strom / zur Dankbarkeit gegen Gott geschöpffet darneben allen Schiff-Leuten zu einer geistlichen Zeitvertreibung vermacht; auch Einem jeden Christen in diesem Angst-Meer zu Gute auffgesetzet ..." aus dem Jahre 1675. Der Autor M. Petrus HESSELIUS war "Pastorn zum Pest-Hof", d.h. der für die Kapelle des sog. "Pest-Hofes" zuständige Seelsorger. Die Lage der Gebäude dieses Allgemeinen Krankenhauses im Norden St. Paulis sowie der Verlauf der Reeperbahnen werden in einer dem Werk beigefügten Karte veranschaulicht.
In dem Werk von NEDDERMEYER, "Topographie der Freien und Hanse-Stadt Hamburg" (1832) heißt es in dem Kapitel "Die Gassen der Vorstadt Hamburgerberg." zu dieser Straße:
"No. 12 bis 29. 9 Wohnungen. 1 Schiffswerfte. – A.D. (= Armen-District) 1.
Am Abhange des Berges befinden sich die Quellen des Deichstraßen und Rödingsmarkter Feldbrunnens. Im Jahre 1768 wurde hierher das Hanfmagazin verlegt, welches bis zum 13. August 1808 zur Aufbewahrung von Hanf und Flachs benutzt wurde; dann aber mußte es geräumt werden, um den aus Dännemark zurückgeführten Spaniern zum Gefängniß zu dienen; an 17. Decbr. desselben Jahres wurde es von diesem geräumt. 1811 den 31. Aug. wurde es abermals von den Franzosen in Beschlag genommen, um es zu einem Militairhospitale einzurichten. Im Herbst des Jahres 1812 erhielt es eine andere Bestimmung: es wurde nämlich als Werk- und Armenhaus benutzt bis zum Juli 1813, dann wieder von den Franzosen als Hospital gebraucht und als solches späterhin einige Wochen den damals mit Frankreich verbündeten Dänen überlassen, bis es im Decbr. 1813 und im Janr. 1814 theils demolirt, teils abgebrannt wurde.
Das neue Magazin wurde 1816 wiederhergestellt und am 28. Juli 1817 zuerst wieder zu seinem ursprünglichen Zwecke benutzt. Bei dem Ausbruch der Cholera mußte es den 10. Octb. 1831 geräumt werden, und diente bis zum 3. April 1832 zur Aufnahme des herumtreibenden Gesindels."

Nicht nur die Tranbrennereien und das Hanfmagazin sorgten bei der Obrigkeit für Kopfzerbrechen, sondern auch die Nutzung des Geesthanges zum Trocknen von frisch gegerbten Häuten und zum Bleichen von Wäsche. In den Akten des Patronats St. Pauli (mit Landherrenschaft Hamburger Berg) ist dazu folgende Klage zu finden:
"Obgleich es den Bewohnern der Localitäten bey den Thranbrennereien untersagt worden, am Anberge daselbst Zeug zu bleichen und zu trocknen ... da der Anberge darunter leide, und der Chausseewärter Müller namentlich darauf achten soll, daß das nicht geschied, wird nun sogar öfter die ganze Strecke des Anberges ... von Oben bis Unten zum Auslegen und Reinigen von Fellen benutzt, und der Anberg durch Auf- und Niederlaufen einer Menge Arbeitsleute ruiniert." (Staatsarchiv der Freien und Hansestadt Hamburg, Bestand 411-2, Aktenstück II B 919)
Dies Problem wurde erst gelöst, als im Zuge der Anlage der St. Pauli-Hafenstraße ein Großteil der Böschung befestigt wurde.

siehe auch: St. Pauli-Hafenstraße

 

Tiergartenstraße
BECKERSHAUS: (St. Pauli), 1865, nach der Lage beim früher hier anliegenden Zoologischen Garten, der bis zum Jahre 1921 bestand.
EStH: Ben.[annt] 1865 nach der Lage der Straße am Zoologischen Garten; die Formung des Namens beruht offenbar auf dem Berliner Vorbild.
HANKE: (1865) Auf dem Gelände von "Planten un Blomen" befand sich von 1861 bis 1934 der erste Zoologische Garten in Hamburg.
In Beylands Werk über "Hamburgische Straßennamen der Alt- und Neustadt“ (S. 61) heißt es zur Tiergartenstraße: "In den Jahren 1861-1863 ist der Zoologische Garten angelegt und mit ihm auch diese Straße."

 

Trichter
In dem Werk von NEDDERMEYER, "Topographie der Freien und Hanse-Stadt Hamburg" (1832) heißt es in dem Kapitel "Die Gassen der Vorstadt Hamburgerberg." unter dem Stichwort:
" T r i c h t e r , bei dem.
No. 508, 1 Haus.
Erhielt von dem hier befindlichen Wirthshause seinen Namen."

PABEL: Am Anfang des Spielbudenplatzes vor dem Millerntor zu Beginn des 19. Jahrhunderts errichtet, wurde dieses trichterförmige Gebäude, auch Erfrischungs- und Tor-Pavillon, Tempel- oder nach seinem Wirt Mischells-Pavillon genannt, bald zum Treffpunkt der vergnügungssüchtigen Hamburger.
Als eine wahre Begebenheit schildert Heckscher, wie am 1. April 1810 ein wildgewordener Ochse, der sich in Altona losgerissen hatte, durch die offenstehende Tür in das Lokal eindrang und dort wie ein Elefant im Porzellanladen alles kurz und klein schlug. Ein Spottlied auf diese tierische Invasion lautete:
Ein feister Ochs aus Altona / Vom Rindviehland kaum angekommen /
   Hat Knall auf Fall Reißaus genommen / Durchs Tor hin nach Hammonia /
   Ein wahrer Ochs, ein rechter Flegel / Kehrt sich das Beest an keine Regel /
   An Douanier
(Zöllner) und Schildwacht nicht
(Heckscher, Das Panorama einer Reise von Hamburg nach Altona und zurück; S. 79).
In der Franzosenzeit wurde der Trichter zerstört, 1820 aber wieder aufgebaut, vergrößert und verschönert Eine ausführliche Beschreibung des "Neuen Trichters" ist ebenfalls bei Heckscher (a.a.O.) zu finden.
Ortwin PELC berichtet in seinem Artikel "Der sündige Stadtteil. Der Ruf St. Paulis und seine Entstehung" (2008) folgendes:
"Der traditionsreiche 'Trichter', …, ist ein gutes Beispiel für die Konjunkturen eines Gastbetriebes auf St. Pauli; ähnlich erging es hier zahlreichen anderen Betrieben. Der 'Trichter' war anfangs ein Ausflugslokal mit Billardsalon, offener Veranda und Garten. In den 1840er Jahren wechselten dann mehrmals die Besitzer, bis Theodor Mutzenbecher das Gebäude abbrechen ließ und dort 'Mutzenbecher's Bierhalle' errichtete. Der geschäftstüchtige Gastronom veranstaltete nun Garten und Promenadenkonzerte, artistisch-musikalische Darbietungen und - als etwas ganz Neues und entsprechend viel Besuchtes – Frühschoppen-Konzerte an den Sonntagvormittagen. Wie alle anderen Gastronomen auf St. Pauli musste er bei der stetig wachsenden Konkurrenz und den steigenden Ansprüchen des Publikums stets neue Unterhaltungsangebote machen und den sich wandelnden Zeitgeschmack genau beobachten. Nach weiteren Besitzerwechseln eröffnete hier 1889 'Hornhardt's Etablissement' und bot über zwanzig Jahre unter einer beeindruckenden Kuppel Sommernachtsbälle sowie Konzerte mit Feuerwerk. Von dem 33 Meter hohen Turm des 'Trichters' hatte man einen weiten Blick über St. Pauli und die Elbe." (a.a.O., S. 96)

siehe auch: Beim Trichter

 

Trift(-en)
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Diese Bezeichnung stammt aus der vorindustriellen Epoche und bezeichnete den Weg zu einem Weideplatz. Sie war auch für die ehemals zahlreichen Unterführungen zur Verbindung der verschiedenen Teile des Schlachthofgeländes üblich. Sie führten u.a. unter dem Neuen Kamp, der Kamp- und der Lagerstraße hindurch und dienten dazu, das Schlachtvieh auf diese Weise ohne Störung des Straßenverkehrs von den Viehmarkthallen am Schanzenbahnhof bis zum Marktgelände südlich des Neuen Kamps treiben zu können.
Keine dieser Unterführungen ist mehr vollständig erhalten, seitdem die letzte unter dem Neuen Kamp (parallel zur U-Bahn) zu Beginn der 1990er Jahre – wegen Einsturzgefahr – zugeschüttet worden ist, nachdem sie zuvor noch als kreuzungsfreie Zufahrt zu dem Discountmarkt gedient hatte, der sich inzwischen in der ehemaligen Großen Rindermarkthalle angesiedelt hatte.
Bei den vorbereitenden Arbeiten zur Erweiterung des Messegeländes kamen 2003/04 auch nördlich der Lagerstraße noch Überreste von Tunneln zum Vorschein, die diese an verschiedenen Stellen unterquert hatten. Hierzu zählten ein Tunnel vom Bahngelände zum Schlachthof sowie ein Transporttunnel zwischen dem Güterbahnhof und den Kohlebunkern des ehemaligen Kraftwerks "Karoline" an der Ecke Karolinen-/ Grabenstraße.
Der Tunnel zum Schlachthof ist auf der Südseite der Lagerstraße bis heute erhalten und kann als Lagerraum benutzt werden, da er eine erhebliche Breite hat. Zwischen den Stutzpfeilern konnten früher Holzgatter eingehängt werden, um ankommende Schlachttiere hier vorübergehend unterzubringen.

 

Trommelstraße
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In dem Werk von NEDDERMEYER, "Topographie der Freien und Hanse-Stadt Hamburg" (1832) heißt es in dem Kapitel "Die Gassen der Vorstadt Hamburgerberg." über diese Straße:
"No. 1 bis 22. 322 bis 335, 324 bis 326, 338 bis 334. 10 Häuser, 19 Wohnungen. – A.D. (= Armen-District) 2.
Bebauet seit 1819 (S. B. [= Stadt-Erbebuch])."
BECKERSHAUS: (St. Pauli, Altona-Altstadt), 1950, obgleich Altona nie eine Festung war, besaß es an seiner Ostgrenze sechs Tore, die allerdings nur einfache Holzpforten gewesen sein sollen. Eines davon war das "Trommelthor". Der Name geht zurück auf ein Wirtshaus, das dort im 17. Jahrhundert lag und einen sogenannten "Trommelsaal" besaß. Auf diesen "Trommelsaal" geht wohl der Name des Tores wie auch derjenige der Straße zurück. Trommelsaal ist die hamburgische Bezeichnung für einen öffentlichen Tanzsaal mit Wirtschaft für die unteren Schichten der Bevölkerung.
EStH: Ben.[annt] vor 1802 in dieser Form, die entstanden ist aus den seit 1698 nachweisbaren Formen Beim Trommelsaal (abgekürzt: Beim Trommel oder Trommelsaal) und Trommelsaalsgasse ("Trummelsaal": hamburgische Bezeichnung für einen öffentlichen Tanzsaal mit Wirtschaft für die unteren Schichten der Bevölkerung).
HANKE: (1802) Die Straße könnte nach dem am Ende des 17. Jahrhunderts erwähnten Wirtshaus mit Namen "Trummelsaal" benannt worden sein.
PABEL: Die Straße nahe dem heutigen Hein-Köllisch-Platz in St. Pauli wurde seit 1819 bebaut (Neddermayer, Topographie der Freien und Hanse Stadt Hamburg; S. 343) und benannt nach einem dort befindlichen "Trummel-Saal", einem Tanzlokal mit Bewirtung für das gemeine Volk. Richey bemerkt zu diesem Stichwort: "Trummel-Saal: Tantz-Saal, Wirthschaft für gemeinen Pöbel, der dahin zu sauffen und zu tantzen gehet. Ob dieser in Hamburg sehr bekannte Nahme daher rühre, weil man in solchen Häusern auch nach der Trommel getantzet, oder ob der Wirth sein Bier aus- oder seine Gäste zusammengetrommelt, daran ist uns noch weniger gelegen, als denen, die auf solchen, zum Teil unehrbaren Trummel- oder Tummel-Plätzen ihre Weide suchen" (RICHEY, Idioticon Hamburgense, 2. Aufl./ 1755: S. 316).
Bereits 1698 wird der Ortsname "Trummel-Saal" als Örtlichkeit "Außerhalb der Stadt vor dem Millern- und Damm-Thor ..." bei SCHLÜTER erwähnt. (Matthaei Schlüters ... Historisch- und Rechts-begründeter Tractat Von denen Erben in Hamburg/ ..... . Hamburg, 1698: 658).
Die Fortsetzung der Trommelstraße auf Altonaer Seite bildete ursprünglich "Die Linden-Straße", wie eine Karte Altonas aus dem Jahre 1802 belegt. Sie ist allerdings auch längst verschwunden.

siehe auch: Einfahrt[en], 1ste bis 6te

 

Trotz-Altona
PABEL: Ein Wirtshaus hart an der Grenze zu Altona, nahe am Nobistor; der Name deutet auf die Rivalität zwischen Hamburg und Altona hin. Bei Neddermeyer heißt es unter "Einfahrt, 4te" – mit den nummerierten "Einfahrten" sind die Zufahrtsstraßen von Hamburg nach Altona gemeint – "auch Nobisthor und Trotz-Altona genannt; die Gasse, welche darauf zuführt, wird die Langereihe genannt, und ist von 1662 bis 1729 angebauet" (Neddermeyer, Topographie der Freien und Hanse Stadt Hamburg; S. 337). Bei Gaedechens wird "Trotz-Altona" nicht erwähnt; eine interessante Episode über einen handfesten Streit zwischen Hamburgern und Altonaern im "Trotz-Altona" ist zu lesen in Pabel, "Hamburger Kultur-Karussell", 101 ff.

In SCHLÜTERS im Jahre 1698 erschienen Werk "Tractat von denen Erben in Hamburg“ findet sich in dem Abschnitt „von Denen Gassen des Kirchspiels St. Michaelis" eine Örtlichkeit mit der Beschreibung:
"XXXVII. Vor Altona / Ante Altona.
NB. Dieses verstehet sich von dem Hamburger Berge."
(Matthaei Schlüters ... Historisch- und Rechts-begründeter Tractat Von denen Erben in Hamburg / ... . Hamburg, 1698: 654).

 

Tschaikowskyplatz
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Im Zuge des Umbaus des südlichen Abschnitts der Karolinenstraße und der Weihe der Gnadenkirche St. Pauli-Nord als Kirche des Hl. Johannes von Kronstadt der Russisch-orthodoxen Gemeinde entstand die Idee, dieser Kirche einen neuen Straßen- bzw. Platznamen zuzuordnen. Die Wahl fiel – auf Intervention des damaligen Staatsrats der Kulturbehörde, Reinhard Stuth – auf den Komponisten Pjotr Iljitsch Tschaikowski (*1840 - †1893), da viele Jahre in Hamburgs Partnerstadt St. Petersburg lebte und arbeitete. (Auch die falsche Schreibweise des Namens geht vermutlich auf den Initiator zurück.)
Der Platz entstand durch Umbenennung der Straße "Vor dem Holstentor“. Am Tschaikowskyplatz befinden sich die Russisch-orthodoxe Kirche des Hl. Johannes von Kronstadt und das Grundstück des künftigen russisch-orthodoxen Gemeindehauses. Auf diesem Grundstück befand sich bis zum Frühjahr 2013 die ehemalige "Warteschule von St. Pauli-Nord", das spätere "Haus der Heimat“ der Vertriebenenverbände. Dieses Fachwerkgebäude musste jedoch abgebrochen werden, da es seit Jahrzehnten von Gelbfuß-Termiten befallen und daher nicht mehr erhaltensfähig war.
Der Tschaikowskyplatz geht unmittelbar in den Karolinenplatz über.

siehe auch: Karolinenplatz

 

Turnerstraße, Turnergang
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BECKERSHAUS: (St. Pauli), ben. 1881, im Anschluß an die bisherige Bezeichnung als "Turnergang", die 1866 für den Zugang von der Marktstraße zu der 1862 erbauten Turnhalle des Hamburg St. Pauli Turnvereins geschaffen war.
EStH: Ben.[annt] 1881 im Anschluß an die bisherige Bezeichnung als Turnergang, die 1866 für den Zugang von der Marktstraße zu der 1862 erbauten Turnhalle des Hamburg St. Pauli-Turnvereins geschaffen war.
HANKE: (1866) Die Turnerstraße wurde nach der alten, aus Fachwerk erbauten und 1902 abgebrochenen, Turnhalle an der Mathildenstraße benannt, auf die sie zuführte.
Diese Turnhalle des "Hamburg-St. Pauli Turnvereins“ entstand nach dem Zusammenschluss des "Hamburger Turnvereins von 1852“ und des "Turnvereins St. Pauli und vor dem Dammtor von 1860“, der zu ihrer Finanzierung erfolgte. Sie wurde 1902 durch den Neubau der seinerzeit größten Turnhalle Norddeutschlands an der Ecke Glacischaussee/ Budapester Straße ersetzt und abgebrochen, da die Kapazität der alten Halle schon längst nicht mehr ausgereicht hatte.
Sie lag mit ihrer Schauseite zur Feldstraße und zum Heiligengeistfeld hin und ist auf zahlreichen Stadtplänen aus dem letzten Drittel des 19. Jahrhunderts gut zu erkennen. Erst ein Plan des Heiligengeistfeldes aus dem Jahre 1903 zeigt die nun in die Feldstraße einmündende Turnerstraße.
Der zuvor als Ersatz an der südöstlichen Ecke des Heiligengeistfeldes am Millerntorplatz errichtete Neubau besaß – im Gegensatz zum Sandboden der alten Halle – einen festen Fußboden und diverse andere Annehmlichkeiten. Er wurde durch Kriegseinwirkungen ab 1942 erheblich beschädigt und in den 1950er Jahren schließlich vollständig abgebrochen. Zur gleichen Zeit wurde das benachbarte Fußballfeld – weitgehend in Eigenleistung der Mitglieder des FC St. Pauli – an den heutigen Standort des Millerntor-Stadions verlegt.
Die Turnerstraße konnte nach dem Abbruch der alten Halle nach Süden bis zur Feldstraße verlegt werden und erhielt zu beiden Seiten der dortigen Einmündung repräsentative Bauten mit typischen Ecktürmchen, von denen einer an der südöstlichen Ecke noch in Ansätzen erhalten ist, während der andere in im 2. Weltkrieg durch massive Bombentreffer, die eigentlich auf den gegenüber liegenden Flakturm ("Hochhaus 1") zielten, zerstört wurde.

 

[1] siehe: Horst Beckershaus, Die Hamburger Straßennamen. Woher sie kommen und was sie bedeuten. (Hamburg: Kabel-Verlag / Hamburger Abendblatt, 1997)

[2] siehe: Christian Hanke, Hamburgs Straßennamen erzählen Geschichte. (Hamburg: Medien-Verlag Schubert, 1997)

[3] siehe: [Joachim, E.:] Erklärung der Straßennamen der Stadt Hamburg. Sonderdruck aus dem 5. Sonderheft der Statistischen Mitteilungen über den hamburgischen Staat: Die Gemeinden und Straßen des hamburgischen Staatsgebietes nach dem Stande von Anfang Oktober 1925. Hamburg, 1925 (Druck von Lütcke & Wullff).
(Erstmalig: "Erklärung der Straßennamen der Stadt Hamburg." = Statistische Mitteilungen über den Hamburgischen Staat. Teil II, S. 51-84. Hamburg, 1925.)

[4] siehe: Reinhold Pabel, Alte Hamburger Straßennamen. (Bremen: Edition Temmen, 2001)

 

Lutz Achilles; Niels Focken; Martin Heimann et al.: "Öffentlicher Nahverkehr im Stadtteil St. Pauli einst und jetzt." (Hamburg, 1995)

Georg Nikolaus Bärmann: "Hamburgische Denkwürdigkeiten. Ein topographisch-politisch-historisches Handbuch für Einheimische und Fremde." (Hamburg, 1. Aufl./1794; 2., völlig neu bearb. Aufl. in 2 Teilen, 1817/20)

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(H. I. Gude): "Nachricht von der Stadt Hamburg." (Halle, ca. 1690)

Georg Haccius: "Weihefahrt nach dem Hamburger-Berge/ Als auf Obrigkeitlichen Befehl und Ge=heiß die auf demselben New=erbauete Kirche/ als ein Filial des Kirspels [sic!] S. Michaelis, feyerlich eingewei=het/ mit einem eigenen Pastoren versehen/ und mit dem Merck=Namen S. PAULUS benen=net wurde/ so geschehen Anno Christi 1682/ am Tage BARTHOLOMEI, war der 24 Augusti, Donnerstags nach dem 10. TRINITATIS, sambt bey=gefügtem Grundlegungs-Sermon/ Welcher 21. Wochen vorher daselbst gehalten wurde/ zum stets=wehrenden Gedächtnis/ und auf Begehren der Einge=pfarrten zum Abdruck übergeben Von GEORG. HACCIO, L. Past. bey St. Mich. in Hamburg." Gedruckt und zu kaufen bey Arnold Lichtenstein/ Buchdruckern in der Neustadt/voran aufm Millern-Steinwege. (Hamburg, [1682])

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"Hamburg: 20 thematische Spaziergänge." In Zusammenarbeit mit Stattreisen Hamburg. (Hamburg, 2009)

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"Hamburgs Straßenführer" – mit den neuen und alten Straßennamen, neuen Plänen, mit Verkehrsmitteln, Behörden, Postämtern, Polizei etc. (Hamburg, Januar 1939)

Jörg Haspel: "Hamburger Hinterhäuser: Terrassen - Passagen - Wohnhöfe." (Hamburg, 1987)

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J. Heckscher: "Das Panorama einer Reise von Hamburg nach Altona und zurück" von Peter Suhr in Hamburg, erklärt von J. Heckscher. (Berlin, 1909)

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M. Petrus Hesselius: "Hertzfließende Betrachtungen / von dem Elbe-Strom / zur Dankbarkeit gegen Gott geschöpffet darneben allen Schiff-Leuten zu einer geistlichen Zeitvertreibung vermacht; auch Einem jeden Christen in diesem Angst-Meer zu Gute auffgesetzet von M. Petro Hesselio, Pastorn zum Pesthof." Erster Teil. Soli Deo Gloria. (Altona – gedruckt bey Victor de Lieu, in Verlegung des autoris, anno 1675.)

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"Illustrirtes Hand- und Nachschlagebuch für Fremde. Mit Angabe empfehlenswerther Etablissements, Ansichten von Hamburg, Fahrplänen, Kalender, Fremdenführer und Sehenswürdigkeiten." (Hamburg, 1889)

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"Kiek mol." Stadtrundgänge, erarbeitet und aufgeschrieben von Hamburger Geschichtswerkstätten. Hrsg. v.d. Kulturbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg. Referat Stadtteilkultur; verantwortl.: Wolfgang Stiller. (Hamburg, 1993)

"Kiek mol – neue und bewährte Stadtteilrundgänge," erarbeitet und aufgeschrieben von Hamburger Geschichtswerkstätten. Hrsg. v.d. Kulturbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg. Red. / verantwortl.: Jens Michelsen. (Hamburg, 1998)

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Matthaei Schlüters ... "Historisch- und Rechts-begründeter Tractat Von denen Erben in Hamburg/ Derer Achterfolgunge und Loeskündigunge der darinn versicherten Gelder: Worinn gehandelt wird von denen Erben/ oder Unbeweglichen Gütern/ dero Zubehör/ Servituten/ Freyheit/ und Gerechtigkeiten; Insonderheit von der Brauerey-Gerechtigkeit/ und dem gantzen Brau-Wesen in Hamburg ... ; Allen Eigenern/ Advocaten/ Procuratoren ... ans Liecht gegeben." (Hamburg: Gedruckt bey Conrad Neumann/ Eines Edlen/ und Hochweisen Rahts Buchdrucker/ Anno 1698.)

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Statistik des Hamburgischen Staats. Zusammengestellt vom statistischen Bureau der Deputation für directe Steuern. Heft II: Ergebnisse der Volkszählung vom 3ten December 1867. Bevölkerung- und Wohnverhältnisse. (Mit beigehefteter Karte: »Plan von Hamburg«.) Statistik der Unterrichtsanstalten von 1869. (Hamburg, 1869)

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