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Einleitung | Anmerkungen | Literatur

Register mit Erläuterungen und Mitteilungen über Veränderungen (z.B. verschwundene oder umbenannte Straßen)

 

M

Millerntordamm
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BECKERSHAUS: (Neustadt), um 1896, zur Bezeichnung des Dammes, der um 1820 durch den Stadtgraben gelegt wurde.
EStH: Ben.[annt] um 1896 zur Bezeichnung des Dammes, der um 1820 an Stelle des Millerntors durch den Stadtgraben gelegt war.
HANKE: (um 1896) Hier, an der Grenze zur Vorstadt Hamburger Berg (St. Pauli) befand sich nach der Neubefestigung Hamburgs (1615-26) das Millerntor. Seine Vorgänger standen am Rödingsmarkt bzw. an der Ellerntorsbrücke. Der Name könnte "Mittleres Tor" bedeuten, da es ursprünglich zwischen dem Dammtor und dem Schaartor lag.
PABEL: Die kurze Straße verdankt ihren Namen dem Damm, der um 1820 an Stelle des Millerntores durch den Stadtgraben gelegt wurde. Das älteste Millerntor – ursprünglich noch "Mildradis-" oder "Milderdor" genannt – lag 1246 an der Nordseite des Hl. Geist Hospitals am Graskeller. Es bestand später aus einem hohen Turm mit vier kleinen Türmen an den Ecken und scheint reich ausgestattet gewesen zu sein; denn 1367 erhielt der Maler Meister Bertram 24 Schillinge für das Bild der Jungfrau Maria vor dem Milderdor (Gaedechens, Historische Topographie der Freien und Hansestadt Hamburg; S. 37). Bei der Stadterweiterung um die Mitte des 16. Jahrhunderts wurde dieses Tor an die Stelle der heutigen Ellerntorsbrücke verlegt; dies wird bestätigt durch eine Bemerkung von Adelungk (Kurtze Historische Beschreibung der Uhr-Alten Handels-Stadt Hamburg; S. 83): "Anno 1545 wurde die Brücke für den (sic!) Millernthor zu Hamburg verfertiget, auch ward das Graben-Geld, von jedem Brauhause 8 Schilling und jedem Wohnhause 4 Schilling bewilliget."
Dieses zweite Millerntor wurde dann 1621 verlegt nach der Gegend zwischen der zweiten und dritten Bastion im Wall, von der Elbe her gesehen, also auf dem Grund des heutigen Millerntorplatzes; anfangs trug es auch den Namen Altonaertor.
"1720 wurde das Millernthor gründlich repariert. Der zweistöckige Thorthurm erhielt nach dem Brande der St. Michaeliskirche (1750) eine Schlaguhr, diese wurde aber schon 1790 sammt den drei, Klugheit, Einigkeit und Friede darstellenden Bildsäulen wieder heruntergenommen. 1806 brach man das Gewölbe des Millernthores ab und legte Auffahrten zum Walle an" (Gaedechens, Historische Topographie der Freien und Hansestadt Hamburg; S. 161).
Zur Etymologie des Millerntores hat K. Koppmann (Mitteilungen des Vereins für Hamburgische Geschichte, 2. Jg., S. 151) einen Beitrag geleistet, in dem es u.a. heißt: "Im Hamburgischen Urkundenbuch (Bd. I, 457) wird es unter 1247 'porta Mildradus' genannt. (Zwischenbemerkung: Lappenberg, Herausgeber dieses 1. Bandes, fügt in einer Fußnote ausdrücklich hinzu: "Das Thor der Mildrade, nicht porta militis.") Auch im Stadterbebuch von 1269 und 1271 hieß es so, 'porta Mildradis', 1261 und 1267 aber gleichzeitig 'mildere dor' oder 'milderdor'." Im Laufe der Zeit verschliff sich das Wort durch Verschluckung des "d" von "mildere" zu "millern dor". Die vollere Form "porta Mildradis" oder "porta Milderadis" hat man zu erklären versucht als zurückgehend auf "eine oder zwei weibliche Heilige, deren Gedächtniß die Kirche am 20. Februar und 13. Juni beging." Diese Annahme steht allerdings auf schwachen Füßen; denn man weiß von keiner solchen Heiligen mit Beziehung zu Hamburg, wie Koppmann bemerkt, und wenn das Tor nach einer Heiligen dieses Namens benannt worden wäre, hatte es im 13. Jahrhundert wohl die Bezeichnung "porta Sanctae Milderadis" erhalten.
Zwei Jahre nach dem Erscheinen des Beitrags von Koppmann (1882) meldete sich jedoch ein Befürworter der Version von der Heiligen als Namensgeberin zu Wort (Lieboldt, Die St. Pauli-Kirche ehemals und jetzt; S. 54): "Der Name des Thores leitetet sich von einer in England und Holland z.Zt. des Mittelalters sehr in Ansehen stehenden, heilig gesprochenen englischen Prinzessin Miltratis her, deren Bildnis nach Lappenbergs Angabe sich an der Außenseite des alten Millernthores angebracht fand. Diese Heilige mochte sich wohl deswegen besonders als Schutzpatronin zweckdienlich erweisen, weil sie nach der Legende gelegentlich durch Schelten und Ohrfeigen nachlässige Wächter ihres Heiligtums an ihre Pflichten zu erinnern pflegte."
Es mag bezweifelt werden, daß ein Bildnis der Heiligen namengebend für das Millerntor sei. Fest steht jedenfalls, daß im 14. Jahrhundert die Form "miller dor" gebräuchlich war.
Die lateinische Bezeichnung "prope vel extra portam militis" gibt weitere Rätsel auf. Heß schreibt dazu: "Die lateinische Bezeichnung porta 'militis' wird mit Soldatenthor übersetzt; welchen Namen zu autorisiren, die Vertheidiger derselben sich auf einen gewissen ENNO MILES aus dem 13. Jahrhundert berufen, der aber nicht Soldat, sondern Rathmann der Stadt gewesen, und das Thor soll haben bauen lassen. Sie ist also 50 Jahre später hier erschienen als das erste Thor selbst" (Heß, Hamburg topographisch, historisch und politisch beschrieben; 2. Aufl.; I, 79). Daher, so müßte man folgern, kann Enno Miles nicht der Erbauer des Tores gewesen sein. Heß geht aber bei diesem Argument von einer falschen Voraussetzung aus, indem er nämlich das Jahr der Erbauung des Tores ansetzt auf das Jahr 1200, während nach allgemeinem heutigen Consens für die erste Erwähnung nur 1246 oder 1247 in Frage kommt. Dies sei urkundlich erwähnt, so Klefeker (Sammlung Hamburgischer Gesetze und Verfassungen; X, 8, nach Schlüter, Historisch und Rechts-Begründeter Tractat von denen Erben in Hamburg, 627), und so könnte Enno Miles durchaus namengebend gewesen sein, da er "schon 1248 im Rathe gewesen" sei.
Ergänzend wäre noch nachzutragen, daß folgende Schreibweisen außer den bereits erwähnten im Laufe der Zeit vorkamen: Mylderedor, Middele-Thor, Möllerntor, Ellerntor, Mittleres Tor. Die letzte Bezeichnung ist insofern berechtigt, als von den drei Toren Dammtor, Schaartor und Millerntor das letztere "in der Mitten gelegen" (Lambeck, Origines Hamburgenses sive rerum Hamburgensium; II, 275) ist.

SCHLÜTER stellt in seinem umfassenden Werk "Historisch und Rechts-Begründeter Tractat von denen Erben in Hamburg" (1698) folgende Überlegungen zum Zusammenhang zwischen der Lage und der Namensgebung sowie zum historischen Hintergrund an:
"Weil indessen die Stadt / … von der Alster / biß an die Elbe selbiger Seite der Stadt drey Thore gewesen / nemlich das alte Dam-Thor / vor dem Dam / oder Jungfern-Steig / dieses Millern- und das Schaar-Thor / das Millern-Thor aber in der Mitten gelegen / So schreibet Lambec.Rer.Hamb.lib.II.n.275. davon also: Der alte / und rechte Nahme dieses Thors ist gewesen / dat Midlere Dohr. Nachgehendes ist durch die Langheit der Zeit / Unwissenheit der Leute / und übele Gewohnheit es dahin gekommen / daß durch Versetzunge / Veränderunge / und Abziehunge einiger Buchstaben / der rechte Nahme in diese verdorbene Worte verkehret / als: dat Mildere Dohr / Melder-Dohr / Miller-Dohr / Meller-Dohr / und Eller-Dohr. Weil aber gleichwol das Millern-Thor / im Stadt-Erbe-Buche / wie obgedacht / auf Lateinisch porta militis genannt wird / So hielte der sehl. Gerhard Kelpe / der / wie mehr erwehnet / aus den Stadt-Erbe-Büchern vor vielen andern in dergleichen grosse Erfahrunge erlanget hatte / dafür / dass Lambecius in seiner Meinunge geirret; indem aus dem erstgedachten lateinischen Worte: 'Militis' zu vernehmen / daß man es nicht das Middele-Dohr / sondern das Militis-Thor nennen müssen / und zwar von einem Herren des Raths / der Miles geheissen.
Wenn nun dem also wäre / (wie ich den Umständen nach glaube / auch der Lambecius vielleicht selbst geglaubet hätte / wenn ihm bekannt gewesen wäre / daß dieses Thor im Lateinischen Porta Militis genant werde) so müste der erste des Namens / nemlich; Enno Miles / dem Thore den Namen gegeben haben. In Betrachtunge / daß dasselbige Thor vor dem Jahr Christi 1258. schon gestanden / wie aus dem von besagtem Lambecio, an obgedachtem Orte / angeführten Briefe / und dessen dato zu ersehen / und aber / da die andere Herren des Nahmens lange nach der Zeit erst in den Rath gekommen / dieser Enno Miles, von nicht länger / dennoch zum wenigsten schon 10. Jahr vorhero / nemlich Ao. 1248. im Rathe gewesen."

(Schlüter, 1698: S. 611 ff., Des Dritten Theils / Fünffter Titel. / von Denen Gassen des Kirchspiels S. Nicolai.)
Auch die letzte Umgestaltung des Millerntores, die nach der Schleifung der Wallanlagen erfolgte, ist längst aus dem Stadtbild verschwunden. Es handelte sich um 5 steinerne Pfeiler, an denen hölzerne Torflügel angebracht waren, und wurde am 18. Oktober 1820 eröffnet. Als Wegmarke auf der Route in die "aufblühende Vorstadt" (Heckscher, 1909: S. 29) und zum Vergnügungsviertel rund um Spielbudenplatz und Reeperbahnen wurde es in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wiederholt abgebildet und blieb – ebenso wie die anderen Hamburger Stadttore – bis zur Aufhebung der Torsperre am 31. Dezember 1860 in Funktion und ist Ort lebhaften Alltagslebens, wie C.G. SEMMLER (um 1845) berichtet:
"Unter Hamburgs Thoren ist am merkwürdigsten das altonaer [sic!] Thor, weil es vom frühen Morgen bis zum späten Abend fast immer von Menschen und Wagen wimmelt, im kleinen ein anschauliches Bild des hamburger [sic!] Volkslebens liefert und überhaupt mit seinen 5 Laternenpfeilern, seinen schönen Baumreihen, dem hervorragenden Michaelisthurme und dem Menschengewühle eine interessante Ansicht darbietet. Von der Stadt her befindet sich rechts am Eingange die Hauptwache der Hanseaten, links ihr gegenüber die Zoll- und Akzisekontrolle; vor demselben beginnt sogleich eine lange Reihe Verkäufer in- und ausländischer Waaren und Seltenheiten. Am stärksten und buntesten ist das Gedränge am altonaer Thore, wenn abends das Sperrglöcklein ertönt und Alles in größter Hast dem Thore zueilt. Den allgemeinen Antrag benutzt eine eigene Art Schmuggler – nämlich Frauen und Kinder – gewöhnliche Lebensmittel, auf welchen eine hohe Akzise steht, aus Altona und St. Pauli, weil die Vorstadt außerhalb der Akziselinie liegt, in die Stadt zu paschen [sic!]. Manche machen daraus ein ordentliches Gewerbe, um ihren Unterhalt damit zu verdienen."
Zu den öffentlichen Gebäuden des Stadttores zählten ein "Akzisegebäude", in dem die Zöllner ihrer Funktion nachgingen, "ein Häuschen für die Einnahme des Sperrgeldes" und die "Prüfung der Legitimationspapiere einwandernder Handwerksburschen" sowie ein weiteres,
"in dem die Sperrglocke geläutet wurde und in dem die Amtsmeister sich aufhielten, um sorgsam achtzuhaben, daß nicht etwa von außen Arbeiten eingeschmuggelt wurden, deren Verkauf den ehrbaren Mitgliedern der Ämter in ihrem Gewerbe einen unberechbaren Schaden hätte zufügen können. ...
Das Häuschen hat aber die Aufhebung der Torsperre im Jahre 1860 überdauert; es steht jetzt noch als ein MONUMENTUM AERE PERENNIUS und dient als Verkaufsbude für Tabak und Zigarren, ....."

(J. Heckscher: "Das Panorama einer Reise von Hamburg nach Altona und zurück" von Peter Suhr in Hamburg, erklärt von J. Heckscher. Berlin, 1909: S. 29-30)
In den folgenden Jahrzehnten diente das ehemalige Wachhäuschen am Millerntordamm verschiedensten Zwecken und hatte bis vor wenigen Jahren sowohl unter dem zunehmenden Straßenverkehr und den damit verbundenen Immissionen als auch unter fehlender Instandhaltung und zahlreichen Graffiti zu leiden. Erst im März 2004 wurde es auf Initiative der STIFTUNG DENKMALSCHUTZ und mit finanzieller Unterstützung des LIONS-CLUBS um einige Meter an den südlichen Rand der Wallanlagen versetzt und denkmalgerecht wiederhergerichtet.
Der "Architekturführer Hamburg" (1995) von R. LANGE geht ausführlicher auf die zeitgeschichtliche Bedeutung des letzten Torhauses der ehemals umwallten Stadt ein:
"Millerntorwache, Millerntordamm 2, Neustadt. Architekt: Carl Ludwig Wimmel, 1819/20. – Das Wachgebäude des Millerntors, ein kleiner dorischer Tempel mit Trglyphenfries, hatte ursprünglich noch ein Gegenstück. Davor spannten sich massive eiserne Gitterpforten zwischen vier Meter hohen Pfeilern, die von Laternen bekrönt waren. Heute stellt der vernachlässigte Bau das letzte Zeugnis der allabendlichen Torsperre dar, die bis 1861 nicht nur das Stadtwachstum hemmte, sondern auch immer mehr zum verhaßten Symbol der gängelnden Staatsmach und der rechtlichen und sozialen Ausgrenzung der Vorstadtbewohner [St. Paulis] wurde – was sich besonders während der Revolution 1848 zeigte, als die Tore nach St. Georg und St. Pauli von spontanen Volkserhebungen attackiert wurden."
(Lange, 1995: S. 57, "A120")
Eine Beschreibung der – inzwischen an ihren heutigen Standort vesetzten – Millerntorwache liefert auch der neue "Architekturführer Hamburg" (2006) von Dirk Meyhöfer, der zunächst als Architekten Carl Ludwig Wimmel und als Baujahr 1820 nennt und anschließend stärker auf das Umfeld eingeht:
"Ein kleiner dorischer Tempel mit Triglyphenfries diente als Wachhäuschen für eine 'Torsperre', die sich das alte Hamburg immerhin bis 1861 leistete. Ursprünglich existierte ein exakter Doppelgänger auf der anderen Wegseite. Hier, jenseits der heutigen Wallanlagen, endet die Kernstadt: heute eine unstrukturierte Gegend, die schwer einzuordnen ist. Der östlich anschließende Zeughausmarkt mit der Englischen Kirche (…) vermittelt einen Eindruck, wie Hamburg in der Biedermeierzeit ausgesehen hat. … Die Millerntorwache führte lange Zeit einen 'Dornröschenschlaf', anders gesagt, sie war stark heruntergekommen. Symbolische Erklärung dafür: Solche Häuser stehen in Hamburg für staatliche Kontrolle, wie sie dort verhasst ist. Im Jahre 2005 Vor wurde das Haus mit einem hohen technischen Aufwand um wenige Meter verschoben und dient nun als Showroom des Hamburgischen Museums, das in den Wallanlagen dahinter liegt. Westlich davon, am heutigen Millerntorplatz, beginnt eine völlig andere Welt, die Reeperbahn, und das wilde Kunstglasdach der U-Bahnstation St. Pauli gibt einen architektonischen Vorgeschmack." (Meyhöfer, 2006: S. 28 – Nr. 26)

 

Anmerkungen

[1] siehe: Horst Beckershaus, Die Hamburger Straßennamen. Woher sie kommen und was sie bedeuten. (Hamburg: Kabel-Verlag / Hamburger Abendblatt, 1997)

[2] siehe: Christian Hanke, Hamburgs Straßennamen erzählen Geschichte. (Hamburg: Medien-Verlag Schubert, 1997)

[3] siehe: [Joachim, E.:] Erklärung der Straßennamen der Stadt Hamburg. Sonderdruck aus dem 5. Sonderheft der Statistischen Mitteilungen über den hamburgischen Staat: Die Gemeinden und Straßen des hamburgischen Staatsgebietes nach dem Stande von Anfang Oktober 1925. Hamburg, 1925 (Druck von Lütcke & Wullff).
(Erstmalig: "Erklärung der Straßennamen der Stadt Hamburg." = Statistische Mitteilungen über den Hamburgischen Staat. Teil II, S. 51-84. Hamburg, 1925.)

[4] siehe: Reinhold Pabel, Alte Hamburger Straßennamen. (Bremen: Edition Temmen, 2001)

 

Weitere Literatur

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Statistik des Hamburgischen Staats. Zusammengestellt vom statistischen Bureau der Deputation für directe Steuern. Heft II: Ergebnisse der Volkszählung vom 3ten December 1867. Bevölkerung- und Wohnverhältnisse. (Mit beigehefteter Karte: »Plan von Hamburg«.) Statistik der Unterrichtsanstalten von 1869. (Hamburg, 1869)

Statistisches Amt (Hrsg.): Straßen- und Ortsverzeichnis. Einteilung des hamburgischen Staatsgebietes für verschiedene Verwaltungszwecke. (Hamburg, 1914 ff.) )

Statistisches Bureau der Steuer-Deputation: Die Stadt Hamburg, die Vororte, Gemeinden, Ortschaften und selbständig benannten Gebietstheile des Hamburgischen Staats. Topographisch und historisch dargestellt vom Statistischen Bureau der Steuer-Deputation. (Hamburg, 1875)

Statistisches Handbuch des Hamburgischen Staates: (1) Statistisches Handbuch für den Hamburgischen Staat; 1. Ausgabe. Hamburg: Meissner, 1874. (2) Statistisches Handbuch für den Hamburgischen Staat; 2. Ausgabe. Hamburg: Meissner, 1880. (3) Statistisches Handbuch für den Hamburgischen Staat; 3. Ausgabe. Hamburg: Meissner, 1885. (4) Statistisches Handbuch für den Hamburgischen Staat; 4. Ausgabe. Hrsg. Von dem Statistischen Bureau der Steuer-Deputation. Hamburg: Meissner, 1891.

Statistisches Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein: "Straßen- und Gebietsverzeichnis der Freien und Hansestadt Hamburg 2008" (Stand: 23. Mai 2008). (Hamburg, 2008)

M.G. Steltzner, "Versuch einer zuverläßigen Nachricht von dem kirchlichen und politischen Zustand der Stadt Hamburg zu den älteren Zeiten, nehmlich von Carolo Magno biß auf die Zeit Friedrichs III."; 6 Bände. (Hamburg, 1731-39)

E. Tiling: "Versuch eines bremisch-niedersächsischen Wörterbuchs", 5 Bände. (Bremen, 1767-71; mit Nachtragsband, 1869)

"Verzeichnis der erkannten Denkmäler nach §7a Hamburgisches Denkmalschutzgesetz vom 3. Dezember 1973 (HmbGVBl. S. 466), zuletzt geändert am 4. April 2006 (HmbGVBl. S. 143)", Stand: 25. Juni 2007. (Hamburg, 2007)

"Verzeichnis der im Gesamtgebiet der Hansestadt Hamburg vorhanden Straßen nach dem Stande vom 1. Juli 1938." (Nur für den innerdienstlichen Gebrauch des Statistischen Amts.) Mit Verzeichnis der Stadtteile, Gemeinden und Gemeindeteile zur Zeit der Schaffung der Einheitsgemeinde (Hamburg, [ca.] 1938).

Voigt, J.[ohann] W.[ilhelm]: "Zum zweihundert-jährigen Jubileum der Hamburgischen Vorstadt St. Pauli." In: Hamburger Bürgerzeitung, Nr. 27 (26. März), Nr. 40 (2. April), Nr. 43 (9. April), 1882.

"Wegweiser durch Hamburg. Oder Nachweisung aller Gassen, Märkte, Plätze, Kirchen, Stadtgebäude etc. und anderer Merkwürdigkeiten in Hamburg, wie solche nach dem besonders dazu eingerichteten Grundrisse dieser Stadt bequem aufzusuchen sind. Ein Anhang zu den Hamburgischen Denkwürdigkeiten." (Hamburg, 3. berichtigte Aufl./1803)

E.[rnst] H.[einrich] Wichmann: "Der Hamburger Berg, historisch-topographisch dargestellt." (Hamburg, 1879)

Würzer, Heinrich: "Charakteristisch-topographische Fragmente über die Stadt Altona und deren Straßen und Pläzze von einem Reisenden." Mit einem Nachwort von Hans-Werner Engels. (Hamburg, 1996)

Würzer, Heinrich: "Ein Spazziergänger in Altona." Mit einem Nachwort; hrsg. von Hans-Werner Engels. (Hamburg, 1997)

Christian Ziegra: "Sammlung von Urkunden, theol. jurist. Decreten etc. als eine Grundlage zur Hamburger Kirchenhistorie neuerer Zeiten", 4 Bände. (Hamburg, 1764-70)

Christian Ziegra: "Beyträge zur politischen hamburgischen Historie." (Hamburg, 1766)