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Einleitung | Anmerkungen | Literatur

Register mit Erläuterungen und Mitteilungen über Veränderungen (z.B. verschwundene oder umbenannte Straßen)

 

P

Pesthof
(Historisch auch: Pesthoff.)
PABEL: Der Pesthof zwischen Hamburg und Altona, nahe dem Millerntor gelegen, wurde nach dem Ausbruch der Pest 1606 errichtet als Nachfolgeinstitut eines älteren Krankenhauses am Eichholz. Die Anstalt hatte einen eigenen Verwalter, Arzt, Chirurgen und Pastoren. Später, zu Beginn des 18. Jahrhunderts, übernahm das Haus auch die Funktionen eines allgemeinen Krankenhauses, wie RICHEY (Anmerckungen über die in Halle bey Rengern herausgekommene Nachricht von der Stadt Hamburg von H.L. GUDE; Anmerk ad pag., 304) berichtet: "Es heißet dieses Lazareth zwar der Pest-Hof, ist aber mit anderen, bey mehr als 800 Kranken, sinnlosen, elenden und anderen Leuten dermassen angefüllet, das es zu Pestzeiten nicht gebraucht werden kann. Daher, wenn Gott über das volkreiche Hamburg dergleichen Plage verhänget, gantz andere hinlängliche Anstalten gemacht werden müßen, wie uns davon noch die merkwürdigsten Exempel der Jahre 1713 und 1714 in unentfallene Andencken sind."

Friedrich Georg BUEK überliefert in seinem Werk " Hamburg und seine Umgebungen im 19ten Jahrhundert" folgende Informationen zur Entstehung des "Pesthofs":
" … Das Jahr 1604 war ein Cometen-Jahr, aber auch zu gleicher Zeit ein Pest-Jahr für Hamburg. Vielleicht war es nicht die eigentliche orientalische Bubonenpest, aber doch gewiss eine ansteckende verheerende Krankheit. Die damit Befallenen wurden in einem Gebäude im Eichholze, der damaligen Vorstadt untergebracht, und 1606 beschlossen Rath und Bürgerschaft die Erbauung eines eigenen Pesthofes, der in der Nähe von Altona, außerhalb der Stadt, errichtet wurde, und Kranke, Gebrechliche, Wahnsinnige und Arme aufnahm. Erst Ende des Jahres 1797 wurde der allmälig immer erweiterten Anstalt der schauderhafte Name des Pesthofes genommen und in Krankenhof umgewandelt. Nach von Hess, der dem Krankenhofe eine lange und höchst interessante Abhandlung widmet, befanden sich im September 1810 auf de Krankenhofe 482 Invaliden, oder blos Versorgte, und 400 Kranke, worunter 104 Wahnsinnige. Der Krankenhof zählte zu seinen Einnahmen einen Zuschuss aus der Staatskasse, in den Jahren 1808 und 1809 von 10,000 [Mark Courant], der sonderbarerweise aus der Abgabe des Dreckkarrengeldes erhoben wurde. Damals hatte die Anstalt nur einen Arzt, der in der Stadt wohnte, aber verbunden war, täglich drei Stunden auf dem Krankenhofe zuzubringen, und zwei Wundärzte, welche auf dem Hofe wohnten und die äusserlich Kranken täglich zweimal besuchen mussten.“
(Buek, F. G.: "Hamburg und seine Umgebungen im 19ten Jahrhundert." Hamburg, 1844 / 1848: S. 80.)
In den Jahren 1713/14 hatte es die letzte große Pestepidemie in Hamburg gegeben. Da die Stadttore in Zeiten von Seuchen und kriegerischen Bedrohungen geschlossen bleiben mussten, war der außerhalb des Walles liegende Pesthof nicht erreichbar, so dass innerhalb der Stadt sowohl Hospitäler als auch Friedhöfe – wie z.B. in der zu dieser Zeit erst relativ dünn besiedelten Neustadt – angelegt werden mussten. Als die Anzahl der Opfer immer weiter zunahm, wurden jedoch auch außerhalb der Wälle Friedhöfe, teilweise mit Massengräbern, angelegt.
Die Zustände Mitte des 18. Jahrhunderts illustriert ein "Bittblatt" aus dem Jahre 1750, das zur Sammlung von "milden Gaben" diente und im Hamburgischen Staatsarchiv (Plankammer, Bestand 134-6, Nr. 91/451) aufbewahrt wird. Es zeigt einen überfüllten Krankensaal mit sechs sog. "Tollkoben", d.h. Einzelzellen für "gemeingefährliche Geisteskranke", im Hintergrund. Zwischen den zahlreichen Kranken liegen Sterbende, ein Toter wird von zwei Wärtern aus dem Saal getragen. Im Vordergrund sind eine Beinamputation und eine Starstichoperation abgebildet. Mit der Überschrift des Blattes "Neunhundert schreyn hier Weh und Ach! Thu wohl! Gott segne tausendfach" wurde an die Großzügigkeit der Spender appelliert.
Auch das beginnende Zeitalter der Aufklärung brachte noch keine wesentliche Besserung. Noch 1789 berichtet der Arzt. Joh. G. Krunitz, dass "im dortigen Pesthof, falls jemand zu später Stunde starb, dieser bis zum Morgen in seinem Bett blieb", und "in diesem Fall muß der Lebendige, der an demselben Bette Theil hat, entweder die ganze Nacht an der Seite des Toten liegen oder aufsitzen". (siehe: Krunitz, Joh. G.: "Ökonomisch-technologische Enzyklopädie….", 1773-1798), Teil 47, S. 567 f.). Erst um 1770 war eine Absonderung der ansteckenden Fieberkranken von den übrigen Insassen des Pesthofes erfolgt. In den Sälen, die mit 800-1000, zeitweise mit 1100 Personen belegt waren, war die Luft durch Nachtstühle verpestet. Da der ganze Gebäudekomplex von einem Graben umgeben war, in den sich sämtliche übel riechenden Abwässer entleerten, gewann man nichts, wenn die Saalfenster geöffnet wurden.
Die Umbenennung des Pesthofs in "Krankenhof" erfolgte durch ein Senatsdekret vom 22. September 1797. Wegen des gravierenden Missverhältnisses zwischen der Anzahl der dauerhaft untergebrachten Kranken und Armen und dem ärztlichen und Pflegepersonal wurde am 5. November 1805 eine ärztliche Kommission eingesetzt. Sie sollte die medizinische und chirurgische Pflege der Kranken untersuchen und trug zur Einstellung einiger weiterer ärztlicher Assistenten bei.
Die Gebäude des Pesthofes fielen ebenfalls der Zerstörung der Vorstadt Hamburger Berg durch die Franzosen zum Jahreswechsel 1813/14 zum Opfer. Sie mussten bis zum 3. Januar 1814 "aus militärischen Gründen" geräumt werden und wurden anschließend geplündert am Vormittag des 4. Januar 1814 vollständig niedergebrannt. Dies Geschehen, dessen Erinnerung für die Zeitgenossen noch sehr lebendig war, wird sehr drastisch von Friedrich Georg BUEK in seinem Werk " Hamburg und seine Umgebungen im 19ten Jahrhundert" in einem darin abgedruckten Brief von Juni 1841 an seine Mutter geschildert:
" … Tausende Deiner armen Landsleute wurden von Teufeln in Uniformen in das grässlichste Elend, in den jammervollen Tod getrieben. Am 30. Dezember 1813, mittags 2 Uhr, also etwa zwei Stunden vor Dunkelwerden, erhielt der jetzige Bürgermeister Dr. Bartels, damals Präsident der Verwaltungs-Commission der bürgerlichen Hospitäler, durch den Präfecten den Befehl des Prinzen von Eckmühl [d.i. der französische Stadtkommandant Marschall Davoust], bis zum nächsten Vormittage sämtliche Gebäude des Krankenhofes räumen zu lassen, indem bereits die Ordre ertheilt sei, am Abend Alles niederzubrennen. Der Maire, Herr Röder, that alles Mögliche, und schaffte dem wackern Bartels einen – Pass, um aus dem Thore hinaus zu kommen; das war Alles, wenn man nicht etwa einen Brief mit einer lateinischen Phrase an den Präfecten für Etwas rechnen will, den dieser mit der beigeschriebenen Bemerkung zurückschickte: jetzt wäre keine Zeit zum Lateinschwatzen; es solle gebrannt werden. Wäre nicht der Ober-Präsident von Blücher in Altona gewesen, der reichlich so ehrenvoll, wie alle Schlachten-Generale, den Titel: Graf Blücher-Altona von seinem dankbaren König erworben hat, es wären nicht einmal Wagen zu erhalten gewesen, denn der Commandant in Hamburg schlug dem flehenden Bartels selbst die Gassenwagen mit rohem Trotze ab. Noch waren Hunderte von Kranken im Hause, als Höllengeister in Menschengestalt und in der Uniform des grossen Soldatenkaisers eindrangen, Kranke und Todte plünderten, mit Sterbenden um ihre Decken rangen, die Dächer abdeckten und in das Stöhnen der Leidenden, in das Jammern und Heulen der gefesselten Irren ihr satanisches Hohngelächter, ihre scheusslichen Witze brüllten. Ich schliesse mit Bartels Worten: 'Den 4. Januar des Morgens endlich lief das Raubgesindel mit Brandmaterialien umher, und während mehrere der höheren Officiere, unter denen, wie man sagt, selbst der unmenschliche Davoust gewesen sein soll, wie zu einem Feste sich dort umher gelagert hatten, standen auf einmal alle Gebäude in lichten Flammen. Beinahe zwei Drittheile der wegtransportirten Kranken sind bald nachher ein Raub des Todes geworden.'"
(Buek, F. G.: "Hamburg und seine Umgebungen im 19ten Jahrhundert." Hamburg, 1844 / 1848: S. 81.)
Zu den zerstörten Bauten gehörte auch die Kapelle, die das erste Gotteshaus für die BewohnerInnen der Vorstadt gewesen war, bevor 1682 die St. Pauli-Kirche errichtet wurde. Der Historiker Th. DENEKE überliefert das tragische Schicksal der aus dem Krankenhof vertriebenen Insassen in seiner "Festschrift zum 100jährigen Bestehen des Allgemeinen Krankenhauses St. Georg in Hamburg" (Leipzig, 1825: S. 4):
[Die Kranken wurden] "ausgeplündert von räuberischen französischen Soldaten, mit den primitivsten Transportmitteln in harter Winterkälte nach Eppendorf gebracht, wo sie in der Kirche und einigen Wohnhäusern notdürftige Unterkunft fanden. Auch hier konnten sie trotz aller Bemühungen des Hospitalarztes Dr. Ritter dem Hunger und Elend nicht entgehen, bald brach der Flecktyphus aus und mehr als zwei Drittel der früheren Krankenhofinsassen erlagen der Seuche."
Eine bildliche Darstellung des Pesthofes Ende des 18. Jahrhunderts nach einem Stich von Jaques DE FOISSE enthält VON HEß (II. Teil, 1789). Eine weitere erwähnt RAMBACH (1801):
"Im Journal von und für Deutschland 1784, Seite 174 steht ein Gemälde derselben [Anstalt], das in keinem Zuge übertrieben ist" und resümiert:
"Der Name Pesthof war ein Schrecken für alle Arme [sic!], und doch gab es damals viele so höchst Unglückliche, daß selbst dieses Elend noch eine Wohlthat für sie war." (S. 414 f.)
Nach dem Abzug der napoleonischen Besatzungstruppen wurden einige Gebäude des alten Krankenhofs provisorisch wiederaufgebaut, bevor im Herbst 1823 das neuerbaute "Allgemeine Krankenhaus" in St. Georg weitgehend bezugsfertig war. Dieses Krankenhaus befand sich erstmals vollständig in Trägerschaft des Staates und übernahm neben den Aufgaben des alten Krankenhofes auch seine Akten und Archivalien. Diese befinden sich heute im Bestand "Allgemeines Krankenhaus St. Georg" im Hamburgischen Staatsarchiv.
In dem Werk von NEDDERMEYER "Topographie der Freien und Hanse-Stadt Hamburg (1832) heißt es in einem eigenen kurzen Abschnitt zur Wasserversorgung unter der Überschrift "Brunnenleitung des ehemaligen Pest- oder Kranken-Hofes" (S. 185):
"Diese wurde 1748 angelegt und 1805 erneuert. Das Hauptbassin lag südwestlich von der Landstraße nach Eimsbüttel (...); seine Länge betrug 123, seine Breite 14 Fuß; ferner lag ein kleines Bassin von 20 Fuß Länge und 4 Fuß Breite jenseits der Landstraße, am Heil. Geistfelde, dicht am Graben, welches durch eine 151 Fuß lange Leitung mit einem andern eben daselbst liegenden Bassin von 29 Fuß Länge und 8 Fuß Breite in Verbindung stand; endlich lag ein drittes Bassin, 28 Fuß lang und 5 Fuß breit, auch am Heil. Geistfelde. Alle diese Leitungen stossen in ein Brunnenhaus zusammen, welches am Ende des Hauptbassins lag und wohin vom zweiten Bassin eine 64 Fuß lange Leitung, quer unter der Landstraße führte, und vom dritten Bassin eine 65 Fuß lange Leitung ebenfalls quer unter der Landstraße durch laufend, und dann in südlicher Richtung nach dem Brunnenhause führend, durch eine Leitung von 165 Fuß Länge. Von dem ebengedachten Brunnenhause führte eine 731½ Fuß lange Leitung in nordöstlicher Richtung nach dem Krankenhofe, wo sich eine 600 Eimer Wasser fassende Kumme befand. Diese Wasserleitungen gingen alle mit der Zerstörung des Krankenhofes ein."
An anderer Stelle verweist NEDDERMEYER (S.64) auf SCHLÜTER, der diese Einrichtung auf dem "Hamburgerberge" 1698 erwähnt (Matthaei Schlüters ... Historisch- und Rechts-begründeter Tractat Von denen Erben in Hamburg/ ..... . Hamburg, 1698: 658 – in der Schreibweise: "Pesthoff“).
In den Jahren 1940 und 1941 behandelt G. H. Sieveking den Pesthof in mehreren Beiträgen für die "Hamburgischen Geschichts- und Heimatblätter" (HGH; zugleich: "Mitteilungen des Vereins für Hamburgische Geschichte"). Dazu gehören die Beiträge "Zur Baugeschichte des Pesthofes in Hamburg" (HGH, 12. Jahrg., Nr. 3; S. 1-12. Hamburg, 1940), "Die Verwaltung des Pesthofes in Hamburg" (HGH, 12. Jahrg., Nr. 4; S. 13-24. Hamburg, 1940) und "Prediger, Schulmeister, Organisten, Ökonomen, Chirurgen und Ärzte des Pesthofes in Hamburg" (HGH, 13. Jahrg., Nr. 1; S. 25-47. Hamburg, 1941). Darüber hinaus legte er in der Reihe "Genealogische Sammlungen" (Nr. 22) des Staatsarchivs Hamburg ein "Personenregister zu den Protokollen des Pesthofes 1675-1822 mit biographischen Angaben" vor.
Eine ausführliche Darstellung des Pesthofs enthält das Werk über "Die Entwicklung der Hamburgischen Hospitäler seit Gründung der Stadt bis 1800 aus ärztlicher Sicht" (Hamburg, 1977) des Verfassers Dieter BOEDECKER. Dort heißt es im Kapitel über den "Pesthof" zu dessen Ursprüngen in St. Pauli:
"Daher beschlossen Rat und Bürgerschaft 1606 einen Pesthof im Westen von Hamburg zwischen der Stadt und Altona zu errichten. Eine Allee, die bald vor dem alten Millerntor begann, führte gerade auf den Pesthof zu.
Er lag in der Gegend südlich der Kieler Straße, der heutigen Clemens-Schultz-Straße (…).
Die Kosten für den Neubau sind zum weitaus größten Teil unmittelbar aus Spenden gedeckt worden. Es hat sich 'von vornherein um eine rein bürgerliche Gründung gehandelt. Der Pesthof galt also nicht als städtisches Eigentum, sondern als selbständige milde Stiftung' (…). Zu denn Baukosten gab die Kämmereikasse einen für damalige Zeiten bedeutenden Zuschuß 7026 m
[Mark Lübisch], 10 ß [Schilling Lübisch], 2 d [Pfennig Lübisch] (…). Außerdem mussten sich die vier Kirchspiele auf Beschluß von Rat und Bürgerschaft finanziell am Neubau beteiligen (…). Nach SIEVEKING ist das neue Pesthof-Krankenhaus 1607 fertiggestellt worden (…), 'welches dermalen eine aus dem Armen-Hause, verschiedenen Krankenhäusern und einem Toll-Hause zusammengesetzte Anstalt ist, in der fast 1000 Seelen unterhalten werden (…)." (S. 231/32)
In den folgenden Jahrzehnten des 17. Jahrhunderts wurde die Anzahl der Gebäude kontinuierlich vermehrt und dicht mit Armen, Kranken und "Tollen", d.h. psychisch Erkrankten, belegt. Von 1638 an ist der Pesthof die zentrale Kranken- und Armenpflegeanstalt Hamburgs, nachdem die sog. Leichnamsgeschworenen der vier Hauptkirchen im Mai 1638 beschlossen hatten, dort alle diejenigen Armen unterzubringen, die sich auf den Straßen Hamburgs aufhielten. Erst ein großer Neubau des Jahres 1675 wird jedoch ausdrücklich als "Neues Krankenhaus" bezeichnet. In den 1740er Jahren wird der Pesthof erneut vergrößert. Dazu heißt es in einem Zitat bei SIEVEKING:
"Am 28. Juni 1740 wird resolviret, das große Krankenhaus nach hinten zu verlängern, auch das eine gute durable Versetzung von Felsen an den Graben sollte gemacht werden, da der Gibel auf zu stehen komme."
Der Anbau bildete eine "völlige Ausbauung eines gantz neuen Krankenhauses von zwey Stockwerken hoch …" und erforderte offenbar auf dem feuchten Untergrund am "Graben" eine solide Gründung. Dieser Graben umgab die gesamte Anlage, wie eine Abbildung aus dem Jahre 1769 zeigt. Er dürfte einer der Entwässerungsgräben oder (begradigten) Bachläufe gewesen sein, die das Vorland der Stadt noch bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts in großer Zahl durchzogen. Sie dienten zugleich zur Entsorgung von Abfällen und als Wasserreserve, um die "Sprützen" zum Löschen von Brande betreiben zu können. Die Trinkwasserversorgung erfolgte zunächst durch mehrere Brunnen – sog. "Sohde" oder "Soodte" – auf dem Gelände. Der Anschluss an eine der Brunnengesellschaften scheiterte bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts am Widerstand von Gewerbetreibenden in der Neustadt und erfolgte erst 1748, wie NEDDERMEYER beschreibt.
Der sehr feuchte, teilweise moorige Untergrund bereitete der Verwaltung des Pesthofs während seines gesamten Bestehens Schwierigkeiten, da er die Nutzung des Gartenlandes beeinträchtigte. Seine geringe Tragfähigkeit ist im Gebiet zwischen Schmuckstraße, Wohlwill- und Annenstraße bis heute an manchen Stellen erkennbar, denn dort sind einige der großen gründerzeitlichen Zinshäuser inzwischen in erhebliche "Schieflage" geraten.
BOEDECKER bezieht sich dabei u.a. auf W. L. Meeder, "Geschichte von Hamburg, vom Entstehen der Stadt bis auf die neueste Zeit." Theil 1, 2 (Hamburg, 1838/39), A. Wohlwill, "Hamburg während der Pestjahre 1712-1714" (In: "Jahrbuch der Hamburgischen wissenschaftlichen Anstalten." Hamburg, 1893) und A. Kreßin, "Die Entstehung der Hamburger Krankenanstalten" (Hamburg, 1959; mit ausführlichen Literaturangaben).
H. HIPP gibt in seinem "Kunst-Reiseführer Hamburg" nur folgenden knappen Hinweis: "Das [ehem. Israelitische] Krankenhaus steht der Lage nach in der Tradition des 1606 ebenfalls weit draußen vor der Stadt eingerichteten Pesthofes und späteren Krankenhofes – des ersten städtischen, nicht als kirchliche Stiftung entstandenen Krankenhauses in Hamburg. Er wurde 1814 abgerissen." (Hipp, Hermann: Freie und Hansestadt Hamburg. DuMont Kunst-Reiseführer. Köln, 3. Aufl./1996: S. 253.)
Ein Hinweis auf den teilweisen Wiederaufbau fehlt ebenso wie auf möglicherweise noch erhaltene bauliche Relikte in einigen Kellern der Häuser an der Straßenecke der Annen- und der Clemens-Schultz-Straße. Hier sind bis heute unter der "Zoë-Bar" einige Kellerräume mit Gewölbedecken erhalten, die der lokalen Legende nach ehemals zum Pesthof gehörten.

 

Anmerkungen

[1] siehe: Horst Beckershaus, Die Hamburger Straßennamen. Woher sie kommen und was sie bedeuten. (Hamburg: Kabel-Verlag / Hamburger Abendblatt, 1997)

[2] siehe: Christian Hanke, Hamburgs Straßennamen erzählen Geschichte. (Hamburg: Medien-Verlag Schubert, 1997)

[3] siehe: [Joachim, E.:] Erklärung der Straßennamen der Stadt Hamburg. Sonderdruck aus dem 5. Sonderheft der Statistischen Mitteilungen über den hamburgischen Staat: Die Gemeinden und Straßen des hamburgischen Staatsgebietes nach dem Stande von Anfang Oktober 1925. Hamburg, 1925 (Druck von Lütcke & Wullff).
(Erstmalig: "Erklärung der Straßennamen der Stadt Hamburg." = Statistische Mitteilungen über den Hamburgischen Staat. Teil II, S. 51-84. Hamburg, 1925.)

[4] siehe: Reinhold Pabel, Alte Hamburger Straßennamen. (Bremen: Edition Temmen, 2001)

 

Weitere Literatur

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Maria Dorothea Beck: "Vom Schulterblatt zum Pilatuspool. Zur Deutung und Bedeutung Hamburger Straßennamen." In: Neues Hamburg, VIII (1953), S. 72-74; 109-112.

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Michael Richey: "Idioticon Hamburgense." (2. Aufl.; Hamburg, 1755; Repr. 1975)

Albert Samson: "Hummel, der lustige Führer durch St. Pauli." Verfaßt und herausgegeben von Albert Samson, Neuerwall 37. Druck von Adolf Selig, Hamburg 3, Alt-Steinweg 61. [o.J.]

Matthaei Schlüters ... "Historisch- und Rechts-begründeter Tractat Von denen Erben in Hamburg/ Derer Achterfolgunge und Loeskündigunge der darinn versicherten Gelder: Worinn gehandelt wird von denen Erben/ oder Unbeweglichen Gütern/ dero Zubehör/ Servituten/ Freyheit/ und Gerechtigkeiten; Insonderheit von der Brauerey-Gerechtigkeit/ und dem gantzen Brau-Wesen in Hamburg ... ; Allen Eigenern/ Advocaten/ Procuratoren ... ans Liecht gegeben." (Hamburg: Gedruckt bey Conrad Neumann/ Eines Edlen/ und Hochweisen Rahts Buchdrucker/ Anno 1698.)

C.R. Schnitger: "Hamburgische Straßennamen." In: Hamburger Schulzeitung, Jg. 5-9 (1897-1901).

Helga Schmal / Tobias Selke: Bunker. Luftschutz und Luftschutzbauten in Hamburg. Unter Mitarb. von Henning Angerer. Kulturbehörde der FHH, Denkmalschutzamt; Themenreihe, Band 7. (Hamburg, 2001)

C.R. Schnitger: "Plattdeutsche Straßennamen in Hamburg." Geschichtlich und sprachlich erläutert von C.Rud. Schnitger (Hamburg, 1922).

Joseph Heinrich Scholz: "Hamburg und seine Umgebungen. Ein nützliches und nothwendiges Hülfs- und Handbuch für Einheimische und Fremde." Mit 3 Kupfern. (Hamburg, 1808)

Markus Schreiber / Hans Walden: "Hamburg-St. Pauli." Reihe: ZeitSprünge. (Erfurt, 2008)

J. H. Schütze: "Holsteinisches Idiotikon", 4 Bände. (Hamburg[-Altona], 1800-1806. Repr., 1976)

"Der Schulterblatt: Ein Viertel verändert sich." Hrsg. von der Projektgruppe Wohnen im Stadtteil. (Hamburg, 1982)

Herman Sieveking: "Der 'Pesthügel' im Zoologischen Garten in der Tiergartenstraße in Hamburg." In: Hamburgische Geschichts- und Heimatblätter, 9. Jg. (1935), H. 3 (Dez.), S. 257-263.

H. Sköllin (Hrsg.): "Die Gemeinden und Straßen des hamburgischen Staatsgebiets nach dem Stande von Anfang Oktober 1925." = Statistische Mitteilungen über den hamburgischen Staat. Sonderheft 5, Teil 1: S. 1-50. (Hamburg, 1925)

Statistik des Hamburgischen Staats. Zusammengestellt vom statistischen Bureau der Deputation für directe Steuern. Heft I: Ergebnisse der Volkszählung vom 3ten December 1866. Stand der Bevölkerung. (Hamburg, 1867)

Statistik des Hamburgischen Staats. Zusammengestellt vom statistischen Bureau der Deputation für directe Steuern. Heft II: Ergebnisse der Volkszählung vom 3ten December 1867. Bevölkerung- und Wohnverhältnisse. (Mit beigehefteter Karte: »Plan von Hamburg«.) Statistik der Unterrichtsanstalten von 1869. (Hamburg, 1869)

Statistisches Amt (Hrsg.): Straßen- und Ortsverzeichnis. Einteilung des hamburgischen Staatsgebietes für verschiedene Verwaltungszwecke. (Hamburg, 1914 ff.) )

Statistisches Bureau der Steuer-Deputation: Die Stadt Hamburg, die Vororte, Gemeinden, Ortschaften und selbständig benannten Gebietstheile des Hamburgischen Staats. Topographisch und historisch dargestellt vom Statistischen Bureau der Steuer-Deputation. (Hamburg, 1875)

Statistisches Handbuch des Hamburgischen Staates: (1) Statistisches Handbuch für den Hamburgischen Staat; 1. Ausgabe. Hamburg: Meissner, 1874. (2) Statistisches Handbuch für den Hamburgischen Staat; 2. Ausgabe. Hamburg: Meissner, 1880. (3) Statistisches Handbuch für den Hamburgischen Staat; 3. Ausgabe. Hamburg: Meissner, 1885. (4) Statistisches Handbuch für den Hamburgischen Staat; 4. Ausgabe. Hrsg. Von dem Statistischen Bureau der Steuer-Deputation. Hamburg: Meissner, 1891.

Statistisches Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein: "Straßen- und Gebietsverzeichnis der Freien und Hansestadt Hamburg 2008" (Stand: 23. Mai 2008). (Hamburg, 2008)

M.G. Steltzner, "Versuch einer zuverläßigen Nachricht von dem kirchlichen und politischen Zustand der Stadt Hamburg zu den älteren Zeiten, nehmlich von Carolo Magno biß auf die Zeit Friedrichs III."; 6 Bände. (Hamburg, 1731-39)

E. Tiling: "Versuch eines bremisch-niedersächsischen Wörterbuchs", 5 Bände. (Bremen, 1767-71; mit Nachtragsband, 1869)

"Verzeichnis der erkannten Denkmäler nach §7a Hamburgisches Denkmalschutzgesetz vom 3. Dezember 1973 (HmbGVBl. S. 466), zuletzt geändert am 4. April 2006 (HmbGVBl. S. 143)", Stand: 25. Juni 2007. (Hamburg, 2007)

"Verzeichnis der im Gesamtgebiet der Hansestadt Hamburg vorhanden Straßen nach dem Stande vom 1. Juli 1938." (Nur für den innerdienstlichen Gebrauch des Statistischen Amts.) Mit Verzeichnis der Stadtteile, Gemeinden und Gemeindeteile zur Zeit der Schaffung der Einheitsgemeinde (Hamburg, [ca.] 1938).

Voigt, J.[ohann] W.[ilhelm]: "Zum zweihundert-jährigen Jubileum der Hamburgischen Vorstadt St. Pauli." In: Hamburger Bürgerzeitung, Nr. 27 (26. März), Nr. 40 (2. April), Nr. 43 (9. April), 1882.

"Wegweiser durch Hamburg. Oder Nachweisung aller Gassen, Märkte, Plätze, Kirchen, Stadtgebäude etc. und anderer Merkwürdigkeiten in Hamburg, wie solche nach dem besonders dazu eingerichteten Grundrisse dieser Stadt bequem aufzusuchen sind. Ein Anhang zu den Hamburgischen Denkwürdigkeiten." (Hamburg, 3. berichtigte Aufl./1803)

E.[rnst] H.[einrich] Wichmann: "Der Hamburger Berg, historisch-topographisch dargestellt." (Hamburg, 1879)

Würzer, Heinrich: "Charakteristisch-topographische Fragmente über die Stadt Altona und deren Straßen und Pläzze von einem Reisenden." Mit einem Nachwort von Hans-Werner Engels. (Hamburg, 1996)

Würzer, Heinrich: "Ein Spazziergänger in Altona." Mit einem Nachwort; hrsg. von Hans-Werner Engels. (Hamburg, 1997)

Christian Ziegra: "Sammlung von Urkunden, theol. jurist. Decreten etc. als eine Grundlage zur Hamburger Kirchenhistorie neuerer Zeiten", 4 Bände. (Hamburg, 1764-70)

Christian Ziegra: "Beyträge zur politischen hamburgischen Historie." (Hamburg, 1766)