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Einleitung | Anmerkungen | Literatur

Register mit Erläuterungen und Mitteilungen über Veränderungen (z.B. verschwundene oder umbenannte Straßen)

 

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Hamburger Berg
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BECKERSHAUS: (St. Pauli), 1938, heute erinnert nur noch der Straßenname "Hamburger Berg" daran, daß dies einst die Vorstadt war, in der reiche Hamburger Kaufleute ihre Landhäuser und parkartigen Gärten hatten. 1833 erhielt die Vorstadt "Hamburger Berg" den Namen "St. Pauli". Dieser im vergangenen Jahrhundert umbenannte Stadtteil zählte 1840 nur 11.840 Einwohner.
HANKE: (1938) Als "Vorstadt Hamburger Berg" wurde St. Pauli früher bezeichnet, weil sich hier der Geestabhang wie ein bei Hamburg gelegener Berg erhob. Vor 1865: Hinter der Dröge; 1865-1938 Heinestraße.
PABEL: Das heutige Gebiet der Vorstadt St. Pauli vor dem Millerntor bis 6. November 1833. Ende des 16. Jahrhunderts hieß das Gebiet "Landherrenschaft Hamburger Berg oder die Gegend vor dem Millern- oder Dammtor bis zur klösterlichen Grenze". Auf dem Hamburger Berg befand sich einst ein Hof oder Dorf mit Wassermühle namens Herwardeshude. Dort gründete Gräfin Heilwig, die Gattin Graf Adolphs IV. von Schauenburg, ein Kloster für Cisterzienserinnen, das 1247 vom Papst bestätigt wurde. Durch Schenkungen reich geworden, erwarb das Kloster 1293 das Dorf Oderfelde an der Alster (die heutige Oderfelder Straße erinnert noch daran), gab die Gebäude auf dem Hamburger Berg auf und siedelte um nach Oderfelde; aus dem verlassenen Gelände wurde ein Meierhof. Der alte Name Herwardeshude für das Kloster wurde aber beibehalten und später übertragen auf die Umgebung. Daher hat der heutige Stadtteil Harvestehude seinen Namen. Der Grund für die Umsiedlung war wohl die Betriebsamkeit durch den steigenden Verkehr an der Elbe, dem Bedürfnis der Klosterfrauen nach Abgeschiedenheit nicht eben förderlich. (Näheres findet sich auch bei E.H. Wichmann: Der Hamburger Berg ...; 1879.)
Im Zuge des Festungsbaus im Dreißigjährigen Krieg fiel die östliche Hälfte des Hamburger Berges an die Neustadt. Schon 1734 war ein beträchtlicher Teil des Areals bebaut. Nach dem [zum Jahreswechsel 1813 / 1814 erfolgten] Niederbrennen des Hamburger Berges in der Franzosenzeit gelang in kurzer Zeit der Wiederaufbau.
H. MEYER hebt in seiner Beschreibung der Vorstadt vor allem die Prostitution hervor:
"Die Bewohner sind größtenteils Schiffer, Handwerker und eine Menge Schenk- und Bordellwirte. Hier in den letzteren der Venus cloacaria gewidmeten Häusern, findet besonders der rohe Matrose die höchsten Freuden des mühevollen Lebens im Branntwein, beim Tanz und in den Umarmungen feiler Nymphen der niedrigsten Klasse, welche ihn oftmals, wenn er in Gesellschaft seiner jauchzenden Brüder aus einem der vielen Brauhäuser Altonas taumelnd und lallend zurückkehrt, auf einmal um den Lohn vieler mühsam durchgearbeiteten Monate bringen. Diese Häuser, welche durch die, in den immer geöffneten Thüren fast halb entkleidet stehenden Damen mit ziegelroth geschminkten Gesichtern, und durch die abscheuliche Musik schon ganz zerfiedelter Geigen, die Vorübergehenden einladen, stehen besonders zur Herbstzeit in ihrem höchsten Glanze, alsdann der Matrose abgelohnt wird."
(Meyer, Hamburg und Altona. Hamburg, 1836: S. 438 ff.)

Bereits 1698 findet sich bei SCHLÜTER der Flurname " Auff dem Hamburger Berge.“ in der Aufzählung von Örtlichkeiten "Außerhalb der Stadt vor dem Millern- und Damm-Thor …" (siehe: Matthaei Schlüters ... Historisch- und Rechts-begründeter Tractat Von denen Erben in Hamburg / … . Hamburg, 1698: 658).
In dieser Zeit war das Gebiet – von wenigen Flurstücken im südwestlichen Bereich und einzelnen Gehöften in der Nähe der Sternschanze – weitgehend unbesiedelt, wie sich in den "Stadt-Erbebüchern" nachvollziehen lasst, die Vorläufer der heutigen Grundbücher waren und auch von Schlüter zu Rate gezogen wurden, der sich umfassend mit den sog. "Erben", d.h. den Grundstücken der Freien (Reichs-) und Hansestadt Hamburg befasst hat. Über Topographie und wirtschaftliche Nutzung des Hamburgerberges im späten Mittelalter und der frühen Neuzeit findet man im Beitrag "St. Pauli" von H. BUSCH bei Ed. FELDTMANN (Hamburg, 1902) folgendes:
"Eine Abtragung des Hamburger Berges fand besonders durch die Ziegeleien statt, die im 13. Jahrhundert vor dem alten Millernthor angelegt wurden und in einem Zeitraum von 300 Jahren große Mengen von Thon zu Mauersteinen und Dachziegeln verarbeiteten. Auch durch die Benutzung des Erdmaterials zur Terrainaufhöhung in der Marsch und zur Herstellung der Festungswälle verlor der Geestrücken seinen hügelartigen Charakter. Die Höhe war teils bewaldet, teils mit Weiden bedeckt und gehörte zum großen Teil dem Hospital zum Heiligen Geist, [*) FN …] das diesen Besitz aber bei der Ausdehnung der Festungswerke (1620-1626) an die Stadt abtrat. Durch den neuen Wall wurde der Hamburger Berg in zwei Teile geteilt. Der östliche Teil (Gr. Neumarkt, Zeughausmarkt usw.) kamen an die Neustadt, während der westliche Teil den Namen Hamburger Berg behielt.
Die ersten Gebäude auf dem Hamburger Berge standen an der jetzigen Grenze von Hamburg nach Altona an dem Herwardeshuderbach. Hier wurde 1247 das Nonnenkloster Herwardeshude gegründet, das aber 1308 niederbrannte und nicht wieder aufgebaut wurde (…).
Wir hören nun während eines Zeitraums von über 200 Jahren nichts mehr von dieser Gegend. … "

(Siehe: H. Busch [ungenannt]: "St. Pauli." In: Ed. Feldtmann: "Geschichte Hamburgs und Altonas." Hamburg, 1902: 194 f.)
Erst aus dem 16. Jahrhundert sind neue Hinweise auf Örtlichkeiten auf dem "Hamburger Berg" überliefert, z.B. auf das "Nobishaus" bzw. den "Nobiskrug". Zu den seit dem 17. Jahrhundert immer wieder erwähnten Einrichtungen in der Vorstadt zählten viele flächenintensive oder mit Lärm oder Gefahren verbundene Einrichtungen, wie z.B. Thranbrennereien, Schiffswerften oder das explosionsgefährliche Hanfmagazin. In einem frühen "Adress-Buch“ aus dem Jahr 1802 heißt es unter dem Stichwort
"VORSTÄDTE: 1) Der Hamburgerberg liegt außerhalb des Millern= (Altonaer=)Thor, hier sind zu bemerken: a) die Schiffswerfte, b) das Hanfmagazin, c) die Thranbrennerey, d) die Reepschläger= oder Seilmacherbahn, e) der Krankenhof, wo sich wahnsinnige, kranke und arme Personen befinden, deren Zahl gewöhnlich 900 ist; es sind aber auch zwey Kirchen, eine auf dem Hamburgerberg, und die andere bey dem Krankenhofe, mit ihren dabey angestellten Predigern."
(Siehe: "Hamburgisches Adress-Buch auf das Jahr 1800: Behörden und andere Körperschaften, amtliche Information: Siebenter Abschnitt. 3. Einige Local-Notizen. Abschnitt: a) Nachrichten für Fremde, verschiedene Hamburgische Merkwürdigkeiten betreffend", Seite 378.)
In den "Skizzen aus den Hanse-Städten" von Eduard BEURMANN findet man die folgende Beschreibung des Hamburger Berges:
"Der Hamburger Berg – also wird der Vorstadts-Theil von Hamburg genannt, der diese Stadt von Altona scheidet. Beide Städte bieten sich hier beinahe die Hände. Schifft man über die Elbe zu Hamburg heran, so gewahrt man die Grenzscheide nicht: Hamburg und Altona scheinen eine weitausgedehnte Stadt zu bilden. Die neidische Holstein-Dänische allzunahe Nachbarin muß wider ihren Willen dazu beitragen, den Glanz und das Ansehen der stolzen Handelsstadt, die ihr den Fuß auf den Nacken gesetzt, zu erhöhen. Indeß zu Land sieht man hier die Scheidung, und es macht einen ziemlich seltsamen Eindruck, wenn man, aus dem Altonaer Thore hinauseilend, durch das große wüste Marktgewühl und den Trödel des Hamburger Berges zu der einförmigen Stille in dem nahen Altona gelangt, zu der Kirchhofs-Ruhe hinter dem sturmgepeitschten Meere des Verkehrs zwischen Juden, Matrosen, Gaunern, Seiltänzern, englischen Reitern, Riesen, Wachsfiguren, wilden Bestien, königlich privilegirten Herkulesen, den schmutzigsten Altären des Pandemos, den groben Rippenstößen der Hamburger Plebejer niedrigster Sorte, den Landdraggonern mit gezogenem Säbel, die hier, in dem labyrintischen Gewirre, von der Menschenmenge, wie Lindwurms-Besieger umtoset, die Ordnung zu erhalten, sich bestreben. Der Kehricht des Lebens liegt auf dem Hamburger Berge aufgehäuft; die Menschheit starrt Einem hier mit kothbeworfenem Antlitze entgegen; die Matrosen feiern in den engen, dumpfigen Gassen des Hamburger Berges ihre Bachanalien und attischen Nächte, mehr Vieh, als Menschen, nachdem sie Monate lang auf dem Ocean umher geworfen und nun auf festem Boden angelangt, ihren rohen Begierden freien Lauf lassen. Indeß der Hamburger ist einmal an dieses schmutzige Getreibe gewöhnt, welches dem Fremden einen so großen Ekel und Widerwillen einflößt. Er geht ruhig und berechnend, theilnahmslos über den Hamburger Berg, und die Uhlanen erhalten die Ordnung und hauen mit flachem Säbel auf die Menschenhorde ein, wenn es einmal zu toll wird und hie und da eine Prügelei zum Sturm anschwillt." (Beurmann, 1836: 162-163)

siehe auch: Nobishaus - Nobiskrug - Nobisthor

 

Anmerkungen

[1] siehe: Horst Beckershaus, Die Hamburger Straßennamen. Woher sie kommen und was sie bedeuten. (Hamburg: Kabel-Verlag / Hamburger Abendblatt, 1997)

[2] siehe: Christian Hanke, Hamburgs Straßennamen erzählen Geschichte. (Hamburg: Medien-Verlag Schubert, 1997)

[3] siehe: [Joachim, E.:] Erklärung der Straßennamen der Stadt Hamburg. Sonderdruck aus dem 5. Sonderheft der Statistischen Mitteilungen über den hamburgischen Staat: Die Gemeinden und Straßen des hamburgischen Staatsgebietes nach dem Stande von Anfang Oktober 1925. Hamburg, 1925 (Druck von Lütcke & Wullff).
(Erstmalig: "Erklärung der Straßennamen der Stadt Hamburg." = Statistische Mitteilungen über den Hamburgischen Staat. Teil II, S. 51-84. Hamburg, 1925.)

[4] siehe: Reinhold Pabel, Alte Hamburger Straßennamen. (Bremen: Edition Temmen, 2001)

 

Weitere Literatur

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