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Einleitung | Anmerkungen | Literatur

Register mit Erläuterungen und Mitteilungen über Veränderungen (z.B. verschwundene oder umbenannte Straßen)

 

Z

Zeppenfeld's Terrasse
In »Hamburger Adreßbüchern« aus der Zeit um die Wende zum 20. Jahrhundert findet sich diese Bezeichnung für die heutige Terrassenanlage in der Sternstraße 5-15. Wie zu dieser Zeit üblich, wurde sie vom Eigentümernamen abgeleitet, denn beispielsweise im Jahrgang 1892 der »Adreßbücher« werden "W.H.G. Zeppenfeld Wwe. [Witwe] u. Sohn, Jungfernstieg 8" als Eigentümer genannt.
Nach jahrelangem Leerstand und Verwahrlosung durch Privatspekulation wurde sie seit Winter 2003/04 wieder hergerichtet und soll mit einem neuen Vorderhaus an der Sternstraße versehen werden.

 

Zirkusweg
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BECKERSHAUS: (St. Pauli), 1879 nach dem an diesem Wege errichteten Zirkusgebäude des Zirkus Renz. Das zuvor hier befindliche Zirkusgebäude war durch ein Feuer im November 1887 zerstört worden. Aus Sicherheitsgründen wurde danach ein neues Zirkusgebäude aus Eisen und Stein errichtet. Das neue Gebäude wirkte richtungweisend für viele Zirkusgebäude in Europa, weil es großzügige Treppenhäuser hatte und im Fall eines Brandes eine schnelle Räumung möglich war.
EStH: Ben.[annt] 1879 nach dem an dem Wege errichteten Zirkus Renz.
HANKE: (1879) Der Zirkusweg erinnert an die hier gelegenen Gebäude des Zirkus Renz (später Busch), die im 2. Weltkrieg zerstört wurden.
Bei SCHREIBER / WALDEN: "Hamburg-St. Pauli" (2008) heißt es zu dem Zirkusbau und seinen Nachfolgern:
"… Im Jahre 1889 konnte Ernst Renz den … imposanten Neubau mit einer Galavorstellung eröffnen, nachdem der hölzerne Vorgängerbau 1887 abgebrannt war. Nach der Übernahme durch Paul Busch zeigte hier ab 1897 Circus Busch neben Tierdressuren auch Akrobatiknummern. 1943 fiel der prächtige Zirkusbau den Bomben zum Opfer. Nach dem Krieg dehnte sich die Bavaria-Brauerei auf die Fläche aus. Im Zuge der Neubebauung des Bavariageländes ist an dieser Stelle nach dem Entwurf der Architekten Herzog & Partner das 'Atlantic-Haus' entstanden." (a.a.O., S. 27)
Wie Ortwin PELC in seinem Artikel "Der sündige Stadtteil. Der Ruf St. Paulis und seine Entstehung" (2008) berichtet, eröffnete Ernst Jakob Renz seinen "Olympischen Zirkus" bereits 1855 und ließ dafür 1864 einen festen Zirkusbau errichten, der 1889 "durch einen prächtigen Neubau ersetzt wurde und für weitere feste Zirkusbauten in anderen europäischen Städten als Vorbild diente."
Nordöstlich des Zirkusweges ist in jüngster Zeit eine neue Spiel- und Freizeitfläche errichtet worden. Sie soll mehrere Generationen ansprechen, denn zum einen schließt sich unmittelbar südlich dieser Fläche die SeniorInnen-Wohnanlage am Zirkusweg an und zum anderen werden im neuen, sehr dicht bebauten "Brauquartier" zahlreiche neue Wohnungen errichtet. Die Broschüre "Hamburgs Grün" beschreibt die Anlage folgendermaßen:
"Mehrere Generationen unter einem (Blätter-)Dach – das war die Idee bei der Umgestaltung und Erweiterung des Spielplatzes Zirkusweg in eine vielseitige Freizeitfläche.
Die Zusammenführung mit einer benachbarten Lagerfläche am alten Kinderspielplatz machte den weg frei für eine neuartige Gestaltung. Bürger aller Alters- und Nutzergruppen wurden intensiv an der Planung beteiligt.
Das Ergebnis war eine Freizeitfläche, in der unterschiedliche Bereiche miteinander vernetzt sind und doch jeder für sich genutzt werden kann: Im Eingangsbereich werden Jung und Alt Gesellschaftsspiel-Tische und Flächen zum Wasser-Erleben angeboten. Für die Kleinen gibt es Klettermöglichkeiten am Baumhaus oder auf Holztieren, die im Sandspielbereich stehen.
Jugendliche haben Gelegenheit, Tischtennis zu spielen oder einfach beisammen zu sitzen. Und wer sich lieber zurückziehen möchte, findet am Böschungsrand Ruhezonen mit Sitz- und Liegemöbeln in Sonne oder Schatten. Hier befinden sich mit Schmuckstauden bepflanzte Beete, die die Sinne ansprechen."
(Siehe: Hamburgs Grün, 2007: S. 23)
Die Umgestaltung des Zirkusweges setzt sich auch in seinem südlichen Bereich fort: Anstelle des langjährigen Verlaufs entlang der Bauten des früheren Hafenkrankenhauses ist inzwischen eine Grünanlage getreten, durch die ein Fuß- und Radweg führt, während der Zirkusweg wieder seiner historischen Trasse von Nordosten nach Südwesten folgt, die beiderseits von dreieckigen Baublöcken eingerahmt wird. Dieser "neue" alte Verlauf entspricht – ebenso wie bei der benachbarten Taubenstraße – dem Block- und Straßenraster vor Errichtung der, durch einen Zaun vom Stadtteil abgegrenzten, weitläufigen Anlagen und Gebäude der ehemaligen "Bavaria-St. Pauli-Brauerei". Zu diesen Gebäuden zählte mit dem sog. "Astra-Turm" auch ein Bauwerk, das dem Prinzip symbolischer Architektur folgte: Die Form des Bürohauses war – mit seinen Sockelgeschossen, dem frei stehenden Treppenhaus- und Versorgungsschacht und den sich darüber erhebenden Büroetagen – einem Bierglas nachempfunden! In den Jahren 2006/07 musste es durch einen Neubau mit ähnlichen Dimensionen ersetzt werden, da das ursprüngliche Bauwerk – laut gutachterlichen Stellungnahmen – durch ein unter seinen Fundamenten verlaufendes, marodes Hauptsiel einsturzgefährdet war.

 

Zollischek-Terrasse(n)
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Die im südlichen Bereich der Sternstrasse auf deren Westseite gelegenen Terrassen werden traditionell (und auf älteren Plänen) nach ihrem Erbauer, dem St. Paulianer Bauunternehmer ("Baumeister") Zollischeck, bezeichnet. Im engeren Sinne bezieht sich die Bezeichnung auf die Hausnummern 25 und 27, während die ebenfalls von G. H. F. Zollischek entworfenen Vorderhäuser Nummer 17, 19, 21 und 23 und die dahinter liegenden Terrassenzeilen auch mit der Bezeichnung Wissler-Terrassen versehen wurden.
Die Bezeichnung Zollischek-Terrassen findet sich seit dem letzten Drittel des 19. Jahrhunderts laufend wiederkehrend auch in den »Hamburger Adreßbüchern« (u.a. Jahrgang 1892), aus denen sich auch entnehmen lässt, dass die Kleinwohnungen in der (damaligen) Sternstr. 29 im »Parterre« von 1 bis 18 und in den Obergeschossen (»Etagen«) von 1 bis 54 durchnumeriert waren.
Zollischeck erwarb im mittleren Drittel des 19.Jahrhunderts zahlreiche Grundstücke in St.Pauli-Nord, insbesondere im sog. "Schlachthofviertel" (dem heutigen Karolinen- und Schanzenviertel) vom "Aerarium" (d.h. der Liegenschafts- und Vermögensverwaltung) der Hamburgischen Finanzdeputation, um sie "spekulativ" – wie es damals ganz offiziell hieß – mit bürgerlichen Vorderhäusern und tief in die lang gestreckten Grundstücke reichenden Terrassenzeilen zu bebauen.
Zu diesen Grundstücken zählten auch mehrere nördlich der Marktstrasse im Bereich des ehemaligen "Gassenkummerplatzes", der zuvor zur Abfallentsorgung des Mülls und der Fäkalien aus der Neustadt gedient hatte.
Im Falle der Terrassenzeile in der Sternstraße 29 ist räumlich sogar nahezu eine Passagensituation entstanden, da die Terrasse nur durch eine geschlossene Grenzmauer vom westlich angrenzenden Hofgrundstück getrennt ist, dessen – überwiegend aus Gewerbebauten bestehende – Bebauung sich zum Neuen Pferdemarkt hin orientiert.
Eine ausführliche Beschreibung und Analyse der Terrassenanlage enthält der Band "Hamburger Hinterhäuser: Terrassen - Passagen - Wohnhöfe" von Jörg HASPEL (Hamburg, 1987) unter der Überschrift "Ensemble Sternstraße" (Haspel, 1987: S. 47/48).
Bei LANGE findet man zu den "Terrassen und Passagen zwischen Sternstraße und neuem Pferdemarkt" einige Jahre später die folgende Beschreibung: "Zollischeck-Terrasse, Sternstraße 27-29, St. Pauli; Architekt: G.H.F. Zollischeck; 1867. – Die Terrassen und Wohnhöfe an der Sternstraße 7-29, wohl alle zwischen 1865 und 1867 nach Entwürfen des Baumeisters Zollischeck erbaut, sind wichtige Dokumente der Aufschließung St. Paulis nach der Aufhebung der Torsperre 1680/61. Dabei ist besonders die Zollischeck-Terrasse hervorzuheben, die trotz des eingebüßten Vorderhauses noch weitgehend den Zustand der Erbauungszeit erkennen läßt mit nach außen aufschlagende Fenstern, ehemaligen Gaslaternen und den in Dreiergruppen angeordneten Eingangstüren, wie sie ursprünglich für die Sahlhäuser der 'Gängeviertel' typisch waren (...), d.h. auch hier verfügten die beiden Erdgeschoßwohnungen noch jeweils über einen eigenen Eingang, während die mittlere Tür in die Obergeschosse führt." (siehe: Lange, 1995: S. 93/94, "C10.1")
Leider stimmt die obige Darstellung der baulichen Details inzwischen nur noch bedingt, da einer der Eigentümer – die Grundstücksverwaltung Conle – in hinreichend bekannter Gedankenlosigkeit gegenüber dem von ihr verwalteten Baudenkmal inzwischen die meisten Gaslaternen entfernt hat und einen Teil der alten, nach außen aufschlagenden Sprossenfenster durch nach innen zu öffnende Einscheibenfenster ersetzen ließ, so dass ein gestalterisch uneinheitlicher "Flickenteppich" entstanden ist. Auch der Pflicht zur baulichen Instandhaltung kommt dieser Eigentümer häufig nur recht zögerlich nach, so dass weitere Verschlechterungen der Substanz zu befürchten sind.

siehe auch: Conle-Terrasse

 

Zollvereinsniederlage
In der "Dritten Ausgabe" des "Statistischen Handbuches des Hamburgischen Staates" aus dem Jahre 1885 findet sich die folgende Beschreibung der, zu dieser Zeit noch in Betrieb befindlichen, Zollvereinsniederlage:
"Die im Mai 1870 eröffnete Zollvereinsniederlage bietet hiesigen wie auswärtigen Geschäften die Möglichkeit, in unmittelbarer Nähe des Hamburger Geschäftsverkehres und auf Hamburgischem Gebiete die Vortheile zu genießen, welche den betreffenden Betrieben die Lage im Zollvereinsgebiete gewähren würde. Die Niederlage bildet ein Stück Zollgebiet innerhalb des Freihafengebietes und steht mit dem letzten durch Zugänge, welche zollamtlich überwacht werden, und mit dem Zollgebiete durch directen Gleisanschluss an die Verbindungsbahn in unmittelbarer Verbindung. Die Benutzung der in der Niederlage befindlichen Localitäten und Lagerräume steht auf Grund der reglementmässigen Bestimmungen gegen Miethe oder Gebühren Jedem frei. Die Niederlage ist Eigenthum einer Actiengesellschaft, jedoch ist ein Theil der Actien vom Hamburgischen Staate übernommen." (Statistisches Handbuch für den Hamburgischen Staat. Hrsg. vom Statistischen Bureau der Steuerdeputation. Hamburg: Otto Meissner, 1874: S. 129: Kap. VI. Handel und Verkehr (S. 127-129), Abschn. V. Die Zollvereinsniederlage.)
Als "Freihafengebiet" galt zu dieser Zeit noch das gesamte Alt-Hamburgische Staatsgebiet, das erst mit der Inbetriebnahme der Speicherstadt (1888) und der Ausweisung eines eigens umgrenzten Freihafengebietes, das auch heute noch besteht, in das Zollgebiet des Deutschen Reiches eingegliedert wurde.
Siehe auch: Lagerstraße, Mercurstraße, Schönstraße, Seitenstraßen.
Der 1869/70 errichtete Lager- und Bürohauskomplex der Zollvereinsniederlage diente bis 1889 als Zollfreilager. Es handelte sich offiziell um eine Einrichtung des Deutschen Zollvereins auf hamburgischem Staatsgrund, der bis zum Zollanschluss Hamburgs (1888) vollständig als "Freihafengebiet" galt. Das Freihafengebiet" umfasste das gesamte Alt-Hamburgische Staatsgebiet, das erst mit der Inbetriebnahme der Speicherstadt (1888) und der Ausweisung eines eigens umgrenzten Freihafengebietes, das auch heute noch besteht, in das Zollgebiet des Deutschen Reiches eingegliedert wurde.

siehe auch: Lagerstraße

 

Anmerkungen

[1] siehe: Horst Beckershaus, Die Hamburger Straßennamen. Woher sie kommen und was sie bedeuten. (Hamburg: Kabel-Verlag / Hamburger Abendblatt, 1997)

[2] siehe: Christian Hanke, Hamburgs Straßennamen erzählen Geschichte. (Hamburg: Medien-Verlag Schubert, 1997)

[3] siehe: [Joachim, E.:] Erklärung der Straßennamen der Stadt Hamburg. Sonderdruck aus dem 5. Sonderheft der Statistischen Mitteilungen über den hamburgischen Staat: Die Gemeinden und Straßen des hamburgischen Staatsgebietes nach dem Stande von Anfang Oktober 1925. Hamburg, 1925 (Druck von Lütcke & Wullff).
(Erstmalig: "Erklärung der Straßennamen der Stadt Hamburg." = Statistische Mitteilungen über den Hamburgischen Staat. Teil II, S. 51-84. Hamburg, 1925.)

[4] siehe: Reinhold Pabel, Alte Hamburger Straßennamen. (Bremen: Edition Temmen, 2001)

 

Weitere Literatur

Lutz Achilles; Niels Focken; Martin Heimann et al.: "Öffentlicher Nahverkehr im Stadtteil St. Pauli einst und jetzt." (Hamburg, 1995)

Georg Nikolaus Bärmann: "Hamburgische Denkwürdigkeiten. Ein topographisch-politisch-historisches Handbuch für Einheimische und Fremde." (Hamburg, 1. Aufl./1794; 2., völlig neu bearb. Aufl. in 2 Teilen, 1817/20)

Rita Bake: "Wer steckt dahinter? Nach Frauen benannte Straßen, Plätze und Brücken in Hamburg." Hrsg. von der Landeszentrale für politische Bildung (Hamburg, 3. Aufl./2003, 4. akt. u. erw. Aufl./2005)

Maria Dorothea Beck: "Vom Schulterblatt zum Pilatuspool. Zur Deutung und Bedeutung Hamburger Straßennamen." In: Neues Hamburg, VIII (1953), S. 72-74; 109-112.

Otto Behrend: "Einiges über Hamburgs alte Straßennamen." In: Niedersachsen, 7 (1901-02), S. 204-205.

Eduard Beurmann: "Skizzen aus den Hanse-Städten" (Hanau, 1836)

B. Beyland: "Hamburgische Straßennamen der Alt- und Neustadt." (Hamburg, 1925)

Klaus Bocklitz: "Die letzten Erweiterungen der hamburgischen Befestigungsanlage, 1679 und 1682." In: Volker Schmidtchen (Hrsg.): Sicherheit und Bedrohung – Schutz und Enge. Gesellschaftliche Entwicklung von Festungsstädten: Beispiel Stade. (Beiträge zum 6. Internationalen Kolloquium zur Festungsforschung, Stade, 9.-11.Oktober 1987. Schriftenreihe Festungsforschung, Band 6.) Wesel, 1987.

C. Borchling: "Zur Schreibweise der hamburgischen Straßennamen." In: Quickborn, 20 (1926-27), S. 45-46.

Albert Borcherdt: "Das lustige alte Hamburg. Scherze, Sitten und Gebräuche unserer Väter", 2 Bände. (Hamburg, 4. Aufl./1891).

C. Boysen: "Hamburgs Schlachthof- und Viehmarktanlagen." Hrsg. im Auftrage der Schlachthof-Deputation von C. Boysen, Direktor (Hamburg, 1897).

F. G. Buek: "Hamburg und seine Umgebungen im 19. Jahrhundert. Eine Reihenfolge naturgetreuer, in Stahl gestochener Ansichten der Stadt und ihrer Umgegend." Text von F. G. Buek (Hamburg, 1844).

H. Busch: "Aus der Geschichte der ehemaligen Vorstädte und Vororte." In: Ed. Feldtmann, "Geschichte Hamburgs und Altonas" (Hamburg, 1902).

J.F. Danneill: "Wörterbuch der altmärkisch-plattdeutschen Mundart." (Salzwedel, 1859)

Paul Dittmer: "Plattdeutsche Straßennamen in Hamburg." In: Quickborn, 23 (1930), S. 107.

A. W. Dührsen: "Nobisthor und Nobiskrug." In: Hamburger Nachrichten. Belletristisch-Literarische Beilage, Nr. 49 (1907).

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R. Ehrenberg: "Altona unter Schauenburgischer Herrschaft." (Altona, 1891-93)

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H. Funke: "Geschichte des Mietshauses in Hamburg." (Hamburg, 1974)

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K. Grobecker: "Denkwürdigkeiten und Merkwürdigkeiten im alten Hamburg." (Hamburg, 1991)

Elke Groenewold; Gunhild Ohl: "Von der Wohnung zur Werft: Arbeiterwohnquartier St. Pauli." (Reihe: Historische Stadtrundgänge. Hamburg, 1992)

(H. I. Gude): "Nachricht von der Stadt Hamburg." (Halle, ca. 1690)

Georg Haccius: "Weihefahrt nach dem Hamburger-Berge/ Als auf Obrigkeitlichen Befehl und Ge=heiß die auf demselben New=erbauete Kirche/ als ein Filial des Kirspels [sic!] S. Michaelis, feyerlich eingewei=het/ mit einem eigenen Pastoren versehen/ und mit dem Merck=Namen S. PAULUS benen=net wurde/ so geschehen Anno Christi 1682/ am Tage BARTHOLOMEI, war der 24 Augusti, Donnerstags nach dem 10. TRINITATIS, sambt bey=gefügtem Grundlegungs-Sermon/ Welcher 21. Wochen vorher daselbst gehalten wurde/ zum stets=wehrenden Gedächtnis/ und auf Begehren der Einge=pfarrten zum Abdruck übergeben Von GEORG. HACCIO, L. Past. bey St. Mich. in Hamburg." Gedruckt und zu kaufen bey Arnold Lichtenstein/ Buchdruckern in der Neustadt/voran aufm Millern-Steinwege. (Hamburg, [1682])

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Jörg Haspel: "Hamburger Hinterhäuser: Terrassen - Passagen - Wohnhöfe." (Hamburg, 1987)

Jörg Haspel: "Arbeiterquartier Wohlwillstraße." (Hamburg, 1990)

J. Heckscher: "Das Panorama einer Reise von Hamburg nach Altona und zurück" von Peter Suhr in Hamburg, erklärt von J. Heckscher. (Berlin, 1909)

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"Kiek mol – neue und bewährte Stadtteilrundgänge," erarbeitet und aufgeschrieben von Hamburger Geschichtswerkstätten. Hrsg. v.d. Kulturbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg. Red. / verantwortl.: Jens Michelsen. (Hamburg, 1998)

J. Klefeker (Hrsg.): "Sammlung Hamburgischer Gesetze und Verfassungen", 12 Bände u. Register-Band. (Hamburg, 1765-74)

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Statistik des Hamburgischen Staats. Zusammengestellt vom statistischen Bureau der Deputation für directe Steuern. Heft II: Ergebnisse der Volkszählung vom 3ten December 1867. Bevölkerung- und Wohnverhältnisse. (Mit beigehefteter Karte: »Plan von Hamburg«.) Statistik der Unterrichtsanstalten von 1869. (Hamburg, 1869)

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"Verzeichnis der erkannten Denkmäler nach §7a Hamburgisches Denkmalschutzgesetz vom 3. Dezember 1973 (HmbGVBl. S. 466), zuletzt geändert am 4. April 2006 (HmbGVBl. S. 143)", Stand: 25. Juni 2007. (Hamburg, 2007)

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Voigt, J.[ohann] W.[ilhelm]: "Zum zweihundert-jährigen Jubileum der Hamburgischen Vorstadt St. Pauli." In: Hamburger Bürgerzeitung, Nr. 27 (26. März), Nr. 40 (2. April), Nr. 43 (9. April), 1882.

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Christian Ziegra: "Beyträge zur politischen hamburgischen Historie." (Hamburg, 1766)