Register

A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S / Sch/ St | T | U | V | W | X | Y | Z

Einleitung | Anmerkungen | Literatur

Register mit Erläuterungen und Mitteilungen über Veränderungen (z.B. verschwundene oder umbenannte Straßen)

 

V

Valken Wohnungen, Valkenhof
Abweichende Schreibweise zu "Falcken Wohnungen, Falcken Hoff" bei NEDDERMEYER (Hamburg, 1832: S. 64; aber ebda., S. 337: "Falkenhof").

siehe auch: Falcken Wohnungen, Falcken Hoff

 

Vereinsstraße
BECKERSHAUS: (Eimsbüttel) 1870, der Grund der Benennung war der Gleiche wie für die Bellalliancestraße. Der Name soll auf die gute Verbindung und Zusammenarbeit der Grundeigner H.J. Fett, O.H. Fehlandt, A.H. Meißner und G.H.J. Schmuck hinweisen, die die Straße anlegten und gemeinsam bebauten.
EStH: Ben.[annt] 1870 mit Bezug darauf, daß sich zur Anlage dieser und der benachbarten Straßen die Grundeigentümer O.H. Fehlandt, A.H. Meißner, H.J. Fett und G.H.J. Schmuck vereinigt hatten.
HANKE: (1870) Die Vereinsstraße könnte ihren Namen dem Umstand verdanken, daß sich die Bauunternehmer Fehlandt, Meißner, Fett und Schmuck, die alle durch einen Straßennamen verewigt worden sind, "vereinten", um diese und die benachbarten Straßen anlegten.
Bis zur Gebietsreform durch das Groß-Hamburg-Gesetz (1937/38) lag der südliche Abschnitt der Straße (Haus No. 1-29, 2-28) administrativ im nördlichen "Ausläufer" des Stadtteils St. Pauli.

 

Viehhof
Durch die Einrichtung des Viehhofes (ab 1866) südwestlich des alten Sternschanzenbahnhofes an der Ecke Lager- und Schanzenstraße wurde die Neuordnung des traditionell in St. Pauli beheimateten Vieh- und Pferdehandels fortgesetzt, die mit der Errichtung des Schlachtviehmarktes (1862-64) an der Nordwest-Ecke des Heiligengeistfeld, das zu dieser Zeit bereits seit über einem Jahrhundert von der Schlachter-Innung als Hammelweide genutzt wurde, begonnen hatte. Nördlich und östlich des – 1841 so benannten – Neuen Pferdemarktes festigten Viehhandel und Fleischverarbeitung damit ihre Bedeutung sowohl für Hamburg als auch für das angrenzende Altona.
Die 1867 in Betrieb genommenen ersten Gebäude des Viehhofes, der über die Hamburg-Altonaer Verbindungsbahn mit direkten Bahnverbindungen nach Westen, Norden und Osten versehen war, dienten zunächst dem "Kleinviehhandel", während der Handel mit "Hornvieh" im Bereich des Heiligengeistfeldes stattfand. Für den Handel mit Schafen und Kälbern wurden von 1885/86-92 ein neuer Hammel- und Kälberstall errichtet. Im Zuge mehrerer Erweiterung erreichte das dem Viehhandel dienende Gelände zwischen Lagerstraße und Bahngleisen schließlich im Jahre 1897 eine Größe von 31.000 m². Bereits 1881/82 und 1883/84 waren die Schaf- und Kälbermarkthallen nach Osten hin durch zwei Schweinemarkthallen und 1895 durch einen Pferdeschlachthof ergänzt worden.
Im westlichen Bereich verlegte man 1885 die Schanzenstraße und die Neue Rosenstraße um ca. 100 m nach Westen. Der bisher ebenerdige Bahnübergang wurde in eine Unterführung umgewandelt, bis zu welcher man 1886 die Rangiergeleise und die Laderampe verlängerte. Diese bestanden bis Errichtung eines neuen Gebäudes der DEUTSCHEN BAHN AG, das Abteilungen des Eisenbahnbundesamtes beherbergt.
Der repräsentative Kopfbau des Viehhofes zur Schanzenstraße hin wurde 1914 fertiggestellt. In das Erdgeschoss führte ursprünglich ein direkter Gleisanschluss.
Nach Einstellung der Viehtransporte mit der Bahn wird der ehemalige Viehbahnhof östlich der Hallen des Viehhofs umgebaut und für eine Reihe von Jahren als Ver- und Entladebahnhof für Autoreisezüge genutzt, bevor diese Nutzung dann an den neuen Fernbahnhof Altona verlagert wurde. Die alten Gleis- und Bahnsteiganlagen wurden ab 2004 im Zuge der Vergrößerung des Messegeländes westlich der Karolinenstraße entfernt. Dabei stellte sich heraus, dass der Boden an dieser Stelle nicht nur durch chemisch-technische Rückstände, sondern auch durch das Phosphat aus tierischen Absonderungen so stark kontaminiert war, dass er aufwendig entsorgt werden musste.

 

Vor dem Holstentor
BECKERSHAUS: (St. Pauli), 1905, in Anschluß an den Namen Holstenglacis, Holstenplatz und Holstenwall zur Erinnerung an das ehemalige Holstentor.
EStH: Ben.[annt] 1905 im Anschluß an den Namen des Holstenglacis, des Holstenplatzes und des Holstenwalls zur Erinnerung an das ehemalige Holstentor.
HANKE: (siehe Holstenglacis)
Auf Initiative des damaligen Staatsrats in der Kulturbehörde, Reinhard Stuth, und Vorschlag der benachbarten Russisch-orthodoxen Gemeinde des Hl. Johannes von Kronstadt in der Gnadenkirche wurde diese Straße im Herbst 2009 in Tschaikowskyplatz umbenannt.

 

Vorwerkstraße
<< auf der Karte anzeigen
BECKERSHAUS: (St. Pauli), 1957, nach dem Kaufmann Georg Friedrich Vorwerk (1793-1867), Stifter des Asyls Vorwerk, Abgeordneter bei der Frankfurter Nationalversammlung von 1848.
HANKE: (1957) Die Vorwerkstraße hieß bis 1957 Asylstraße. Beide Namen stammen von dem hier 1866 erbauten Vorwerkasyl, einer Einrichtung mit billigen Wohnungen, die der Kaufmann Georg Friedrich Vorwerk (1793-1867), der Mitglied der Deutschen Nationalversammlung von 1848 war, für arme Menschen errichten ließ. Heute wird das Gebäude als alternatives Wohnprojekt genutzt.
Beide Erläuterungen werden in Kurzform auch auf dem Zusatzschild mit einer Erläuterung zum Straßennamen wiedergegeben, auf dem es heißt:

Vorwerkstraße
Georg Friedrich V. (1793 – 1867)
Kaufmann, Stifter des
Asyl Vorwerk, Abgeordneter
im Frankfurter Parlament 1848

Noch bilden die Umfassungsmauer des Schlachthof-Geländes und die – seit dem Jahre 2003 denkmalgeschützten – Quarantäne-Ställe ("Kontumazanlage") die nördliche Begrenzung des Straßenraums. Dahinter sind jedoch in jüngster Zeit neue Gewerbebauten des Fleischgroßmarktes Hamburg (FGH) entstanden, die durch eine neue Mauer von der Straße abgetrennt wurden. Die alten Ställe sollen zukünftig restauriert und einer neuen gewerblichen Nutzung zugeführt werden, die dann von der Vorwerkstraße her erfolgt. Zudem soll das Erneuerungskonzept für diesen Bereich des Sanierungsgebietes Karolinenviertel überarbeitet werden, um hier weitere Umnutzungen zu ermöglichen, falls das Gebäude der Grundschule in der Laeiszstraße nicht mehr für schulische Zwecke benötigt wird.
Der Direktor der staatlichen Schlachthof-Deputation, Dr. J. Neumann, berichtet in seinem Werk über "Hamburgs Viehmärkte und Zentralschlachthof" (Hamburg, 3. Aufl./1914) folgendes über den sog. "Kontumazhof":
"Der Kontumazhof befindet sich in der Nähe des Schlachthofes an der Bahnanlage, die den Sternschanzenbahnhof mit dem Zentralviehmarkt verbindet und wird außerdem von der Kamp-, der Graben- und der Asylstraße begrenzt. Der Kontumazhof ist durch einen Pallisadengang mit dem Schlachthof verbunden. Er hat eine Grundfläche von 9000 qm und eine Laderampe von 70 m Länge. Die Bezeichnung dieser Anlage rührt davon her, daß sie ursprünglich für die Aufnahme von an Seuchen erkrankten Viehtransporten erbaut war. Vorübergehend wurde sie dann als Quarantänestation für seewärts eingeführte ausländische Rinder benutzt. Jetzt dient die Anlage ausschließlich als Stallung für dänische Rinder. An Baulichkeiten sind vorhanden:
18) der Separationsschuppen, ein Fachwerkgebäude, das 180 Rindern Raum gewährt.
19) zwei gleichgebaute massive Stallungen, die 22 Abteile für je 26 Rinder enthalten, demnach für das Einstellen von 572 Rindern ausreichen. Über den mit feuersicheren Decken versehenen Rinderställen sind ausgedehnte Futterräume vorhanden.
20) vier Wägehäuschen mit je einer Viehwaage. Eines dieser Häuschen ist als Aufenthaltsraum für das Aufsichtspersonal ausgebaut.
21) ein Notschlachthaus."
(a.a.O., S. 9-10)
Das 1861 errichtete, an der Ecke zur Laeiszstraße gelegene Laeiszstift fiel bedauerlicher Weise – wegen angeblicher Baufälligkeit – 1976 der Abrissbirne zum Opfer. An seiner Stelle befindet sich nun ein Bolzplatz, der als Erweiterungsgelände für die benachbarte Grundschule Laeiszstraße vorgesehen war. Erhalten und durch junge KünstlerInnen genutzt ist das – 1866/67 im Auftrag des Reeders und Kaufmanns G.F. Vorwerk errichtete – benachbarte Vorwerkstift, auch Vorwerk-Asyl.
Während es zunächst für mittellose Lehrlinge bestimmt war, wurde es ab 1916 generell zur Unterbringung "unschuldiger Armer" genutzt. Dass sich dieser Zweck auch im architektonischen Erscheinungsbild wiederfindet beschreibt S. SIPPEL in ihrem Stadtrundgang durch "Das Karolinenviertel":
"Dieser Begriff [der 'unschuldigen' oder 'verschämten Armen'] wurde im 19. Jahrhundert als stehender Gegenbegriff zu den 'schuldig Verarmten" verwendet: Durften erstere der Gnade von Sozialleistungen teilhaftig werden – fast ausschließlich finanziert über Industriellen-Stiftungen –, so fielen letztere staatlichen Disziplinierungsmaßnahmen anheim, z.B. Spinnstuben-Zwangsarbeit. Der Backstein-Rohbau des Vorwerkstiftes weist noch auf den autoritären Anstaltscharakter der Einrichtung hin, vergleichbar auch mit Krankenhäusern, Schulen und Knästen." (Kiek mol, 1993: S. 292)
Auf gestalterische Qualitäten weist LANGE in seinem "Architekturführer Hamburg" (1995) hin: "Gelbe Gliederungen und rote Füllflächen charakterisieren die schlichte, aber kraftvolle Rohbauarchitektur des kompakten Gebäudes." (siehe: Lange, 1995: S. 93, "C8")
Das einstige Altenwohnstift stand in den 1980er Jahren weitgehend leer und wurde 1985-88 nach Plänen von A. H. Hanwich umgebaut. Die freistehenden Wohnungen wurden 1988 besetzt, die Hausbesetzer wollten ein Künstlerhaus ins Leben rufen. Bei der Suche nach einem Partner für dieses Vorhaben fand die Gruppe Unterstützung bei der »Hamburgischen Gesellschaft zur Beförderung der Künste und nützlichen Gewerbe« (kurz: Patriotische Gesellschaft von 1765). Unter deren Dach entstand ein Kreis, der diese Idee unterstützte und zu deren Umsetzung die »Stiftung Freiraum e.V.« gründete. Die Stadt, Eigentümerin der Immobilie Vorwerkstift, und die Hausbesetzer hatten ihren Projektträger gefunden. Das Vorwerkstift wurde mit städtischen Mitteln und Eigenleistungen der Bewohner erneuert. 1990 übertrug die Freie und Hansestadt Hamburg die Nutzungsrechte an dem Wohn- und Atelierhaus für die Dauer von 30 Jahren an die Stiftung Freiraum e.V., die es KünstlerInnen verschiedener Sparten als selbstverwaltetes Projekt überlässt.
Die beiden Bauten des Laeisz- und des Vorwerkstifts bildeten den Auftakt zur Errichtung zahlreicher weiterer sozialer und Bildungseinrichtungen im Karolinenviertel, darunter der Albrecht-Thaer-Schule am Holstenglacis (1875) und des 1878-80 errichteten "Hauses 2" der Vaterstädtischen Stiftung. Ab 1882 wurde die "Israelitische Töchterschule" in der Karolinenstraße 35 erbaut, kurz danach die neue Volksschule für Mädchen an der Ecke der damaligen Kampstraße (heute: Grabenstraße) zur Glashüttenstraße (1888/89) und die "Rumbaum'sche Stiftungsschule" an der direkt gegenüberliegenden Ecke der Kampstraße (heute: Grabenstraße; errichtet: 1892). Schließlich folgte der 1907/08 errichtete Neubau der "Knabenschule" in Laeiszstraße, die heute eine Außenstelle der Ganztagsgrundschule Ludwigstraße (ehemals: Volksschule für Mädchen und Knaben; errichtet: 1904-06) beherbergt.
Diese Aktivitäten spiegeln zum einen das schnelle Bevölkerungswachstum in den gründerzeitlichen Stadterweiterungsgebieten wieder, das in St. Pauli um 1900 mit einer maximalen Bevölkerungszahl von 76.000 Menschen kulminierte. Zum anderen spiegelten sich darin sozial- und bildungspolitische Zielsetzungen wieder, denn es sollte sowohl das "Gefahrenpotential" verarmter unzufriedener Gruppen eingedämmt werden als auch ein neues Potential einer – für die sich beschleunigende Technisierung im wilhelminischen Kaiserreich – hinreichend gebildeten Arbeiterschaft geschaffen werden.

siehe auch: Asylstraße

 

Anmerkungen

[1] siehe: Horst Beckershaus, Die Hamburger Straßennamen. Woher sie kommen und was sie bedeuten. (Hamburg: Kabel-Verlag / Hamburger Abendblatt, 1997)

[2] siehe: Christian Hanke, Hamburgs Straßennamen erzählen Geschichte. (Hamburg: Medien-Verlag Schubert, 1997)

[3] siehe: [Joachim, E.:] Erklärung der Straßennamen der Stadt Hamburg. Sonderdruck aus dem 5. Sonderheft der Statistischen Mitteilungen über den hamburgischen Staat: Die Gemeinden und Straßen des hamburgischen Staatsgebietes nach dem Stande von Anfang Oktober 1925. Hamburg, 1925 (Druck von Lütcke & Wullff).
(Erstmalig: "Erklärung der Straßennamen der Stadt Hamburg." = Statistische Mitteilungen über den Hamburgischen Staat. Teil II, S. 51-84. Hamburg, 1925.)

[4] siehe: Reinhold Pabel, Alte Hamburger Straßennamen. (Bremen: Edition Temmen, 2001)

 

Weitere Literatur

Lutz Achilles; Niels Focken; Martin Heimann et al.: "Öffentlicher Nahverkehr im Stadtteil St. Pauli einst und jetzt." (Hamburg, 1995)

Georg Nikolaus Bärmann: "Hamburgische Denkwürdigkeiten. Ein topographisch-politisch-historisches Handbuch für Einheimische und Fremde." (Hamburg, 1. Aufl./1794; 2., völlig neu bearb. Aufl. in 2 Teilen, 1817/20)

Rita Bake: "Wer steckt dahinter? Nach Frauen benannte Straßen, Plätze und Brücken in Hamburg." Hrsg. von der Landeszentrale für politische Bildung (Hamburg, 3. Aufl./2003, 4. akt. u. erw. Aufl./2005)

Maria Dorothea Beck: "Vom Schulterblatt zum Pilatuspool. Zur Deutung und Bedeutung Hamburger Straßennamen." In: Neues Hamburg, VIII (1953), S. 72-74; 109-112.

Otto Behrend: "Einiges über Hamburgs alte Straßennamen." In: Niedersachsen, 7 (1901-02), S. 204-205.

Eduard Beurmann: "Skizzen aus den Hanse-Städten" (Hanau, 1836)

B. Beyland: "Hamburgische Straßennamen der Alt- und Neustadt." (Hamburg, 1925)

Klaus Bocklitz: "Die letzten Erweiterungen der hamburgischen Befestigungsanlage, 1679 und 1682." In: Volker Schmidtchen (Hrsg.): Sicherheit und Bedrohung – Schutz und Enge. Gesellschaftliche Entwicklung von Festungsstädten: Beispiel Stade. (Beiträge zum 6. Internationalen Kolloquium zur Festungsforschung, Stade, 9.-11.Oktober 1987. Schriftenreihe Festungsforschung, Band 6.) Wesel, 1987.

C. Borchling: "Zur Schreibweise der hamburgischen Straßennamen." In: Quickborn, 20 (1926-27), S. 45-46.

Albert Borcherdt: "Das lustige alte Hamburg. Scherze, Sitten und Gebräuche unserer Väter", 2 Bände. (Hamburg, 4. Aufl./1891).

C. Boysen: "Hamburgs Schlachthof- und Viehmarktanlagen." Hrsg. im Auftrage der Schlachthof-Deputation von C. Boysen, Direktor (Hamburg, 1897).

F. G. Buek: "Hamburg und seine Umgebungen im 19. Jahrhundert. Eine Reihenfolge naturgetreuer, in Stahl gestochener Ansichten der Stadt und ihrer Umgegend." Text von F. G. Buek (Hamburg, 1844).

H. Busch: "Aus der Geschichte der ehemaligen Vorstädte und Vororte." In: Ed. Feldtmann, "Geschichte Hamburgs und Altonas" (Hamburg, 1902).

J.F. Danneill: "Wörterbuch der altmärkisch-plattdeutschen Mundart." (Salzwedel, 1859)

Paul Dittmer: "Plattdeutsche Straßennamen in Hamburg." In: Quickborn, 23 (1930), S. 107.

A. W. Dührsen: "Nobisthor und Nobiskrug." In: Hamburger Nachrichten. Belletristisch-Literarische Beilage, Nr. 49 (1907).

Jürgen Ellermeyer (Hrsg.): "Stadt und Hafen. Hamburger Beiträge zur Geschichte von Handel und Schiffahrt." Arbeitshefte zur Denkmalpflege in Hamburg; 8 (Hamburg, 1988)

R. Ehrenberg: "Altona unter Schauenburgischer Herrschaft." (Altona, 1891-93)

E. Finder: "Volkstümliche Straßenbenennungen im alten Hamburg" In: Mitteilungen des Vereins für Hamburgische Geschichte, Bd. XIV: S. 115-160.

Peter Freimark; Ina Lorenz; Günter Marwedel: "Judentore, Kuggel, Steuerkonten. Untersuchungen zur Geschichten der deutschen Juden, vornehmlich im Hamburger Raum." Hamburger Beiträge zur Geschichte der deutschen Juden, Bd. 9. (Hamburg, 1983)

H. Funke: "Geschichte des Mietshauses in Hamburg." (Hamburg, 1974)

Cipriano Francisco Gaedechens: "Historische Topographie der Freien und Hansestadt Hamburg und ihrer nächsten Umgebungen von der Entstehung bis auf die Gegenwart." (Hamburg, 1880)

Christian Ludwig von Griesheim: "Verbesserte und vermehrte Auflage des Tractats: die Stadt Hamburg nach ihrem politischen, oeconomischen und sittlichen Zustande: nebst Nachtraegen zu diesem Tractate; und Beytraegen zu der Abhandlung, Anmerkungen und Zugaben über den Tractat die Stadt Hamburg, welche selbigen ebenfalls verbessern und gewisser machen." Hrsg. von Christian Ludwig von Griesheim, ehemaligen Fürstl. Gothaischen Ober-Amts-Hauptmann Hof- und Consistorial-Rath. (Hamburg, 1760; nach einer ersten Ausgabe, 1759)

K. Grobecker: "Denkwürdigkeiten und Merkwürdigkeiten im alten Hamburg." (Hamburg, 1991)

Elke Groenewold; Gunhild Ohl: "Von der Wohnung zur Werft: Arbeiterwohnquartier St. Pauli." (Reihe: Historische Stadtrundgänge. Hamburg, 1992)

(H. I. Gude): "Nachricht von der Stadt Hamburg." (Halle, ca. 1690)

Georg Haccius: "Weihefahrt nach dem Hamburger-Berge/ Als auf Obrigkeitlichen Befehl und Ge=heiß die auf demselben New=erbauete Kirche/ als ein Filial des Kirspels [sic!] S. Michaelis, feyerlich eingewei=het/ mit einem eigenen Pastoren versehen/ und mit dem Merck=Namen S. PAULUS benen=net wurde/ so geschehen Anno Christi 1682/ am Tage BARTHOLOMEI, war der 24 Augusti, Donnerstags nach dem 10. TRINITATIS, sambt bey=gefügtem Grundlegungs-Sermon/ Welcher 21. Wochen vorher daselbst gehalten wurde/ zum stets=wehrenden Gedächtnis/ und auf Begehren der Einge=pfarrten zum Abdruck übergeben Von GEORG. HACCIO, L. Past. bey St. Mich. in Hamburg." Gedruckt und zu kaufen bey Arnold Lichtenstein/ Buchdruckern in der Neustadt/voran aufm Millern-Steinwege. (Hamburg, [1682])

A. Hachmann: "Hamburger Straßennamen." In: Hamburger Lehrer-Zeitung, Bd. 12: S. 55 ff.

"Hamburg – Von Altona bis Zollenspieker. Das HASPA-Handbuch für alle Stadtteile der Hansestadt." Herausgegeben anlässlich des 175jährigen Bestehens der Hamburger Sparkasse. (Hamburg, 2002)

"Hamburg: 20 thematische Spaziergänge." In Zusammenarbeit mit Stattreisen Hamburg. (Hamburg, 2009)

"Hamburgs Grün zwischen Tradition und Trends. Streifzüge durch Parks und Naturlandschaften." Hrsg. v.d. Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt der FHH, Amt für Natur & Stadtgrün (Hamburg, 2007).

"Hamburgs Straßenführer" – mit den neuen und alten Straßennamen, neuen Plänen, mit Verkehrsmitteln, Behörden, Postämtern, Polizei etc. (Hamburg, Januar 1939)

Jörg Haspel: "Hamburger Hinterhäuser: Terrassen - Passagen - Wohnhöfe." (Hamburg, 1987)

Jörg Haspel: "Arbeiterquartier Wohlwillstraße." (Hamburg, 1990)

J. Heckscher: "Das Panorama einer Reise von Hamburg nach Altona und zurück" von Peter Suhr in Hamburg, erklärt von J. Heckscher. (Berlin, 1909)

Dr. Heinsohn: "Neue Straßenverzeichnisse in Hamburg und Berlin: 1. Das neue Straßenverzeichnis der Hansestadt Hamburg." In: Hamburg in Zahlen. Hrsg. vom Statistischen Landesamt der Hansestadt Hamburg, Jahrg. 1948, Nr. 11 (23.09.1948): S. 3-5.

Jonas Ludwig von Heß: "Hamburg topographisch, historisch und politisch beschrieben", 3 Teile (1. Aufl.: Hamburg, 1787-92; 2. veränd. u. erg. Aufl.: Hamburg, 1810-11)

M. Petrus Hesselius: "Hertzfließende Betrachtungen / von dem Elbe-Strom / zur Dankbarkeit gegen Gott geschöpffet darneben allen Schiff-Leuten zu einer geistlichen Zeitvertreibung vermacht; auch Einem jeden Christen in diesem Angst-Meer zu Gute auffgesetzet von M. Petro Hesselio, Pastorn zum Pesthof." Erster Teil. Soli Deo Gloria. (Altona – gedruckt bey Victor de Lieu, in Verlegung des autoris, anno 1675.)

Hermann Hipp: Freie und Hansestadt Hamburg. DuMont Kunst-Reiseführer. (Köln, 3.Aufl./ 1996)

"Illustrirtes Hand- und Nachschlagebuch für Fremde. Mit Angabe empfehlenswerther Etablissements, Ansichten von Hamburg, Fahrplänen, Kalender, Fremdenführer und Sehenswürdigkeiten." (Hamburg, 1889)

E. Joachim: "Hamburgische Straßennamen." In: "Kulturgeschichtliche Studien und Skizzen. Festschrift zur 400-Jahrfeier der Gelehrtenschule des Johanneums." (Hamburg, 1929)

"Kiek mol." Stadtrundgänge, erarbeitet und aufgeschrieben von Hamburger Geschichtswerkstätten. Hrsg. v.d. Kulturbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg. Referat Stadtteilkultur; verantwortl.: Wolfgang Stiller. (Hamburg, 1993)

"Kiek mol – neue und bewährte Stadtteilrundgänge," erarbeitet und aufgeschrieben von Hamburger Geschichtswerkstätten. Hrsg. v.d. Kulturbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg. Red. / verantwortl.: Jens Michelsen. (Hamburg, 1998)

J. Klefeker (Hrsg.): "Sammlung Hamburgischer Gesetze und Verfassungen", 12 Bände u. Register-Band. (Hamburg, 1765-74)

Franklin Kopitzsch / Daniel Tilgner (Hrsg.): "Hamburg-Lexikon". (Hamburg, 1998)

K. Koppmann: "Millernthor." In: Mitteilungen des Vereins für Hamburgische Geschichte, Jg. 2 (1880): S. 151 ff.

P. Lambeck: "Origines Hamburgenses sive rerum Hamburgensium", 2 Bände. (Hamburg, 1652-61)

Ralf Lange: "Architekturführer Hamburg" (Stuttgart, 1995).

J. M. Lappenberg: "Programm zur 3. Secularfeier der bürgerschaftlichen Verfassung Hamburgs am 20.9.1828." (Hamburg, 1828)

J. Lieboldt: "Die St. Pauli-Kirche ehemals und jetzt." In: Zeitschrift für Hamburgische Geschichte (Hamburg, 1882)

W. L. Meeder: "Geschichte von Hamburg, vom Entstehen der Stadt bis auf die neueste Zeit." Theil 1, 2. (Hamburg, 1838-39)

Wilhelm Melhop: "Historische Topographie der Freien und Hansestadt Hamburg von 1880-1895", im Anschluß an die Historische Topographie von C.F. Gaedechens, unter Benutzung älterer Quellen. (Hamburg, 1895)

O. Mensing: "Schleswig-Holsteinisches Wörterbuch", 5 Bände. (Neumünster, 1927-35)

Heinrich Meyer: "Hamburg und Altona nebst Umgegend. Topographisch-statistisch-historisches Handbuch für Einheimische und Fremde." (Hamburg und Itzehoe, 1836)

Dirk Meyhöfer: "Hamburg. Der Architekturführer." (Berlin, 2007)

F.H. Neddermeyer: "Erklärung der Hamburger Straßennamen vor 1842." In: Neue Hamburger Blätter, Jg. V (1845)

F.H. Neddermeyer: "Topographie der Freien und Hanse Stadt Hamburg." (Hamburg, 1832)

F.H. Neddermeyer: "Zur Statistik und Topographie der Freien- und Hansestadt Hamburg." (Hamburg, 1847)

Margit Nehls: "Geschichtliches über Hamburgs Straßen bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts." (= Hamburgensien, Bd. 25; 1988)

"Neuer Fremdenführer durch Hamburg." Mit einem Plan. Hamburg, bei Deppermann & Ruschke, Rödingsmarkt, Ostseite Nr. 41. Druck von H. H. Röhrs. (Hamburg, 1843)

A. Olshausen: "Die Straßenordnung vom 10. Juli 1902 - nebst den übrigen den öffentlichen Verkehr in Hamburg regelnden Vorschriften." (Hamburg, 1903)

Reinhold Pabel: "Hamburger Kulturkarussell zwischen Barock und Aufklärung." (Hamburg, 1996)

"The Picture of Hamburg, or the Englishman's Guide; to that free, imperial city; containing every information, interesting to strangers. To which are added ... tables of the money, weights, measures and exchange tables." (Hamburg/ London; [c.] 1805)

Volker Plagemann: "»Vaterstadt, Vaterland, schütz Dich Gott mit starker Hand.« Denkmäler in Hamburg." Hrsg. v.d. Kulturbehörde / Denkmalschutzamt. (Hamburg, 1986)

Michael Richey: "Anmerckungen über die in Halle bey Rengern herausgekommene Nachricht von der Stadt Hamburg" (von H. L. Gude). (1746, handschriftliche Abschrift in der Commerz-Bibliothek Hamburg)

Michael Richey: "Idioticon Hamburgense." (2. Aufl.; Hamburg, 1755; Repr. 1975)

Albert Samson: "Hummel, der lustige Führer durch St. Pauli." Verfaßt und herausgegeben von Albert Samson, Neuerwall 37. Druck von Adolf Selig, Hamburg 3, Alt-Steinweg 61. [o.J.]

Matthaei Schlüters ... "Historisch- und Rechts-begründeter Tractat Von denen Erben in Hamburg/ Derer Achterfolgunge und Loeskündigunge der darinn versicherten Gelder: Worinn gehandelt wird von denen Erben/ oder Unbeweglichen Gütern/ dero Zubehör/ Servituten/ Freyheit/ und Gerechtigkeiten; Insonderheit von der Brauerey-Gerechtigkeit/ und dem gantzen Brau-Wesen in Hamburg ... ; Allen Eigenern/ Advocaten/ Procuratoren ... ans Liecht gegeben." (Hamburg: Gedruckt bey Conrad Neumann/ Eines Edlen/ und Hochweisen Rahts Buchdrucker/ Anno 1698.)

C.R. Schnitger: "Hamburgische Straßennamen." In: Hamburger Schulzeitung, Jg. 5-9 (1897-1901).

Helga Schmal / Tobias Selke: Bunker. Luftschutz und Luftschutzbauten in Hamburg. Unter Mitarb. von Henning Angerer. Kulturbehörde der FHH, Denkmalschutzamt; Themenreihe, Band 7. (Hamburg, 2001)

C.R. Schnitger: "Plattdeutsche Straßennamen in Hamburg." Geschichtlich und sprachlich erläutert von C.Rud. Schnitger (Hamburg, 1922).

Joseph Heinrich Scholz: "Hamburg und seine Umgebungen. Ein nützliches und nothwendiges Hülfs- und Handbuch für Einheimische und Fremde." Mit 3 Kupfern. (Hamburg, 1808)

Markus Schreiber / Hans Walden: "Hamburg-St. Pauli." Reihe: ZeitSprünge. (Erfurt, 2008)

J. H. Schütze: "Holsteinisches Idiotikon", 4 Bände. (Hamburg[-Altona], 1800-1806. Repr., 1976)

"Der Schulterblatt: Ein Viertel verändert sich." Hrsg. von der Projektgruppe Wohnen im Stadtteil. (Hamburg, 1982)

Herman Sieveking: "Der 'Pesthügel' im Zoologischen Garten in der Tiergartenstraße in Hamburg." In: Hamburgische Geschichts- und Heimatblätter, 9. Jg. (1935), H. 3 (Dez.), S. 257-263.

H. Sköllin (Hrsg.): "Die Gemeinden und Straßen des hamburgischen Staatsgebiets nach dem Stande von Anfang Oktober 1925." = Statistische Mitteilungen über den hamburgischen Staat. Sonderheft 5, Teil 1: S. 1-50. (Hamburg, 1925)

Statistik des Hamburgischen Staats. Zusammengestellt vom statistischen Bureau der Deputation für directe Steuern. Heft I: Ergebnisse der Volkszählung vom 3ten December 1866. Stand der Bevölkerung. (Hamburg, 1867)

Statistik des Hamburgischen Staats. Zusammengestellt vom statistischen Bureau der Deputation für directe Steuern. Heft II: Ergebnisse der Volkszählung vom 3ten December 1867. Bevölkerung- und Wohnverhältnisse. (Mit beigehefteter Karte: »Plan von Hamburg«.) Statistik der Unterrichtsanstalten von 1869. (Hamburg, 1869)

Statistisches Amt (Hrsg.): Straßen- und Ortsverzeichnis. Einteilung des hamburgischen Staatsgebietes für verschiedene Verwaltungszwecke. (Hamburg, 1914 ff.) )

Statistisches Bureau der Steuer-Deputation: Die Stadt Hamburg, die Vororte, Gemeinden, Ortschaften und selbständig benannten Gebietstheile des Hamburgischen Staats. Topographisch und historisch dargestellt vom Statistischen Bureau der Steuer-Deputation. (Hamburg, 1875)

Statistisches Handbuch des Hamburgischen Staates: (1) Statistisches Handbuch für den Hamburgischen Staat; 1. Ausgabe. Hamburg: Meissner, 1874. (2) Statistisches Handbuch für den Hamburgischen Staat; 2. Ausgabe. Hamburg: Meissner, 1880. (3) Statistisches Handbuch für den Hamburgischen Staat; 3. Ausgabe. Hamburg: Meissner, 1885. (4) Statistisches Handbuch für den Hamburgischen Staat; 4. Ausgabe. Hrsg. Von dem Statistischen Bureau der Steuer-Deputation. Hamburg: Meissner, 1891.

Statistisches Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein: "Straßen- und Gebietsverzeichnis der Freien und Hansestadt Hamburg 2008" (Stand: 23. Mai 2008). (Hamburg, 2008)

M.G. Steltzner, "Versuch einer zuverläßigen Nachricht von dem kirchlichen und politischen Zustand der Stadt Hamburg zu den älteren Zeiten, nehmlich von Carolo Magno biß auf die Zeit Friedrichs III."; 6 Bände. (Hamburg, 1731-39)

E. Tiling: "Versuch eines bremisch-niedersächsischen Wörterbuchs", 5 Bände. (Bremen, 1767-71; mit Nachtragsband, 1869)

"Verzeichnis der erkannten Denkmäler nach §7a Hamburgisches Denkmalschutzgesetz vom 3. Dezember 1973 (HmbGVBl. S. 466), zuletzt geändert am 4. April 2006 (HmbGVBl. S. 143)", Stand: 25. Juni 2007. (Hamburg, 2007)

"Verzeichnis der im Gesamtgebiet der Hansestadt Hamburg vorhanden Straßen nach dem Stande vom 1. Juli 1938." (Nur für den innerdienstlichen Gebrauch des Statistischen Amts.) Mit Verzeichnis der Stadtteile, Gemeinden und Gemeindeteile zur Zeit der Schaffung der Einheitsgemeinde (Hamburg, [ca.] 1938).

Voigt, J.[ohann] W.[ilhelm]: "Zum zweihundert-jährigen Jubileum der Hamburgischen Vorstadt St. Pauli." In: Hamburger Bürgerzeitung, Nr. 27 (26. März), Nr. 40 (2. April), Nr. 43 (9. April), 1882.

"Wegweiser durch Hamburg. Oder Nachweisung aller Gassen, Märkte, Plätze, Kirchen, Stadtgebäude etc. und anderer Merkwürdigkeiten in Hamburg, wie solche nach dem besonders dazu eingerichteten Grundrisse dieser Stadt bequem aufzusuchen sind. Ein Anhang zu den Hamburgischen Denkwürdigkeiten." (Hamburg, 3. berichtigte Aufl./1803)

E.[rnst] H.[einrich] Wichmann: "Der Hamburger Berg, historisch-topographisch dargestellt." (Hamburg, 1879)

Würzer, Heinrich: "Charakteristisch-topographische Fragmente über die Stadt Altona und deren Straßen und Pläzze von einem Reisenden." Mit einem Nachwort von Hans-Werner Engels. (Hamburg, 1996)

Würzer, Heinrich: "Ein Spazziergänger in Altona." Mit einem Nachwort; hrsg. von Hans-Werner Engels. (Hamburg, 1997)

Christian Ziegra: "Sammlung von Urkunden, theol. jurist. Decreten etc. als eine Grundlage zur Hamburger Kirchenhistorie neuerer Zeiten", 4 Bände. (Hamburg, 1764-70)

Christian Ziegra: "Beyträge zur politischen hamburgischen Historie." (Hamburg, 1766)